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Chemikalien-Schutzhandschuhe 146 Guide Winter Gr. 10, Acryl-Fleecefutter, PVC-Beschichtung

Flüssigkeitsdicht und resistent gegen Öle und Fette

Chemikalien-Schutzhandschuhe 146 Guide Winter Gr. 10, Acryl-Fleecefutter, PVC-Beschichtung

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Produktinformationen "Chemikalien-Schutzhandschuhe 146 Guide Winter Gr. 10, Acryl-Fleecefutter, PVC-Beschichtung"
Chemikalien-Schutzhandschuhe 146 Guide Winter Gr. 10, Acryl-Fleecefutter, PVC-Beschichtung
 
Flüssigkeitsdichte Chemikalien-/Kälteschutz-Handschuhe
  • Herausnehmbares Acryl-Fleecefutter als Kälteschutz
  • PVC-Vollbeschichtung mit angerauter Oberfläche
  • Stulpe mit glatter Beschichtung
  • Gesamtlänge: 30 cm
  • Gute Passform mit vorgeformten Fingern
  • Guter Trocken- und Nassgriff
  • Flüssigkeitsdicht und resistent gegen Öle und Fette
  • Entspricht der REACH-Verordnung
  • Chemikalienschutz Typ B
  • EN 388:2016 - 4121X, EN 374-1:2016 Typ B - AKL, EN 511:2006 - 121, CE  Kategorie 3
  • Verfügbare Größe: 10
Farbe: rot
Branche/Einsatzgebiet: Chemieindustrie
EN-Norm/Zulassung: DIN EN 388, DIN EN 511, EN ISO 374
Größe: 10
Beschichtung: PVC-Beschichtung
Produkttyp Arbeitsschutz: Chemikalienschutzhandschuhe
EN ISO 388:2016 / EN ISO 13997 TDM Schnittverfahren Die EN388:2003 war die geltende Norm für... mehr

EN ISO 388:2016 / EN ISO 13997 TDM Schnittverfahren
Die EN388:2003 war die geltende Norm für Schutzhandschuhe in Europa. Mitte 2016 wurde diese Norm überarbeitet um vor allem ein realistischeres Bild des jeweiligen Schnittschutzes bereit zu stellen. Diese Überarbeitung der EN 388 bringt folgende Veränderungen mit sich:

Schnittschutz EN 388:2016:
Enthalten die Handschuhe ein Material das beim Schnitttest zum Abstumpfen der Klinge führt (Hochleistungs-Schnittschutzmaterialien wie z.B. Glas- und Stahlfasern), muss die EN 388 durch die ISO 13997-TDM100 ergänzt werden.
Dies wird in den Prüfverfahren der EN 388 festgelegt und hängt von der Anzahl der Zyklen ab, die das Material braucht, bis die Klinge stumpf wird. Ist der Schnittschutz so hoch, dass die ISO 13997 anzuwenden ist, wird diese Methode für den Schnittschutz der Handschuhe ausschlaggebend. Dazu bewegt sich eine lange, gerade Klinge einmalig über den Prüfling. Dabei wird die minimale Kraft zum Durchschnitt des Prüflings nach 20 mm bestimmt. Das Prüfergebnis wird in Newton angegeben. Die Leistungsstufe wird mithilfe eines Buchstabens und eines Piktogramms für die EN 388 dargestellt. Zum Beispiel 3X43C (der Buchstabe gibt die Schnittschutzklasse gemäß ISO 13997 an). Die Schnittfestigkeit nach Coupe-Test kann mit 0-5 angegeben werden oder mit X (= nicht getestet). Der Test kann auch bei Handschuhen durchgeführt werden deren Klingen nicht abstumpfen.

Abrieb/Verschleiß:
Die Neuregelung der EN 388 wirkt sich zudem auf den Abrieb/Verschleiß der Handschuhe (1. Zahl im Piktogramm) aus. Die Änderung betrifft nur Handschuhe mit mehrschichtig konstruierter Handfläche.
Die Klassifizierung basiert auf der Anzahl der Zyklen des stärksten Materials, d.h. nicht unbedingt des Außenmaterials. Jetzt werden alle Materialien addiert. Der Abriebtest wurde verbessert durch die Verwendung eines anderen Schleifpapieres.

Stoßeinwirkungen EN 13594:2015, 5 Joule Prüfenergie:
Handschuhe mit bestandener Schlagschutzprüfung sind mit dem Buchstaben P gekennzeichnet.

Chemikalienschutz EN ISO 374-1:2016
Schutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen EN ISO 374-1:2016
Chemikalien können sowohl die persönliche Gesundheit als auch die Umwelt ernsthaft schädigen. Chemikalien mit bekannten Eigenschaften können beim Mischen zu unerwarteten Reaktionen führen. Die Norm EN ISO 374-1:2016 enthält Anweisungen, wie der Abbau und die Permeation von 18 Chemikalien getestet werden können, gibt jedoch nicht die tatsächliche Schutzdauer während der Einsatzzeit am Arbeitsplatz und die Unterschiede zwischen der reinen Chemikalie und einer Mischung von Chemikalien wieder.
Die Norm EN ISO 374-1:2016 legt die Anforderungen an einen Handschuh zum Schutz vor gefährlichen Chemikalien und Mikroorganismen fest. Die wesentlichen Neuerungen sind:

  • Erweiterung von 12 auf 18 Prüfchemikalien
  • Wegfall des Piktogramms „Becherglas“ für wasserfeste Schutzhandschuhe mit geringem Schutz gegen chemische Gefahren
  • Typisierung in A, B oder C
  • Änderung der Kennzeichnung auf dem Produkt:
    Piktogramm mit Erlenmeyerkolben mit Angabe der Prüfchemikalien


Permeation

Permeation ist die molekulare Durchdringung durch das Schutzhandschuhmaterial. Die Durchbruchzeit wird hier ausgewertet und die Schutzhandschuhe müssen folgende Durchbruchzeiten erfüllen:
Dichtheit EN 374-2
Typ A - 30 Minuten (Stufe 2) gegen mindestens 6 Prüfsubstanzen (EN 16523)
Typ B - 30 Minuten (Stufe 2) gegen mindestens 3 Prüfsubstanzen (EN 16523)
Typ C - 10 Minuten (Stufe 1) gegen mindestens 1 Prüfsubstanz (EN 16523)

Die dritte Zeile im Piktogramm für Typ A und B gibt an, gegen welche Chemikalien in der folgenden Tabelle der Handschuh Schutz bietet. Typ C hat keine dritte Reihe und hält 1 Chemikalie nur für kurze Zeit stand.

Mikroorganismen und Viren
Diese Handschuhe müssen die Dichtheitsprüfung nach EN 374-2:2014 erfüllen. Die Möglichkeit, Schutz vor dem Virus zu beanspruchen, wurde hinzugefügt, wenn der Handschuh den ISO 16604-Test: 2004 (Methode B) besteht.

Erweiterung der Prüfchemikalien:
Der Prüfkatalog lt. neuer Norm wurde erweitert.

Die Testchemikalien sind in der obenstehenden Tabelle aufgeführt. Alle 18 Chemikalien müssen gemäß EN16523-1: 2015 auf Permeation geprüft werden.

Eine Zusammenfassung der Anforderungen für verschiedene Schutzstufen ist in der obigen Tabelle aufgeführt. Jedoch kommt der Anwendungsberatung eine große Bedeutung zu. Der konkrete Schutz muss im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung der tatsächlichen Tätigkeiten an den Arbeitsplätzen und unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen der Anwender beurteilt werden. Das bedeutet, die zuständigen Arbeitssicherheitsexperten müssen die konkrete Schutzleistung der Schutzhandschuhe beim Hersteller oder beim Fachhändler erfragen.

Penetration
Chemikalien können durch Löcher und andere Defekte im Handschuhmaterial eindringen. Um einen Handschuh zu sichern der als chemischer Schutzhandschuh zugelassen werden soll, darf der Handschuh bei der Prüfung nach Penetration weder Wasser noch Luft auslaufen lassen. Für alle Klassifizierungen nach EN ISO 374-1:2016 wird der Penetrationsschutz erfüllt.

Degradtion
Das Handschuhmaterial kann durch chemischen Kontakt negativ in den Eigenschaften beeinflusst werden. Die Schutzhandschuhe können hierbei Ihre Form verlieren und quellen, klebrig werden oder verspröden. Durch diese Materialveränderung können die Schutzhandschuhe unbrauchbar werden. Die Abbaubarkeit ist für jede Chemikalie gemäß EN374-4: 2013 zu bestimmen. Das Verschlechterungsergebnis in Prozent (%) muss in der Benutzeranweisung angegeben werden.

EN 511 Schutzhandschuhe gegen Kälte
Konvektive Kälte
wird getestet durch Messung der benötigten Leistung, um an einem aufgeheizten Handmodell eine konstante Temperatur aufrecht zu erhalten. Getestet wird unter gleichmäßigen Bedingungen in der Atmosphäre eines klimatisierten Raumes. Das Handschuhmodell wird in der Regel zwischen 30°C und 35°C aufgeheizt. Die resultierende Wärmedämmung (ITR) wird ermittelt unter Verwendung der Temperatur des Handmodells, der klimatischen Raumtemperatur und dem Stromverbrauch des erwärmten Handmodells, um die konstante Temperatur aufrecht zu erhalten.
Kontaktkälte
wird gemäß ISO 5085-1:1989 getestet. Der thermische Widerstand (R) wird ermittelt, in dem ein Handschuhmuster in einem Gehäuse mit Ventilator auf eine erhitzte Platte gelegt wird. Eine weitere abgekühlte Metallplatte wird auf dem Handschuhmuster platziert. Der Ventilator bläst Luft hinter die Konstruktion, was einen kühlenden Effekt an der kalten Platte zur Folge hat. Der Temperaturgradient jeder Seite des Handschuhmodells wird mit dem Temperaturgradienten eines Referenzmodells gemessen und verglichen, was weder erhitzt, noch gekühlt wird. Die thermische Isolierung wird errechnet, aus dem bekannten thermischen Widerstand des Referenzmodells und den gemessenen Temperaturgradienten.
Wasserundurchlässigkeit
wird gemäß EN ISO 15383 getestet. Innerhalb der ersten 30 Minuten nach Testbeginn darf kein Wasser eindringen, was ein wesentlicher Grund für ein Scheitern wäre. Die Norm hat Gültigkeit für einen Schutz der Hand gegen Konvektions- und Kontaktkälte bis –50°C.
Definition des Piktogramms mit 3 Zahlen

1 Zahl

Konvektionskälte

thermische Isolationseigenschaft, die durch eine Konvektionsübertragung von Kälte gemessen wird Leistungsstufe 0 - 4

2. Zahl

Kontaktkälte

thermische Festigkeit in direktem Kontakt mit einem kalten Gegenstand – Leistungsstufe 0 – 4

3. Zahl

Durchdringung von Wasser in 30 Minuten

0 = Wasserpenetration nach 30 Belastungsminuten

1 = keine Wasserpenetration