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    <updated>2026-04-17T12:59:16+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Warum sind selbstschließende Türen bei Sicherheitsschränken für entzündbares ...</title>
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                                            Warum sind selbstschließende Türen bei Sicherheitsschränken Pflicht? Erfahren Sie alles über Schutzziel, DIN EN 14470-1 und TRGS 510. Jetzt lesen!
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 Sicherheitsschrank offen gelassen? Warum selbstschließende Türen Leben retten 
 Wer einen Sicherheitsschrank für entzündbare Medien kauft, stellt sich oft die Frage: Warum müssen diese Türen eigentlich von selbst zufallen? Was im Arbeitsalltag manchmal unpraktisch erscheint, ist in Wahrheit das Herzstück Ihres Brandschutzkonzepts. 
 Es geht hier nicht um Komfort, sondern um die strikte Einhaltung der  DIN EN 14470-1  und den Schutz von Menschenleben. Wir erklären, warum dieses System für die Chemikaliensicherheit unverzichtbar ist. 
 Das Schutzziel: Zeitgewinn für Rettung und Evakuierung 
 Das primäre Ziel der Norm ist nicht der Erhalt der gelagerten Ware, sondern der  Schutz von Personen im Gebäude . Im Falle eines Brandes muss ein Sicherheitsschrank zwei Dinge gewährleisten: 
 
  Sichere Evakuierung:  Die Fluchtwege für die Beschäftigten müssen rauch- und feuerfrei bleiben. 
  Sicherer Feuerwehreinsatz:  Einsatzkräfte müssen das Gebäude betreten können, ohne dass die gelagerten Gefahrstoffe zu einer unkontrollierbaren Explosion führen. 
 
 Warum ist ein selbstschließendes System gesetzlich vorgeschrieben? 
 In Deutschland konkretisiert die  TRGS 510  (Technische Regeln für Gefahrstoffe) die Anforderungen der DIN EN 14470-1. Ein Sicherheitsschrank funktioniert nur als geschlossenes System. Stehen die Türen offen, ist die Schutzfunktion gleich null. 
 Schutz vor Brandausbreitung (Isolation) 
 Ein Sicherheitsschrank fungiert im Ernstfall wie ein Schutzpanzer. Er ist so konstruiert, dass er über einen definierten Zeitraum verhindert, dass die Innentemperatur kritisch ansteigt. 
 
  Thermische Auslösung:  Die Norm schreibt vor, dass Feststellanlagen bei einer Temperatur von maximal  50 °C  (oft bereits bei ca. 47 °C) automatisch auslösen müssen. Die Türen fallen zu, bevor die Hitze im Inneren die Behälter zum Bersten bringt. 
  Vermeidung des Flash-overs:  Ein offener Schrank würde wie ein Brandbeschleuniger wirken. Das automatische Schließen unterbricht diese Kette und verhindert eine schlagartige Ausbreitung des Feuers auf den gesamten Raum. 
 
 Eindämmung von Dämpfen 
 Lösemitteldämpfe sind oft schwerer als Luft, hochentzündlich und gesundheitsschädlich. Ohne ein verlässliches Schließsystem verteilen sich diese Gase schleichend im Raum. Die Folgen reichen von unmittelbarem Schwindel und Benommenheit der Mitarbeiter bis hin zur Bildung explosionsfähiger Atmosphären außerhalb des Schranks. 
 
 Die Klassen in Deutschland: Typ 90 und Typ 30 
 Gemäß der deutschen Gesetzgebung haben sich zwei Standards etabliert: 
 
  Typ 90 (90 Minuten Feuerwiderstand):  Dies ist der Standard für die uneingeschränkte Lagerung in Arbeitsräumen. Er bietet das höchste Maß an Sicherheit für Personal und Feuerwehr. 
  Typ 30 (30 Minuten Feuerwiderstand):  In Deutschland laut TRGS 510 oft nur unter zusätzlichen Einschränkungen (z. B. Sprinkleranlage) zulässig. 
 
 
 Praxis-Check: Darf ich die Türen beim Arbeiten offen halten? 
 Die Antwort lautet:  Nur mit einer zugelassenen Feststellanlage.  
 Lassen Sie die Türen niemals dauerhaft offen stehen, indem Sie diese mit Keilen oder Gegenständen blockieren. Menschliche Ablenkung ist das größte Risiko. Ein normgerechtes, selbstschließendes System sorgt dafür, dass der Schrank im Ernstfall genau das tut, wofür er gebaut wurde: Leben schützen. 
 
 
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                            <updated>2026-02-05T07:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Wie funktioniert eine Türfeststellanlage? Aufbau, Ablauf &amp; Praxisbeispiel Bra...</title>
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                 Beim Beschicken von Brandschutzcontainern müssen Türen oder Tore oft über längere Zeit offen stehen – zum Beispiel beim Ein- und Auslagern von Gebinden, IBC oder Paletten. Gleichzeitig gilt: Im Brandfall müssen Brandschutzabschlüsse  zuverlässig selbsttätig schließen . Genau hier kommt die  Türfeststellanlage  (auch „Feststellanlage“) ins Spiel: Sie hält offen – und gibt im Alarmfall sofort frei, damit Türschließer oder Schließmittel die Tür schließen können. 
 
  Merksatz:  Der Magnet  schließt nicht  – er  hält nur offen . Das Schließen übernimmt das  Schließmittel  (z. B. Türschließer). Die Feststellanlage sorgt dafür, dass die Tür im Brandfall  nicht offen bleibt . 
 
 1) Was ist eine Türfeststellanlage? 
 Eine Feststellanlage ist ein  System aus mehreren Komponenten , das die Funktion von Schließmitteln  kontrolliert unwirksam  macht (Tür darf offen stehen) und bei  Brand, Störung oder Handauslösung  die Feststellung aufhebt – damit der Abschluss  selbstschließend  wieder wirksam wird. 
 Typische Bestandteile (Praxis) 
 
  Brandmelder  (z. B. Rauch- oder Wärmemelder) 
  Auslösevorrichtung / Türsteuerzentrale  inkl. Energieversorgung 
  Feststellvorrichtung  (z. B. Haltemagnet/Haftmagnet) 
  Handauslösetaster  (manuelles Freigeben) 
 
 2) Die Komponenten in Ihrem Setup (mit Shop-Links) 
 
 
  Komponente  Aufgabe im System  Beispiel bei ADESATOS  
 
 
 
  Türsteuerzentrale  
 Versorgt Magnet(e), überwacht Melderkreis, löst bei Alarm/Störung aus (Strom weg = Tür frei). 
  TSZ 0400 Türsteuerzentrale / Feststellanlage  
 
 
  Haltemagnet / Haftmagnet  
 Hält die Tür in Offenstellung (solange 24 V anliegen). Bei Stromunterbrechung fällt der Magnet ab. 
  Dictator Elektromagnet EM GD 70 (040108)  
 
 
  Brandmelder  
 Detektiert Rauch oder Wärme (je nach Melderprinzip) und gibt das Auslösesignal an die Zentrale. 
  Apollo Orbis A1R IS Heat Wärmedifferenzialmelder  
 
 
  Montage-/Systemzubehör  
 Sorgt für sicheren Anzug am Magnet (Ankerplatte) und korrekten Einbau (Sockel, ggf. Feuchtraum). 
  Dictator Ankerplatte AP GD 70 (040068)    Apollo ORBIS IS Standardsockel  &amp;nbsp;|&amp;nbsp;  Apollo ORBIS IS Feuchtraumsockel  
 
 
 
 Passende Komponenten finden Sie auch gesammelt in der Kategorie:  Zubehör für Gefahrstoffcontainer . 
 3) So arbeitet das System: Normalbetrieb vs. Brandfall 
 Normalbetrieb (Beschickung / Betrieb) 
 
 Die Tür wird geöffnet. 
 Der  Türschließer  steht unter Spannung (er „will“ schließen), wird aber durch die Feststellung blockiert. 
 Die  TSZ 0400  versorgt den  Haltemagneten  mit Spannung. 
 Magnet + Ankerplatte halten die Tür zuverlässig in Position (z. B. 90° oder weit offen für Palettenverkehr). 
 Der  Brandmelder  überwacht die Umgebung (Rauch/Wärme – abhängig vom Meldertyp). 
 
 Brandfall / Alarm (Rauch oder Hitze erkannt) 
 
 Der Brandmelder detektiert eine Rauch- oder Wärmeentwicklung. 
 Die Meldung wird an die  Türsteuerzentrale  übertragen. 
 Die TSZ unterbricht die Energieversorgung der Feststellvorrichtung (Fail-Safe-Prinzip:  stromlos = Freigabe ). 
 Der Magnet fällt ab – die Feststellung ist aufgehoben. 
 Das Schließmittel (Türschließer) schließt die Tür / das Tor kontrolliert. 
 Der Brandschutzabschluss ist wieder  selbstschließend wirksam  und der Brandabschnitt wird gesichert. 
 
 
  Wichtig:  Eine Feststellanlage ist kein „Türkeil mit Elektrik“. Sie ist ein sicherheitsrelevantes System mit definierten Komponenten, Zulassungen und Kompatibilitätsanforderungen. Nur so ist gewährleistet, dass Türen im Ernstfall wirklich schließen. 
 
 4) Warum Haltemagnet + Brandmelder eine starke Kombination für Brandschutzcontainer ist 
 In Containern und Lagern entstehen je nach Einsatzfall besondere Rahmenbedingungen: Staub, Abgase, Temperaturschwankungen, ggf. Ex-Zonen. In solchen Umgebungen werden häufig  Wärmemelder  eingesetzt, weil sie weniger anfällig für Täuschungsalarme durch Staub/Partikel sein können. Ihr Beispiel (Apollo Orbis A1R IS Heat) ist explizit auf Anwendungen wie  Gefahrstoffcontainer  und  Brandschutzcontainer  ausgelegt. 
 5) TSZ 0400 in der Praxis: Was die Zentrale leistet 
 Die  TSZ 0400  wird als Feststellanlage u. a. an ein- und zweiflügeligen Türen sowie Schiebetüren eingesetzt. Sie kann Brandmelder verschiedener Hersteller anbinden und mehrere Feststellvorrichtungen (Haftmagnete) versorgen. Entscheidend ist dabei immer:  Kompatibilität und Zulassung  müssen zur konkreten Anwendung passen. 
 6) Betreiber- &amp;amp; Praxis-Hinweise (kurz und klar) 
 
  Keine Bastellösung:  Feststellanlagen dürfen nur mit zugelassenen und kompatiblen Komponenten installiert werden (Zentrale, Melder, Feststellvorrichtung, Taster). 
  Fail-Safe ist Pflicht:  Bei Alarm, Störung oder Stromausfall muss die Feststellung aufgehoben werden, damit geschlossen werden kann. 
  Regelmäßige Funktionstests &amp;amp; Wartung:  Feststellanlagen sind sicherheitsrelevant und müssen dauerhaft funktionsfähig gehalten werden (inkl. Dokumentation/Prüffristen gemäß Vorgaben des Systems und einschlägiger Regeln). 
 
 FAQ: Häufige Fragen zur Türfeststellanlage 
 Schließt die Tür automatisch auch bei Stromausfall? 
 Ja – bei korrekt aufgebauten Anlagen wird die Feststellung stromabhängig betrieben. Fällt die Versorgung weg, gibt der Magnet frei und der Türschließer kann schließen. 
 Kann ich jede Tür mit einem Haltemagneten „nachrüsten“? 
 Grundsätzlich muss das Gesamtsystem (Tür/Tor, Schließmittel, Feststellanlage, Melder, Montage, Zulassungen) zusammenpassen. Für Brandschutzabschlüsse ist die norm- und zulassungskonforme Ausführung zwingend. 
 Rauchmelder oder Wärmemelder – was ist besser im Container? 
 Das hängt von Umgebung und Brandszenario ab. In staubigen/„schmutzigen“ Umgebungen werden häufig Wärmemelder gewählt, um Täuschungsalarme zu reduzieren – die Auslegung gehört in ein Brandschutzkonzept. 
  Sie planen eine Feststellanlage für Ihren Brandschutzcontainer?  Sprechen Sie uns an – wir unterstützen bei Auswahl der Komponenten, Auslegung und der passenden Zubehörzusammenstellung. 
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                            <updated>2026-02-04T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Desinfektion mit H₂O₂-Kaltvernebelung: So nutzen Profis Wasserstoffperoxid fü...</title>
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                 Warum Wasserstoffperoxid (H2O2) für die Raumdesinfektion? 
 In Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Laboren und der Pharmaindustrie steigen die Anforderungen an die Inaktivierung von Bakterien, Pilzen, Viren und Sporen. Klassische Wischdesinfektion bleibt wichtig – stößt aber dort an Grenzen, wo komplexe Geometrien, hohe Kontaminationslast oder schwer zugängliche Flächen ins Spiel kommen. Hier setzt die Desinfektion mit Wasserstoffperoxid (H2O2) im Kaltvernebelungsverfahren an. 
 H2O2 wirkt oxidativ: Zellstrukturen der Mikroorganismen werden angegriffen, Enzyme und Nukleinsäuren zerstört. In der Praxis bedeutet das – je nach Formulierung und Konzentration – ein breites Wirkspektrum gegen grampositive und gramnegative Bakterien, Hefen, Schimmelpilze, humanpathogene Viren und sporenbildende Keime. Im DIOP-System wird dazu ein speziell stabilisiertes H2O2-Desinfektionsmittel (z. B. Diosol 3 oder Diosol 19) eingesetzt, das exakt auf die Generator-Technologie abgestimmt ist. 
 Grundprinzip der H2O2-Kaltvernebelung 
 Venturi-Düse und Mikro-Aerosole 
 Herzstück der DIOSOL-Technologie ist die Venturi-Düse im  DiosolGenerator . Die Desinfektionslösung wird als ultrafeines Aerosol (Mikrotröpfchen) in den Raum eingebracht. Der entstehende H2O2-Nebel ist lange schwebefähig und sättigt den gesamten Raum auf – inklusive Nischen, Ritzen und schwer zugänglicher Zonen, die mit Wipes oft nicht zuverlässig erreicht werden. 
   
 Vernebelungs- und Einwirkphase 
 Nach der Vernebelung geht das Verfahren in die Einwirkphase über. In dieser Zeit verteilt sich das Aerosol gleichmäßig im Raumvolumen und lagert sich auf allen Oberflächen ab. Dort kommt es zur Inaktivierung der Kontamination – luftgetragen, auf Flächen und in der Mikrostruktur von Materialien. Im klinischen Umfeld werden im Zusammenspiel von Generator und H2O2-Desinfektionsmittel Reduktionsraten von bis zu 6 Logstufen erreicht, ohne dass klebrige Rückstände zurückbleiben. 
 Am Ende des Prozesses zerfällt Wasserstoffperoxid zu Wasser und Sauerstoff. Nach ausreichender Lüftung kann der Raum wieder bestimmungsgemäß genutzt werden – ein entscheidender Vorteil gegenüber vielen anderen chemischen Verfahren mit relevanter Rückstandsproblematik. 
 Ergänzung, nicht Ersatz der Wischdesinfektion 
 Für Desinfektoren und Hygienebeauftragte gilt: Die H2O2-Kaltvernebelung ersetzt die manuelle Reinigungs- und Wischdesinfektion nicht, sondern schließt Desinfektionslücken. Voraussetzung ist ein vorgereinigter Raum mit entferntem Grobschmutz und belasteten Materialien, damit das H2O2 seine Wirkung dort entfalten kann, wo es gebraucht wird – auf mikrobiellen Kontaminationen, nicht auf Staub- oder Proteinfilmen. 
 
 Kurz erklärt: Was ist Wasserstoffperoxid (H₂O₂)? 
 Wasserstoffperoxid (H₂O₂) ist eine farblose, geruchlose Flüssigkeit aus Wasserstoff und Sauerstoff. Chemisch gesehen ist es ein starkes Oxidationsmittel: Es kann Sauerstoff abgeben und damit Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze, Sporen und Viren inaktivieren. In der professionellen Desinfektion wird H₂O₂ in definierten Konzentrationen und Formulierungen eingesetzt, um eine reproduzierbare und validierbare Wirksamkeit zu erzielen. 
  Zerfall &amp;amp; Rückstände   H₂O₂ ist thermodynamisch instabil und zerfällt nach der Anwendung in harmlose Bestandteile: 
  2 H₂O₂ → 2 H₂O + O₂↑  
 Es entstehen also Wasser (H₂O) und Sauerstoff (O₂). Dieser Zerfall wird durch Wärme, Licht, Kontakt mit bestimmten Metallen oder Enzymen (z.&amp;nbsp;B. Katalase in biologischem Material) beschleunigt. Richtig eingesetzt hinterlässt H₂O₂ deshalb keine problematischen organischen Rückstände auf Flächen oder im Raum. 
 Trotz der günstigen Zerfallsprodukte bleibt H₂O₂ ein starkes Oxidationsmittel. Für Lagerung, Handhabung und Anwendung sind daher geeignete Schutzmaßnahmen, Schulungen und die Einhaltung der Herstellerangaben zwingend erforderlich.  Bei ADESATOS finden Sie auch die passende PSA wie  Schutzanzüge ,  Atemschutzmasken  und  Handschuhe . 
 
 Typische Einsatzbereiche für H2O2-Raumdesinfektion 
 Die H2O2-Kaltvernebelung spielt ihre Stärken überall dort aus, wo hohe hygienische Anforderungen, komplexe Räume und reproduzierbare Abläufe zusammenkommen. Typische Einsatzbereiche: 
 
  Krankenhaus &amp;amp; Klinik:  OP-Bereiche, Intensivstationen, Isolationszimmer, Aufwachräume, Endoskopie, ZSVA-Nebenbereiche. 
  Pflege &amp;amp; Reha:  Bewohnerzimmer, Sanitärräume, Therapiebereiche, Aufenthaltsräume – z. B. zur gezielten Keimreduktion bei Ausbruchsereignissen. 
  Pharma &amp;amp; GMP-Umgebungen:  Reinräume, Produktions- und Abfüllbereiche, Schleusen, Prüfräume. 
  Labor &amp;amp; Forschung:  S2/S3-Bereiche, Zellkultur- und Virologielabore, mikrobiologische Prüfräume. 
  Rettungsdienst &amp;amp; Transport:  Desinfektion von Rettungswagen, Krankentransportfahrzeugen und Spezialfahrzeugen nach infektiösen Transporten. 
  Lebensmittel- und Kosmetikproduktion:  Produktionsräume, Abfülllinien, Verpackungsbereiche im Rahmen validierter Hygienekonzepte. 
 
 Gerade in sensiblen Bereichen mit multiresistenten Erregern (MRE) oder hochinfektiösen Viren lässt sich die automatisierte H2O2-Raumdesinfektion gut in bestehende Hygienestrategien integrieren – etwa turnusmäßig oder anlassbezogen nach Ausbrüchen. 
 Was Hygienebeauftragte &amp;amp; Desinfektoren bei H2O2-Verfahren leisten 
 Hygienebeauftragte und Desinfektoren sind die Schnittstelle zwischen Hygienefachkräften, Stations- bzw. Einrichtungsleitung und den ausführenden Teams. In Bezug auf die H2O2-Kaltvernebelung gehören typischerweise dazu: 
 
  Risikobewertung:  Welche Räume und Prozesse profitieren von einer automatisierten Raumdesinfektion? Welche Erregerlage, welche Patientengruppen und welche Materialausstattung liegen vor? 
  Integration in Hygienepläne:  Festlegen, wann H2O2-Raumdesinfektion eingesetzt wird (z. B. nach Entlassung von Patienten mit noro-/clostridienbedingten Durchfällen, bei Ausbrüchen oder periodisch in kritischen Bereichen). 
  Verfahrensauswahl:  Festlegung von Produkt, Konzentration, Kontaktzeit und Gerät auf Basis der Herstellerangaben und der mikrobiologischen Zielsetzung. 
  Schulung &amp;amp; SOPs:  Erstellen und Aktualisieren von Standardarbeitsanweisungen (SOP), Training der Anwender, Einweisung neuer Mitarbeitender. 
  Überwachung &amp;amp; Dokumentation:  Chargen- und Raumdokumentation, Freigabe nach erfolgter Desinfektion, bei Bedarf mikrobiologische Erfolgskontrolle (z. B. durch Abklatschtests). 
  Ausbruchsmanagement:  H2O2-Verfahren als Baustein in Bündelmaßnahmen zur Eindämmung von Clustern und Ausbrüchen – z. B. in Kombination mit Kohortierung und verstärkter Händehygiene. 
 
 Wirkungsbereiche der DIOP-DIOSOL-Technologie 
 Laut den Herstellerunterlagen zur DIOSOL-H2O2-Technologie wirkt das System breitbandig gegen: 
 
 humanpathogene Viren (u. a. Noroviren, Influenzaviren, Coronavirus, Hepatitisviren), 
 gramnegative und grampositive Bakterien (inkl. Legionellen und typischer Klinikkeime), 
 aerobe Sporenbildner, 
 Hefen und Schimmelpilze sowie 
 multiresistente Erreger (z. B. MRSA). 
 
 Die Wirksamkeit wurde für eine lange Liste konkreter Erreger in Gutachten und Prüfungen belegt. In Kombination aus H2O2 und Silberionen (z. B. in  Diosol 19  und  Diosol 3 ) ergeben sich hohe Reduktionsraten bei gleichzeitig guter Materialverträglichkeit und biologischer Abbaubarkeit. 
   Auszug aus der Wirksamkeitsliste der DIOSOL-H₂O₂-Technologie (nach Herstellerangaben)  
 
  Erregertyp  Beispiele (Auszug)  Hinweise zur Wirksamkeit  
 
 
 
  Humanpathogene Viren  
 Adenoviren (z.&amp;nbsp;B. Typ&amp;nbsp;3),  Influenzavirus H1N1,  humanpathogene Coronaviren,  Noroviren,  Poliovirus Typ&amp;nbsp;1,  HIV,  Hepatitis-B-, -C- und -D-Viren 
 In Gutachten werden hohe Reduktionsraten (bis zu mehreren Logstufen) nach Vernebelung mit Diosol-19 beschrieben. Die Technologie ist für typische Ausbruchserreger im Krankenhausumfeld und hochkontagiöse Viren ausgelegt. 
 
 
  Gramnegative Bakterien  
 Pseudomonas aeruginosa,  Klebsiella pneumoniae,  Salmonella enteritidis / S. typhimurium,  Yersinia enterocolitica,  Legionella pneumophila,  ESBL-bildende Enterobakterien 
 Breites Wirkspektrum gegen wasser- und feuchtigkeitsassoziierte Keime sowie typische Darmbakterien. Wichtig u.&amp;nbsp;a. für Nassbereiche, RLT-Anlagen, Sanitärbereiche und Flächen mit fäkal-oraler Übertragung. 
 
 
  Grampositive Bakterien  
 Staphylococcus aureus (inkl. MRSA),  Streptococcus pyogenes,  Enterococcus faecalis,  Listeria monocytogenes,  Lactobacillus-Arten 
 Relevante Keime aus Wundinfektionen, Haut-/Schleimhautbesiedlung sowie Lebensmittel- und Produktionsumgebungen. Geeignet zur Unterstützung bei der Dekontamination von Patientenzimmern, OP-Bereichen und Produktionsräumen. 
 
 
  Aerobe Sporenbildner  
 Geobacillus stearothermophilus u.&amp;nbsp;a. sporenbildende Bakterien 
 Sporen gelten als besonders widerstandsfähig. Die nachgewiesene Wirksamkeit gegen sporenbildende Testkeime ist ein wichtiger Marker für die Leistungsfähigkeit der H₂O₂-Kaltvernebelung im Vergleich zu klassischen Verfahren. 
 
 
  Hefen  
 Candida albicans,  weitere Candida-Arten,  Saccharomyces cerevisiae 
 Hefen spielen in Medizin, Pflege und Produktion (z.&amp;nbsp;B. Lebensmittel, Getränke, Kosmetik) eine Rolle. Die H₂O₂-Vernebelung reduziert Kontaminationen auf Oberflächen und im Luftraum. 
 
 
  Schimmelpilze  
 Aspergillus fumigatus,  Aspergillus niger,  Penicillium-Arten,  Mucor- und weitere Schimmelpilze 
 Schimmelpilze sind kritisch für immunsupprimierte Patienten sowie für Reinraum- und Produktionsbereiche. Die Technologie zielt auf eine deutliche Reduktion luftgetragener und oberflächenassoziierter Sporen ab. 
 
 
  Multiresistente Erreger (MRE)  
 MRSA,  weitere multiresistente gramnegative Stäbchen (z.&amp;nbsp;B. ESBL-Bildner) 
 Die DIOSOL-H₂O₂-Technologie wird vom Hersteller ausdrücklich auch zur Unterstützung bei der Kontrolle von Krankenhauskeimen genannt. Sie ergänzt bestehende MRE-Konzepte aus Screening, Isolation und Flächendesinfektion. 
 
 
 
  Hinweis:  Die Tabelle zeigt einen Auszug aus der vom Hersteller veröffentlichten Wirksamkeitsliste. Die vollständige, laufend aktualisierte Liste finden Sie in den Originalunterlagen von DIOP (z.&amp;nbsp;B. Gutachten und Technologieübersicht). 
 Diosol 19 und Diosol 3 im Überblick 
 
     Diosol Flächendesinfektionsmittel, Wasserstoffperoxid 19%      Wasserstoffperoxid-basierte Flächendesinfektion, primär für die Anwendung im Rahmen der Raumdesinfektion mittels Kaltvernebelung (z. B. mit dem DiosolGenerator). Speziell stabilisiertes H2O2 (19%) plus Silberionen, Einwirkzeiten je nach Applikation ca. 3–90 Minuten. 
     Diosol Flächendesinfektionsmittel, Wasserstoffperoxid 3%      Stabilisiertes H2O2 (3%) mit Silberionen für Flächen- und Raumdesinfektion, geeignet für Sprüh- und Wischdesinfektion sowie Kaltvernebelung – ideal für häufige Anwendungen und sensible Bereiche. 
 
 H2O2-Raumdesinfektion in der Praxis: typischer Ablauf 
 Der konkrete Ablauf richtet sich nach Herstellerangaben, Raumgeometrie und Hygienekonzept. Ein typisches Vorgehen: 
 
  Vorbereitung &amp;amp; Freigabe:  Raum wird geräumt (keine Personen, keine ungeschützten Tiere), textiler Überschuss und empfindliche Materialien werden gemäß SOP entfernt oder geschützt. 
  Reinigung &amp;amp; Wischdesinfektion:  Grobe Verschmutzungen entfernen, Flächenreiniger bzw. Wischdesinfektion nach Hausstandard durchführen. 
  Raumvolumen &amp;amp; Dosierung festlegen:  Raumvolumen erfassen und H2O2-Dosis gemäß Vorgabe des DIOP-Systems einstellen. 
  DiosolGenerator positionieren:  Gerät zentral oder gemäß Hersteller-Schema im Raum aufstellen, Zuluft- und Abluftsituation beachten. 
  Vernebelungszyklus starten:  Generator mit Diosol 3 oder Diosol 19 befüllen, Programm wählen und Start aus sicherer Zone – Raum ist ab diesem Zeitpunkt gesperrt. 
  Einwirkzeit abwarten:  Je nach Programm Einwirkzeit von typischerweise einigen Dutzend Minuten bis zu rund 1,5 Stunden (inklusive Vernebelungsphase), ohne den Raum zu betreten. 
  Aeration &amp;amp; Freigabe:  Nach Zyklusende Raum lüften bzw. Belüftung aktivieren, H2O2-Konzentration abbauen lassen und anschließend Freigabe durch geschulte Personen. 
  Dokumentation &amp;amp; ggf. Kontrolle:  Zyklus dokumentieren (Raum, Datum, Programm, Produktcharge). Bei Bedarf: Abklatschtests oder Bioindikatoren zur Wirksamkeitskontrolle einsetzen. 
 
 Für mikrobiologische Erfolgskontrollen bietet ADESATOS z. B.   Abklatschproben zur Keimzahlbestimmung   an – etwa zur Validierung neuer Prozesse oder in der Ausbruchsaufarbeitung. 
 DIOP-DIOSOL-Systeme bei ADESATOS: passende Lösung für jede Anwendung 
 ADESATOS bietet die DIOP-DIOSOL-Systeme für unterschiedliche Raumgrößen und Einsatzszenarien an – von der standardisierten Raumdesinfektion in Klinik und Pflege bis hin zur pharmazeutischen Produktion oder Lüftungskanal-Desinfektion. 
 DiosolGeneratoren für Raum- und Flächendesinfektion 
 
     DIOP DiosolGenerator Standard      Kompaktes Basissystem für die H2O2-Kaltvernebelung in typischen Klinik- und Pflegebereichen – ideal als Einstiegslösung für automatisierte Raumdesinfektion. 
     DIOP DiosolGenerator Protec      Leistungsstarkes System für anspruchsvolle Hygienezonen, z. B. in Krankenhäusern, Laboren und Reinigungsbereichen mit unterschiedlichen Raumvolumina. 
     DIOP DiosolGenerator MF MultiFunction      Flexibles Multitalent für wechselnde Raumgrößen und Anwendungsfälle – ideal, wenn mehrere Bereiche im Haus mit einem Gerät versorgt werden sollen. 
     DIOP DiosolGenerator Protec TUBE      Speziell für die Desinfektion von Lüftungs- und Klimakanälen, RLT-Anlagen oder schwer zugänglichen Strukturen, bei denen H2O2-Aerosole über Schläuche eingebracht werden. 
     DIOP DiosolGenerator Pharma      Ausgelegt für die pharmazeutische und GMP-gerechte Anwendung in Reinräumen und kontrollierten Produktionsbereichen, wo reproduzierbare und validierbare Prozesse im Vordergrund stehen. 
     DIOP DiosolGenerator Protec Professional+      Hochleistungsvariante mit verschiedenen Leistungsklassen für große Raumvolumina und professionelle Dienstleister. 
 
 Dienstleistungen: Raum- und Fahrzeugdesinfektion durch ADESATOS 
 Nicht jedes Haus möchte eigene H2O2-Generatoren betreiben. Für diese Fälle bietet ADESATOS Dienstleistungen rund um die DIOSOL-Technologie an: 
 
     Raumdesinfektion per H2O2-Kaltvernebelung     – Durchführung kompletter Raumzyklen, z. B. in Klinik, Pflege, Labor oder Industrie. 
     Fahrzeugdesinfektion     – Desinfektion von Rettungswagen, Patiententransportern und Spezialfahrzeugen, z. B. nach infektiösen Transporten. 
 
 Damit können Einrichtungen die Vorteile der H2O2-Kaltvernebelung nutzen, ohne intern Geräte, Spezial-Know-how und zusätzliche Kapazitäten vorhalten zu müssen. 
 Wann H2O2-Kaltvernebelung sinnvoll ist – und wo Grenzen liegen 
 H2O2-Kaltvernebelung ist ein starkes Werkzeug, aber kein Allheilmittel. Sie ist insbesondere dann sinnvoll, wenn: 
 
 hohe hygienische Anforderungen bestehen (OP, Intensivmedizin, Reinraum, bestimmte Pflegebereiche), 
 komplexe Raumgeometrien oder viele schwer zugängliche Flächen vorliegen, 
 Ausbrüche bzw. Cluster mit problematischen Erregern vorliegen, 
 ein valides Hygienekonzept inklusive manueller Reinigung bereits etabliert ist. 
 
 Grenzen ergeben sich u. a. bei unzureichender Vorreinigung, ungeeigneten Materialien oder fehlender Schnittstelle zur Haustechnik (z. B. hinsichtlich Lüftung und Raumschließung). In diesen Fällen sollten Desinfektoren und Hygieneteams gemeinsam mit Herstellern und Fachberatern prüfen, ob Anpassungen oder alternative Verfahren erforderlich sind. 
 Fazit: H2O2-Raumdesinfektion als Baustein moderner Hygienestrategien 
 Für professionelle Anwender in Krankenhaus, Pflege, Pharma und Industrie bietet die Desinfektion mit H2O2-Kaltvernebelung eine hochwirksame Ergänzung zur konventionellen Flächendesinfektion. Richtig in den Hygieneplan eingebunden, unterstützt das Verfahren die sichere Dekontamination kritischer Räume und Oberflächen – mit reproduzierbaren Prozessen, breitem Wirkspektrum und gut planbaren Abläufen. 
 Mit den DIOP-DIOSOL-Systemen – von   DiosolGenerator Standard   bis   Protec Professional+   – sowie den passenden H2O2-Desinfektionsmitteln   Diosol 19   und   Diosol 3   bietet ADESATOS Ihnen eine durchgängige Lösung von der Planung bis zur Umsetzung – inklusive Dienstleistungsangebot für Raum- und Fahrzeugdesinfektion. 
 
 
  
 
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 ADESATOS ist Ihr Fachhändler für Gefahrstofflagerung, betrieblichen Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die sichere Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien. Wir unterstützen Unternehmen, Behörden und Labore mit geprüften Produkten, praxisnaher Beratung und Lösungen, die zu Ihren betrieblichen Anforderungen passen. 
 
 
 
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  Hinweis:  Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen wurden mit größter Sorgfalt erstellt, ersetzen jedoch keine individuelle Gefährdungsbeurteilung oder Beratung vor Ort. Für verbindliche Aussagen zu Vorschriften und Normen beachten Sie bitte die jeweils aktuellen gesetzlichen Grundlagen und Regelwerke (z.&amp;nbsp;B. TRGS, DGUV, DIN/EN). 
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                            <updated>2026-01-29T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Gefahrstoffschrank mieten: Leasing, Mietkauf &amp; Preise</title>
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                                            Statt den Gefahrstoffschrank klassisch zu kaufen, entscheiden sich daher immer mehr Unternehmen dafür, einen Gefahrstoffschrank zu mieten oder zu leasen.
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                 Gefahrstoffschrank mieten statt kaufen – Miete, Leasing &amp;amp; Mietkauf im Vergleich 
 Gefahrstoffschränke gehören heute zur Grundausstattung vieler Betriebe – vom Labor über die Werkstatt bis zur Produktion. Sie ermöglichen die gesetzeskonforme Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten und anderer Gefahrstoffe nach TRGS&amp;nbsp;510 und DIN&amp;nbsp;EN&amp;nbsp;14470-1 und schützen damit sowohl Mitarbeitende als auch Gebäude. Gleichzeitig handelt es sich um Investitionsgüter mit Anschaffungskosten im vierstelligen Bereich. Statt den Gefahrstoffschrank klassisch zu kaufen, entscheiden sich daher immer mehr Unternehmen dafür, einen  Gefahrstoffschrank zu mieten oder zu leasen . 
 In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Finanzierungsmodelle es gibt, wie sich  Miete, Leasing Sicherheitsschrank und Mietkauf  unterscheiden, welche Anbieter-Modelle am Markt existieren und mit welchen Preisgrößenordnungen Sie rechnen können. Als Praxisbeispiel dient ein firecab Sicherheitsschrank aus unserem Sortiment. 
 Mieten, leasen oder kaufen – warum die Finanzierung bei Betriebseinrichtung wichtig ist 
 Ein moderner Gefahrstoffschrank Typ&amp;nbsp;90 nach DIN&amp;nbsp;EN&amp;nbsp;14470-1 – etwa für entzündbare Flüssigkeiten – kostet je nach Breite, Ausstattung und Hersteller schnell 2.000&amp;nbsp;bis über 6.000&amp;nbsp;Euro netto. Auf der Kategorie-Seite für Gefahrstoffschränke bei ADESATOS liegt der Preisbereich aktuell ungefähr zwischen 1.700&amp;nbsp;und über 6.400&amp;nbsp;Euro netto, abhängig von Modellreihe, Abmessungen und Ausstattung. 
 Statt diese Summe auf einmal zu investieren, können Unternehmen die Anschaffungskosten über die Nutzungsdauer verteilen. Das schont Liquidität, erleichtert Budgetplanung und kann – je nach Modell – bilanzielle oder steuerliche Vorteile mit sich bringen. Darüber hinaus gibt es Anwendungsfälle, in denen ein Gefahrstoffschrank nur temporär benötigt wird, zum Beispiel: 
 
 temporäre Produktionslinien oder Pilotanlagen, 
 Projektgeschäft mit befristeten Verträgen, 
 Umbauten oder Sanierungen, bei denen zusätzliche Kapazität überbrückt werden muss, 
 Testphasen, in denen zunächst Erfahrungen mit einem bestimmten Lagertyp gesammelt werden sollen. 
 
 Gerade in diesen Szenarien lohnt es sich, die Möglichkeiten  „Gefahrstoffschrank mieten statt kaufen“  oder  „Gefahrstoffschrank leasen“  genau zu prüfen. 
 Technische &amp;amp; rechtliche Grundlagen – unabhängig vom Finanzierungsmodell 
 Ob Sie einen Gefahrstoffschrank kaufen, leasen oder im Rahmen einer Miete nutzen: Die  sicherheits- und gefahrstoffrechtlichen Vorgaben  bleiben identisch. Für die Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten im Innenbereich hat sich in Europa die DIN&amp;nbsp;EN&amp;nbsp;14470-1 etabliert, die Sicherheitsanforderungen und Feuerwiderstandsklassen (Typ&amp;nbsp;30/Typ&amp;nbsp;90) für Sicherheitsschränke definiert. In Deutschland ergänzt die  TRGS&amp;nbsp;510  (Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern) diese Anforderungen und beschreibt u.&amp;nbsp;a. die Nutzung von Sicherheitsschränken als Lagereinheit im Gebäude. 
 Ein Gefahrstoffschrank, der gemietet oder geleast wird, muss also dieselben Kriterien erfüllen wie ein gekaufter Schrank – einschließlich Baumusterprüfung und deklariertem Feuerwiderstand. Darüber hinaus sind Betreiberpflichten wie die regelmäßige sicherheitstechnische Überprüfung und Wartung zu beachten, unabhängig vom Finanzierungsmodell. 
 Praxisbeispiel: firecab F90-1200 Sicherheitsschrank 
 Als Beispiel betrachten wir den  Gefahrstoffschrank 90 Minuten, firecab 1200&amp;nbsp;mm, EN&amp;nbsp;14470-1  mit der Artikelnummer  22285000  aus unserem Sortiment. Das Modell bietet unter anderem: 
 
 Feuerwiderstand 90&amp;nbsp;Minuten (Typ&amp;nbsp;90) nach DIN&amp;nbsp;EN&amp;nbsp;14470-1, 
 Prüfung nach EN&amp;nbsp;16121 (Möbelanforderungen an Sicherheit, Dauerhaltbarkeit und Standsicherheit), 
 großzügigen Innenraum mit drei Wannenböden, Lochblech und Bodenauffangwanne, 
 integrierten Transportsockel, Abluftanschluss und Erdungspunkte. 
 
 Der Schrank eignet sich zur vorschriftsmäßigen Lagerung brennbarer Gefahrstoffe direkt im Arbeitsraum und bildet jeweils einen eigenen Brandabschnitt. Weitere Details finden Sie auf der Produktseite: 
    Gefahrstoffschrank 90 Minuten, firecab 1200 mm, EN 14470-1  
 Finanzierungsmodelle im Überblick 
 Für Gefahrstoffschränke werden im Markt im Wesentlichen drei Modelle eingesetzt: 
 
  Miete Sicherheitsschrank  &amp;nbsp;– zeitlich befristete Überlassung mit einem umfassenden Servicepaket, 
  Leasing Sicherheitsschrank  – Nutzung gegen Raten mit Rückgabe- oder Kaufoption, 
  Mietkauf Sicherheitsschrank  – Ratenzahlung mit Eigentumsübergang und spezieller Umsatzsteuer-Behandlung. 
 
 Im Folgenden beleuchten wir die Unterschiede aus Sicht eines typischen Industrie- oder Laborbetriebs. 
 1. Gefahrstoffschrank leasen – „leasen statt kaufen“ 
 Beim  Leasing  bleibt der Gefahrstoffschrank während der Vertragslaufzeit im Eigentum der Leasinggesellschaft. Das Unternehmen nutzt den Schrank und zahlt dafür regelmäßige Leasingraten. In vielen Modellen wird lediglich die Umsatzsteuer auf diese monatlichen Raten erhoben und der Schrank muss nicht in der Bilanz des Unternehmens aktiviert werden – die Investition wirkt damit bilanzschonend. 
 ADESATOS bietet Leasing und Mietkauf in Zusammenarbeit mit Finanzierungs­partnern für verschiedene Produkte an, insbesondere für  Sicherheitsschränke, Brandschutzcontainer, Gefahrstoffarbeitsplätze und weitere Anlagen . Voraussetzung ist in der Regel ein Mindestnettowarenwert, die genaue Ausgestaltung erfolgt über ein individuelles Angebot. 
 Im Bereich Gefahrstoffschrank lassen sich beim Leasing grundsätzlich zwei Ausprägungen unterscheiden: 
 
  Leasing nur für das Produkt  – die Raten decken den Sicherheitsschrank selbst ab; Wartung, Prüfung und eventuelle Rücktransporte werden separat beauftragt. 
  Leasing inkl. Servicepaket  – zusätzlich zum Schrank werden z.&amp;nbsp;B. jährliche sicherheitstechnische Überprüfungen, Filterwechsel oder andere Wartungsleistungen mitfinanziert. 
 
 Am Ende der Leasingdauer besteht häufig die Möglichkeit, den Schrank zu einem Restwert zu übernehmen. Aus praktischer Sicht empfiehlt sich in diesem Produktsegemet häufig eine  Vollamortisation : Die Raten sind so kalkuliert, dass der Sicherheitsschrank wirtschaftlich vollständig bezahlt ist und nach Laufzeitende in das Eigentum des Kunden übergehen kann. Das reduziert Unsicherheiten, insbesondere wenn der Schrank langfristig am Standort verbleiben soll. 
  Für wen eignet sich Leasing?  
 
 Unternehmen, die den Gefahrstoffschrank langfristig einsetzen möchten, aber  Liquidität schonen  und die Kosten planbar über die Laufzeit verteilen wollen. 
 Betriebe, die von  bilanzneutraler Finanzierung  und einer stabilen Eigenkapitalquote profitieren wollen. 
 Organisationen, die mehrere Schränke gleichzeitig ausrollen und deren Investitionsbudget pro Jahr begrenzt ist. 
 
 2. Gefahrstoffschrank mieten 
 Bei der  Miete  wird der Gefahrstoffschrank für einen klar definierten Zeitraum überlassen – von wenigen Monaten bis zu mehreren Jahren. ADESATOS bietet hierfür ein Mietkonzept an, bei dem neben der Nutzung des Sicherheitsschranks auch Leistungen wie Lieferung, Aufstellung, Wartung und Rücknahme nach Ende der Laufzeit Teil des Gesamtpakets sind. In unseren Mietmodellen für Sicherheitsschränke ist es üblich, dass: 
 
 die  jährlichen Wartungskosten  bereits in der Miete enthalten sind, 
 nach Ende der Mietdauer der  Rücktransport  des Schranks zu uns organisiert wird, 
 optional eine  Kaufoption  zum Restwert vereinbart werden kann, falls der Schrank dauerhaft am Standort bleiben soll. 
 
 Die monatliche Nettomiete fällt in der Regel höher aus als eine reine Leasingrate, da mehr Leistungen im Paket enthalten sind und Mietverträge oft auf kürzere Laufzeiten ausgelegt sind. Dafür erhalten Unternehmen maximale Flexibilität und müssen sich nicht um Transport, Serviceorganisation oder spätere Abholung kümmern. 
  Für wen eignet sich die Miete?  
 
 Betriebe mit  temporärem Bedarf , etwa in Projekten, bei Umbauten oder befristeten Produktionslinien. 
 Unternehmen, die neue Prozesse zunächst testen möchten, bevor langfristig investiert wird. 
 Standorte, bei denen klar ist, dass der Gefahrstoffschrank zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr benötigt wird (z.&amp;nbsp;B. bei befristeten Baustellen oder Forschungsprojekten). 
 
 3. Mietkauf von Gefahrstoffschränken 
 Der  Mietkauf  kombiniert Elemente aus Kauf und Ratenzahlung. Im Unterschied zum Leasing geht das Investitionsobjekt (also der Gefahrstoffschrank) beim Mietkauf bereits zu Beginn in das Vermögen des Unternehmens über und wird dort aktiviert. Das Unternehmen kann dadurch Abschreibungen geltend machen und ggf. bestimmte staatliche Förderprogramme oder Investitionszulagen nutzen. 
 Charakteristisch für den Mietkauf ist die Umsatzsteuer-Behandlung: Die  Umsatzsteuer auf alle während der Laufzeit anfallenden Raten, eventuelle Anzahlungen und eine vereinbarte Schlussrate  wird insgesamt zu Beginn des Vertrages fällig. Die laufenden Zahlungen während der Mietkauf-Laufzeit erfolgen dann netto, ohne weitere Umsatzsteuer. 
 Gerade im Bereich Gefahrstoffschrank bietet es sich an, im Rahmen eines Mietkaufmodells nicht nur den Schrank selbst, sondern auch wiederkehrende Leistungen einzuplanen, zum Beispiel: 
 
 den Sicherheitsschrank (z.&amp;nbsp;B.  firecab F90-1200 ), 
 vereinbarte  jährliche Wartungskosten  und sicherheitstechnische Überprüfungen, 
 ggf. einen  Rücktransport  nach Laufzeitende oder einen Austausch gegen ein Nachfolgemodell. 
 
 In diesem Fall zahlt der Kunde die Umsatzsteuer auf die Gesamtsumme dieser Leistungen direkt zu Vertragsbeginn; am Ende der Laufzeit kann der Schrank – sofern vertraglich vorgesehen – endgültig erworben werden. De facto ist der Gefahrstoffschrank dann von Anfang an Teil des Anlagevermögens, die Zahlungen laufen aber verteilt über die Vertragsdauer. 
  Für wen eignet sich Mietkauf?  
 
 Unternehmen, die den Schrank auf jeden Fall dauerhaft im  Anlagevermögen  halten möchten. 
 Betriebe, die  steuerliche Effekte  von Abschreibungen und Investitionszulagen nutzen wollen. 
 Kunden, die alle Leistungen (Schrank, Wartung, optionale Rücktransport- oder Austauschleistungen) zu einem Paket zusammenfassen und planbar finanzieren möchten. 
 
  Wichtiger Hinweis:  Die konkrete steuerliche und bilanzielle Behandlung hängt immer von der individuellen Situation des Unternehmens ab. Dieser Beitrag ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung – im Zweifel sollten Sie Ihren Steuerberater hinzuziehen. 
 
 Gefahrstoffschrank leasen oder mieten? 
       
 Sie möchten diesen Gefahrstoffschrank nicht sofort komplett bezahlen? Bei ADESATOS können Sie Ihren Sicherheitsschrank komfortabel  leasen  oder per  Mietkauf  finanzieren. So bleiben Sie liquide, verteilen die Investition auf planbare Raten und profitieren dennoch von einem vollwertigen Gefahrstoffschrank nach DIN EN 14470-1. 
 Gern erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot oder beraten Sie persönlich – sprechen Sie uns einfach an. Alternativ können Sie über unseren    Leasingrechner    direkt ein unverbindliches Leasingangebot online anfordern. 
 
 Leasen statt kaufen oder doch mieten? – Entscheidungshilfe 
 Die Frage „ leasen statt kaufen oder mieten? “ lässt sich am besten beantworten, wenn Sie Ihre Situation systematisch analysieren. Folgende Leitfragen helfen bei der Auswahl: 
 
  Nutzungsdauer:  Wie lange benötigen Sie den Gefahrstoffschrank voraussichtlich? Monate, Jahre oder dauerhaft? 
  Planungssicherheit:  Ist Ihr Bedarf sicher oder könnte sich der Prozess ändern (z.&amp;nbsp;B. Produktwechsel, Standortverlagerung)? 
  Budget &amp;amp; Liquidität:  Stehen Investitionsbudgets zur Verfügung oder soll die Zahlung über die Nutzung verteilt werden? 
  Bilanz &amp;amp; Steuern:  Ist bilanzneutrale Finanzierung wichtig (Leasing) oder möchten Sie das Objekt aktivieren und abschreiben (Mietkauf/Kauf)? 
  Serviceumfang:  Wollen Sie Wartung &amp;amp; Prüfungen selbst organisieren oder ein Komplettpaket nutzen (Miete bzw. Leasing mit Service)? 
 
 Typische Entscheidungen in der Praxis: 
 
  Miete , wenn der Bedarf klar befristet ist und ein Rundum-sorglos-Paket mit Wartung und Rücktransport gewünscht wird. 
  Leasing Sicherheitsschrank , wenn der Schrank langfristig genutzt werden soll, aber Liquidität und Bilanzstruktur geschont werden müssen. 
  Mietkauf , wenn der Schrank definitiv im Eigentum des Unternehmens sein soll und gleichzeitig eine Finanzierung über Raten mit aktivierter Anlage bevorzugt wird. 
 
 Fazit: Gefahrstoffschrank mieten statt kaufen – das passende Modell finden 
 Ob Sie einen  Gefahrstoffschrank mieten, leasen oder per Mietkauf finanzieren , hängt von Nutzungsdauer, Budget, bilanziellen Vorgaben und Serviceerwartungen ab. Wichtig ist, dass der gewählte Schrank die relevanten Normen (insbesondere DIN&amp;nbsp;EN&amp;nbsp;14470-1 und TRGS&amp;nbsp;510) erfüllt und die Betreiberpflichten klar geregelt sind. 
 Mit Modellen wie Miete, Leasing und Mietkauf bieten sich flexible Alternativen zum klassischen Kauf. Als Beispiel zeigt der  firecab F90-1200 Gefahrstoffschrank , wie ein moderner Sicherheitsschrank technisch ausgestattet ist und wie er sich in ein Finanzierungsmodell integrieren lässt. 
  Sie möchten einen Gefahrstoffschrank mieten oder leasen?  Unsere Fachberater unterstützen Sie bei der Auswahl des passenden Schranks und der optimalen Finanzierungsform. Sie erreichen uns telefonisch unter 0800&amp;nbsp;80&amp;nbsp;50&amp;nbsp;900 oder per E-Mail an service@adesatos.com. 
  
 
  
 
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                            <updated>2026-01-03T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">TRGS 400 Gefährdungsbeurteilung: Anleitung &amp; Checkliste</title>
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                                            TRGS 400 Gefährdungsbeurteilung verständlich erklärt: Pflichten nach GefStoffV, Schritt-für-Schritt-Anleitung, typische Fehler vermeiden und kostenlose Checkliste als Gefährdungsbeurteilung Gefahrstoffe Vorlage.
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 TRGS 400 Gefährdungsbeurteilung: Anleitung, Pflichten &amp;amp; kostenlose Checkliste 
 Die  TRGS 400 Gefährdungsbeurteilung  ist die zentrale Grundlage, um Tätigkeiten mit Gefahrstoffen rechtssicher und praxisnah zu beurteilen. Sie konkretisiert die Anforderungen der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und beschreibt, wie Sie systematisch Informationen sammeln, Gefährdungen bewerten und wirksame Schutzmaßnahmen festlegen. 
 In diesem How-to Guide erhalten Sie: 
 
 einen Überblick über die  Pflichten nach TRGS 400 , 
 eine  Schritt-für-Schritt TRGS 400 Anleitung  für die Gefährdungsbeurteilung, 
 Hinweise zu typischen Fehlern, die Sie vermeiden sollten, 
 eine  kostenlose Checkliste  als Lead-Magnet, die Sie als Vorlage in Ihrem Betrieb nutzen können. 
 
 Hinweis: Die Ausführungen richten sich vor allem an Verantwortliche in Betrieben, die Gefahrstoffe lagern, umfüllen oder einsetzen – etwa in Laboren, Werkstätten, Industrie, Handwerk oder Logistik. 
 Was regelt die TRGS 400? 
 Die TRGS 400 („Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen“) beschreibt Vorgehensweisen zur Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung nach § 6 GefStoffV. Ziel ist es, Gefährdungen der Beschäftigten durch Gefahrstoffe zu erkennen, zu beurteilen und geeignete Schutzmaßnahmen festzulegen – vom Umgang mit Lösemitteln über Reinigungschemikalien bis zur Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten. 
 Die TRGS 400: 
 
 bindet die Vorgaben der GefStoffV in den Rahmen des Arbeitsschutzgesetzes ein, 
 beschreibt Anforderungen an die  Fachkunde  derjenigen, die die Gefährdungsbeurteilung durchführen, 
 erlaubt unter bestimmten Bedingungen ein  vereinfachtes Vorgehen  (z.&amp;nbsp;B. mit standardisierten Verfahren oder Handlungshilfen der Unfallversicherungsträger), 
 legt Wert auf  Dokumentation  und  regelmäßige Fortschreibung  der Gefährdungsbeurteilung. 
 
 Für viele Praxisfälle – etwa die Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten in einem   Gefahrstoffschrank nach EN 14470-1   oder in einem   begehbaren Gefahrstoffcontainer   – ist die TRGS 400 die methodische Basis, um die richtige Schutzstufe festzulegen. 
 Pflichten nach TRGS 400 im Überblick 
 Die wesentlichen Pflichten für Arbeitgeber lassen sich in vier Kernbereiche gliedern: 
 
  Gefährdungsbeurteilung durchführen   Sie müssen prüfen, ob Beschäftigte Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ausüben oder ob Gefahrstoffe bei Tätigkeiten entstehen bzw. freigesetzt werden (z.&amp;nbsp;B. Dämpfe, Stäube, Aerosole). Auf dieser Basis sind Gefährdungen zu ermitteln und zu bewerten. 
  Informationen beschaffen und auswerten   Dazu gehören u.&amp;nbsp;a. Sicherheitsdatenblätter, Betriebsanleitungen, Gefahrstoffverzeichnisse, BG-Handlungshilfen und interne Erfahrungswerte (z.&amp;nbsp;B. Meldungen über Beinaheunfälle oder Beschwerden). 
  Schutzmaßnahmen festlegen und umsetzen   Aus der Gefährdungsbeurteilung leiten Sie technische, organisatorische und personenbezogene Maßnahmen sowie persönliche Schutzausrüstung (PSA) ab – idealerweise nach dem STOP-Prinzip (Substitution, Technik, Organisation, Person). 
  Dokumentieren, prüfen, fortschreiben   Die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung, die getroffenen Maßnahmen und die Wirksamkeitskontrollen müssen dokumentiert und bei Änderungen im Betrieb (z.&amp;nbsp;B. neue Stoffe, Verfahren, Anlagen) aktualisiert werden. 
 
 Wichtig: Eine Gefährdungsbeurteilung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. 
 Schritt-für-Schritt TRGS 400 Anleitung: So gehen Sie vor 
 Die folgende Anleitung orientiert sich an Ihrer 8-Stufen-Logik und lässt sich direkt als  Gefährdungsbeurteilung Gefahrstoffe Vorlage  in Ihrem Betrieb anwenden. 
 1. Arbeitsbereiche und Tätigkeiten definieren 
 Am Anfang steht immer die saubere Strukturierung: Wo und bei welchen Tätigkeiten werden Gefahrstoffe eingesetzt, gelagert oder freigesetzt? 
 
 Haben Sie alle zu beurteilenden Arbeitsbereiche und Tätigkeiten basierend auf Ihrer Betriebsstruktur ermittelt? 
 Liegen Ihnen alle relevanten Informationen vor (z.&amp;nbsp;B. Betriebsanweisungen, Gefahrstoffverzeichnis, SDB)? 
 Haben Sie vergleichbare Tätigkeiten und Arbeitsplätze zu sinnvollen „Tätigkeitsgruppen“ zusammengefasst? 
 
 Typische Arbeitsbereiche sind z.&amp;nbsp;B. Labor, Misch- und Abfüllbereiche, Werkstatt, Lager oder Versand. 
 2. Gefährdungen ermitteln 
 Im zweiten Schritt analysieren Sie, welchen Gefährdungen Beschäftigte konkret ausgesetzt sind. 
 
 Haben Sie jeden Arbeitsbereich und jede Tätigkeit systematisch auf spezifische Gefährdungen untersucht? 
 Wurden chemische, biologische, physikalische und mechanische Einflüsse berücksichtigt? 
 Haben Sie Informationen aus Gesprächen mit Mitarbeitenden zu Belastungen und Beschwerden eingeholt? 
 
 Beispiel: Beim Umgang mit entzündbaren Flüssigkeiten in einem   Sicherheitsschrank   können z.&amp;nbsp;B. Inhalation von Dämpfen, Hautkontakt, Brand- und Explosionsgefahr relevant sein. 
 3. Gefährdungen beurteilen 
 Jetzt bewerten Sie, wie hoch das Risiko tatsächlich ist – aus der Kombination von Eintrittswahrscheinlichkeit und möglicher Schwere der Folgen. 
 
 Haben Sie die Wahrscheinlichkeit und Schwere möglicher Schäden für jede Gefährdung eingeschätzt? 
 Nutzen Sie standardisierte Bewertungssysteme (z.&amp;nbsp;B. Risikomatrix) und abgestufte Maßnahmenkonzepte? 
 Gibt es Grenzwerte (AGW, BGW) oder besondere Vorschriften, die zu berücksichtigen sind? 
 
 Ziel der TRGS 400 ist eine nachvollziehbare, dokumentierte Risikoabwägung, die sich später auch gegenüber Behörden und Unfallversicherungsträgern begründen lässt. 
 4. Arbeitsschutzmaßnahmen festlegen (STOP-Prinzip) 
 Auf Basis der Bewertung legen Sie konkrete Schutzmaßnahmen fest – immer nach dem STOP-Prinzip: 
 
  S – Substitution:  Kann der Gefahrstoff ersetzt werden (z.&amp;nbsp;B. weniger gefährliche Alternative)? 
  T – Technische Maßnahmen:  z.&amp;nbsp;B. geschlossene Systeme, Absaugungen, Laborabzüge,  Gefahrstoffregale mit Auffangwannen  oder Brandschutzcontainer. 
  O – Organisatorische Maßnahmen:  z.&amp;nbsp;B. Begrenzung der Personenanzahl, klare Arbeitsanweisungen, Kennzeichnung, Zugangsregelungen. 
  P – Persönliche Maßnahmen:  geeignete PSA (Handschutz, Atemschutz, Augenschutz, Schutzkleidung), Unterweisung und arbeitsmedizinische Vorsorge. 
 
 
 Haben Sie für jede relevante Gefährdung konkrete, messbare Maßnahmen zur Risikominderung definiert? 
 Wurden diese Maßnahmen in der Dokumentation festgehalten (inkl. Verantwortlichkeiten und Fristen)? 
 
 5. Maßnahmen umsetzen 
 Eine Gefährdungsbeurteilung bleibt wirkungslos, wenn Maßnahmen nur „auf dem Papier“ existieren. 
 
 Wurden alle festgelegten Maßnahmen zur Risikominderung tatsächlich umgesetzt? 
 Sind alle betroffenen Mitarbeitenden über die Maßnahmen und deren Gründe informiert und unterwiesen? 
 Sind erforderliche Investitionen (z.&amp;nbsp;B. Gefahrstoffschrank, Brandschutzcontainer, Absauganlage) erfolgt? 
 
 6. Wirksamkeit der Maßnahmen prüfen 
 Die TRGS 400 fordert, dass Schutzmaßnahmen auf ihre Wirksamkeit überprüft werden. Dazu zählen z.&amp;nbsp;B.: 
 
 Funktionsprüfungen von Lüftungs- und Absaugeinrichtungen, 
 Prüfung von Sicherheitsschränken und Gefahrstofflagern, 
 Überprüfung anhand von Messungen, Begehungen oder Mitarbeiterbefragungen. 
 
 
 Wird regelmäßig geprüft, ob die getroffenen Maßnahmen wirksam sind? 
 Werden bei Bedarf weitere Maßnahmen geplant und umgesetzt? 
 
 7. Prozess fortschreiben 
 Eine Gefährdungsbeurteilung ist dynamisch. Änderungen im Betrieb machen eine Aktualisierung notwendig. 
 
 Wird die Gefährdungsbeurteilung regelmäßig überprüft (z.&amp;nbsp;B. jährlich oder anlassbezogen)? 
 Werden Änderungen in Arbeitsmitteln, Stoffen, Gesetzen oder Arbeitsabläufen berücksichtigt? 
 Gibt es klare Auslösekriterien (z.&amp;nbsp;B. neue Produkte, Unfälle, Beinaheunfälle)? 
 
 8. Dokumentation 
 Am Ende muss der gesamte Prozess nachvollziehbar dokumentiert sein – schriftlich oder elektronisch. 
 
 Ist der gesamte Prozess der Gefährdungsbeurteilung ausführlich dokumentiert? 
 Spiegelt die Dokumentation die tatsächlichen betrieblichen Verhältnisse wider und ist sie aktuell? 
 Sind Zuständigkeiten, Termine und Prüfrhythmen klar festgelegt? 
 
 Hier können Sie auf bestehende Vorlagen (z.&amp;nbsp;B. EMKG-Formblätter, BG-Handlungshilfen oder eigene Formulare) zurückgreifen – ergänzt um Ihre betriebsspezifischen Angaben. 
 Häufige Fehler bei der Gefährdungsbeurteilung nach TRGS 400 
 In der Praxis tauchen immer wieder ähnliche Schwachstellen auf. Wenn Sie diese Fehler vermeiden, erhöhen Sie die Rechtssicherheit und den tatsächlichen Schutz Ihrer Beschäftigten. 
 
  Nur Stofflisten statt echter Gefährdungsbeurteilung:  Ein Gefahrstoffverzeichnis allein genügt nicht – es braucht eine systematische Bewertung der Tätigkeiten. 
  Keine oder unklare Tätigkeitsgruppen:  Arbeitsbereiche und Tätigkeiten sind nicht sinnvoll zusammengefasst, dadurch wird die Beurteilung unübersichtlich oder lückenhaft. 
  STOP-Prinzip nicht konsequent umgesetzt:  Es wird direkt mit PSA begonnen, ohne Substitution oder technische Lösungen ernsthaft zu prüfen. 
  Maßnahmen ohne Verantwortliche und Fristen:  Maßnahmen sind beschrieben, aber niemand ist verantwortlich und es gibt keine zeitlichen Vorgaben. 
  Einmalige Gefährdungsbeurteilung:  Änderungen im Betrieb (neue Gefahrstoffe, Umbauten, andere Arbeitsorganisation) werden nicht nachgezogen. 
  Fehlende Wirksamkeitskontrolle:  Es findet keine regelmäßige Überprüfung der getroffenen Schutzmaßnahmen statt. 
  Keine Beteiligung der Beschäftigten:  Praktische Erfahrungen und Hinweise der Mitarbeitenden werden nicht einbezogen. 
 
 Praxisnahe Vorlagen: Gefährdungsbeurteilung Gefahrstoffe Vorlage sinnvoll nutzen 
 Viele Unfallversicherungsträger und Institutionen stellen bereits ausgearbeitete  Muster-Gefährdungsbeurteilungen  und Formblätter zur Verfügung. Diese sind als „ Gefährdungsbeurteilung Gefahrstoffe Vorlage “ hervorragend geeignet, müssen aber immer an Ihren Betrieb angepasst werden. 
 Typische Quellen sind z.&amp;nbsp;B.: 
 
 Handlungshilfen und Merkblätter (BG RCI, BGW, BG BAU etc.) mit Muster-Gefährdungsbeurteilungen, 
 Vorlagen der BAuA (z.&amp;nbsp;B. Formblätter auf Basis des EMKG für Gefahrstoffe), 
 Formulare und Beispiele der Berufsgenossenschaften (z.&amp;nbsp;B. Word- oder PDF-Formulare für die Dokumentation). 
 
 Unsere  Checkliste „TRGS 400 Gefährdungsbeurteilung“  (s. unten) eignet sich ideal als Ergänzung zu diesen Mustern: Sie überprüfen damit, ob Ihr Prozess alle wesentlichen Schritte abdeckt. 
 Kostenlose Checkliste „TRGS 400 Gefährdungsbeurteilung“ 
 Mit der folgenden Übersicht können Sie Schritt für Schritt prüfen, ob Ihre Gefährdungsbeurteilung nach TRGS 400 vollständig und aktuell ist. Diese Checkliste lässt sich leicht in ein PDF übertragen und als ausfüllbares Formular im Betrieb verwenden. 
 
 Checkliste: Gefährdungsbeurteilung nach TRGS 400 
 
  Arbeitsbereiche und Tätigkeiten definieren 
 
 ☐ Alle zu beurteilenden Arbeitsbereiche und Tätigkeiten sind ermittelt. 
 ☐ Alle relevanten Informationen (Betriebsanweisungen, Gefahrstoffverzeichnis, SDB) liegen vor. 
 ☐ Vergleichbare Tätigkeiten/Arbeitsplätze sind zu sinnvollen Arbeitsbereichen zusammengefasst. 
 
 
  Gefährdungen ermitteln 
 
 ☐ Jede Tätigkeit wurde auf spezifische Gefährdungen untersucht. 
 ☐ Chemische, biologische, physikalische und mechanische Einflüsse wurden berücksichtigt. 
 ☐ Hinweise und Erfahrungen der Mitarbeitenden wurden einbezogen. 
 
 
  Gefährdungen beurteilen 
 
 ☐ Wahrscheinlichkeit und Schwere möglicher Schäden sind bewertet. 
 ☐ Eine nachvollziehbare Bewertungsmethode (z.&amp;nbsp;B. Risikomatrix) wird verwendet. 
 ☐ Besondere Vorschriften und Grenzwerte wurden berücksichtigt. 
 
 
  Arbeitsschutzmaßnahmen festlegen 
 
 ☐ Konkrete Maßnahmen zur Risikominderung sind definiert. 
 ☐ Das STOP-Prinzip wurde bei der Maßnahmenauswahl beachtet. 
 ☐ Maßnahmen sind dokumentiert (inkl. Verantwortliche und Fristen). 
 
 
  Maßnahmen umsetzen 
 
 ☐ Alle Maßnahmen sind umgesetzt oder verbindlich terminiert. 
 ☐ Betroffene Mitarbeitende wurden informiert und unterwiesen. 
 
 
  Wirksamkeit der Maßnahmen prüfen 
 
 ☐ Es gibt einen definierten Prüfzyklus (z.&amp;nbsp;B. jährliche Überprüfung). 
 ☐ Bei Bedarf werden Maßnahmen angepasst oder ergänzt. 
 
 
  Prozess fortschreiben 
 
 ☐ Änderungen im Betrieb lösen eine Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung aus. 
 ☐ Zuständigkeiten für die Fortschreibung sind festgelegt. 
 
 
  Dokumentation 
 
 ☐ Der Prozess ist vollständig dokumentiert (inkl. Version, Datum, Verantwortliche). 
 ☐ Die Dokumentation spiegelt die tatsächlichen Verhältnisse im Betrieb wider. 
 
 
 
  Hinweis:  Diese Checkliste ersetzt keine individuelle Beratung oder detaillierte Gefährdungsbeurteilung, bietet Ihnen aber einen strukturierten Rahmen für Ihr internes Gefahrstoffmanagement. 
   Kostenlose TRGS&amp;nbsp;400 Checkliste als PDF herunterladen   
 
 Unterstützung durch ADESATOS 
 Die Umsetzung der TRGS 400 Gefährdungsbeurteilung ist besonders bei komplexen Gefahrstofflagern, Brandschutzlagern oder Laboranwendungen anspruchsvoll. Gerne unterstützen wir Sie mit: 
 
 Fachberatung zur Auswahl geeigneter Gefahrstoffschränke, Regale und Container, 
 Unterstützung bei der Konzeption von Gefahrstofflagern und Abfüllbereichen, 
 Dienstleistungen rund um sicherheitstechnische Überprüfungen und Dokumente. 
 
 Sprechen Sie uns an – gemeinsam finden wir die passende Lösung für Ihre Gefahrstofflagerung und Gefährdungsbeurteilung. 
  
 
  
 
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 ADESATOS ist Ihr Fachhändler für Gefahrstofflagerung, betrieblichen Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die sichere Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien. Wir unterstützen Unternehmen, Behörden und Labore mit geprüften Produkten, praxisnaher Beratung und Lösungen, die zu Ihren betrieblichen Anforderungen passen. 
 
 
 
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  Hinweis:  Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen wurden mit größter Sorgfalt erstellt, ersetzen jedoch keine individuelle Gefährdungsbeurteilung oder Beratung vor Ort. Für verbindliche Aussagen zu Vorschriften und Normen beachten Sie bitte die jeweils aktuellen gesetzlichen Grundlagen und Regelwerke (z.&amp;nbsp;B. TRGS, DGUV, DIN/EN). 
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                            <updated>2025-12-29T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Was bedeutet FFP bei Atemschutzmasken?</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Was bedeuten FFP1, FFP2 und FFP3? Wir erklären die Schutzklassen nach EN 149, typische Einsatzbereiche und zeigen passende FFP-Masken im ADESATOS Shop. 
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Abkürzung FFP bei Atemschutzmasken kurz erklärt 
 Die Abkürzung  FFP  begegnet Ihnen bei Atemschutzmasken ständig: FFP1, FFP2 oder FFP3 stehen auf der Verpackung, im Datenblatt oder im Produktnamen – doch was bedeutet FFP genau und worin unterscheiden sich die Schutzklassen? In diesem Beitrag erklären wir, wofür FFP steht, wie sich die Klassen FFP1, FFP2 und FFP3 unterscheiden und welche Atemschutzmaske für welche Anwendung geeignet ist. 
 FFP – wofür steht die Abkürzung? 
  FFP  steht für  „Filtering Face Piece“ . Damit sind partikelfiltrierende Halbmasken gemeint, die Mund und Nase vollständig umschließen und den Träger vor festen und flüssigen Partikeln in der Umgebungsluft schützen – zum Beispiel vor Feinstaub, Rauch oder Aerosolen. 
 FFP-Masken gehören zur persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und werden nach der europäischen Norm  EN 149:2001+A1:2009  geprüft und zertifiziert. Die Norm definiert Leistungsanforderungen, Prüfverfahren und Kennzeichnung für drei Schutzstufen:  FFP1 ,  FFP2  und  FFP3 . 
 Wichtig: FFP-Masken schützen ausschließlich vor Partikeln. Für den Schutz vor Gasen und Dämpfen werden andere Atemschutzsysteme mit entsprechenden Gasfiltern benötigt (Halbmasken, Vollmasken, Gebläsesysteme). 
 Normen &amp;amp; Kennzeichnung: So lesen Sie die FFP-Markierung 
 Konforme FFP-Masken tragen eine vollständige Kennzeichnung auf der Maske, zum Beispiel:    EN 149:2001+A1:2009 FFP2 NR D CE 0121  
 Die Bestandteile bedeuten im Einzelnen: 
 
  EN 149:2001+A1:2009  – europäische Norm für partikelfiltrierende Halbmasken 
  FFP1 / FFP2 / FFP3  – Schutzklasse der Maske 
  NR  – „non reusable“: für eine Arbeitsschicht geeignet 
  R  – „reusable“: wiederverwendbar gemäß Herstellerangaben 
  D  – Maske hat die optionale  Dolomitstaubprüfung  (Verstopfungstest) bestanden 
  CE + vierstellige Kennnummer  – Zertifizierung durch eine benannte Stelle 
 
 Die Zusätze  NR ,  R  und  D  sind ebenfalls in EN 149 definiert und geben Aufschluss darüber, ob eine Maske nur einmal oder mehrfach getragen werden darf und ob sie für hohe Staubbelastungen getestet wurde. 
 Filterleistung: Unterschiede zwischen FFP1, FFP2 und FFP3 
 Die Schutzklassen unterscheiden sich vor allem in der  Filtereffizienz . Die EN 149 legt für die drei Stufen folgende Mindest-Filterleistungen fest: 
 
  FFP1 : mindestens ca. 80&amp;nbsp;% der Partikel werden aus der eingeatmeten Luft gefiltert 
  FFP2 : mindestens ca. 94&amp;nbsp;% der Partikel werden gefiltert 
  FFP3 : mindestens ca. 99&amp;nbsp;% der Partikel werden gefiltert 
 
 Je höher die FFP-Klasse, desto höher ist also die Filterleistung – und desto besser eignet sich die Maske für Arbeitsbereiche mit hoher Konzentration gesundheitsschädlicher, krebserzeugender oder sogar radioaktiver Partikel. 
 Gleichzeitig steigt mit der höheren Filterleistung auch der Atemwiderstand. Deshalb ist die richtige Auswahl im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung – etwa nach Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und TRGS 402 – entscheidend. 
 Übersicht: FFP-Schutzklassen und passende Produkte bei ADESATOS 
 Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Unterschiede der Schutzklassen zusammen und zeigt direkt passende FFP-Masken aus unserem Sortiment. 
 
 
  Schutzklasse  Filterleistung nach EN 149  Typische Einsatzbereiche*  Beispiel aus dem ADESATOS Shop  
 
 
 
  FFP1  
 mind. 80&amp;nbsp;% Partikelabscheidung 
 Ungiftige, nicht-fibrogene Stäube und Aerosole, z. B. bei Arbeiten in der Lebensmittelindustrie, im Bauwesen, in Steinbrüchen oder bei einfachen Schleifarbeiten. 
   Moldex Klassiker Atemschutzmaske FFP1 NR D 236012   
 
 
  FFP2  
 mind. 94&amp;nbsp;% Partikelabscheidung 
 Gesundheitsschädliche Stäube, Rauch und Aerosole, z. B. in Metallindustrie, Bergbau, Baugewerbe, bei der Holzverarbeitung oder beim Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen der Risikogruppe&amp;nbsp;2. 
   Moldex Smart Atemschutzmaske FFP2 NR D 248501   
 
 
  FFP3  
 mind. 99&amp;nbsp;% Partikelabscheidung 
 Hochtoxische, krebserzeugende oder radioaktive Partikel, feine Stäube und Aerosole, z. B. bei Arbeiten in der chemischen Industrie, beim Umgang mit CMR-Stoffen oder sehr feinen Stäuben. 
   Moldex Air Atemschutzmaske FFP3 R D 320515   
 
 
 
   * Die konkreten Anforderungen ergeben sich stets aus der Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz sowie aus den einschlägigen Vorschriften und Normen. Bei Unsicherheiten beraten wir Sie gerne persönlich.   
 FFP1 – Atemschutz für geringere Staubbelastungen 
  FFP1-Masken  bieten den Einstieg in den partikelfiltrierenden Atemschutz. Sie schützen vor ungiftigen und nicht-fibrogenen Stäuben und Aerosolen, deren Einatmung zwar die Atemwege reizen kann, aber üblicherweise nicht zu bleibenden Lungenschäden führt. Typische Anwendungen sind z. B. einfache Schleif- und Reinigungsarbeiten, Tätigkeiten in der Nahrungsmittelindustrie oder beim Umgang mit Staub aus Kalkstein, Gips, Zement, Pollen oder Zucker. 
 Ein praktisches Beispiel ist die   Moldex Klassiker Atemschutzmaske FFP1 NR D 236012  . Die Maske ist gemäß EN 149:2001+A1:2009 als FFP1 NR D zertifiziert, besitzt ein robustes DuraMesh®-Gitter, passt sich durch das ActivForm® 3D-Design automatisch unterschiedlichen Gesichtstypen an und bietet so einen dichten und gleichzeitig komfortablen Sitz. 
 FFP2 – der Standard für viele industrielle Anwendungen 
  FFP2-Masken  sind die am weitesten verbreitete Schutzklasse im professionellen Einsatz. Sie halten mindestens 94&amp;nbsp;% der Partikel zurück und eignen sich für Arbeitsbereiche, in denen gesundheitsschädliche Stäube, Rauch und Aerosole auftreten – etwa in der Metallverarbeitung, im Baugewerbe, im Bergbau, in der chemischen Industrie oder bei der Verarbeitung von Holz (v. a. Weichholz). 
 Ein Beispiel aus unserem Sortiment ist die   Moldex Smart Atemschutzmaske FFP2 NR D 248501  . Diese Faltmaske erfüllt die EN 149:2001+A1:2009 in der Schutzklasse FFP2 NR D, ist für typische industrielle Einsätze ausgelegt und kombiniert einen hohen Schutzfaktor mit angenehmem Tragekomfort. 
 In vielen Betrieben ist FFP2 die erste Wahl, wenn Staubbelastungen deutlich über dem Arbeitsplatzgrenzwert liegen oder wenn zusätzlich biologischer Arbeitsschutz (z. B. Risikogruppe 2) gefordert ist. Die genaue Auswahl richtet sich dabei immer nach Stoffart, Konzentration und Dauer der Exposition. 
 FFP3 – höchstmöglicher partikelfiltrierender Schutz 
  FFP3-Masken  stellen die höchste Schutzstufe innerhalb der FFP-Klassifizierung dar. Sie filtern mindestens 99&amp;nbsp;% der Partikel und werden dort eingesetzt, wo Beschäftigte mit hochtoxischen, krebserzeugenden oder radioaktiven Stäuben und Aerosolen in Berührung kommen – etwa beim Umgang mit bestimmten Metallstäuben (Chrom, Nickel, Kobalt), sehr feinen Stäuben, keramischen Fasern oder kritischen biologischen Arbeitsstoffen. 
 Eine typische FFP3-Maske aus unserem Programm ist die   Moldex Air Atemschutzmaske FFP3 R D 320515  . Sie ist als FFP3 R D nach EN 149 zertifiziert und damit für den wiederholten Einsatz (R) und für hohe Staubbelastungen (Dolomitstaubprüfung D) geeignet. FFP3-Masken wie dieses Modell kommen überall dort zum Einsatz, wo ein maximaler partikelfiltrierender Schutz gefordert ist. 
 FFP-Masken richtig auswählen: Worauf Unternehmen achten sollten 
 Die Wahl der richtigen FFP-Maske ist Teil der Gefährdungsbeurteilung und sollte immer systematisch erfolgen. Folgende Fragen helfen bei der Auswahl: 
 
  Welche Stoffe  liegen in der Atemluft vor (Stäube, Rauch, biologische Arbeitsstoffe)? 
  Wie hoch ist die Konzentration  im Verhältnis zum Arbeitsplatzgrenzwert (AGW)? 
  Wie lange  sind Beschäftigte der Belastung ausgesetzt (Tragezeiten, Schichten)? 
  Welche Schutzklasse  ergibt sich daraus – FFP1, FFP2 oder FFP3? 
 Wird eine  wiederverwendbare Maske  (R) benötigt oder reicht ein Modell für einen Schichtgebrauch (NR)? 
 Ist ein  Ventil  sinnvoll (geringerer Wärmestau, aber nur Eigenschutz) oder wird eine Maske ohne Ventil benötigt (Eigen- und Fremdschutz)? 
 
 Neben der technischen Schutzwirkung spielen auch Tragekomfort, Passform (Dichtsitz), Kompatibilität mit Schutzbrillen und ggf. weitere PSA-Komponenten eine wichtige Rolle. Fit-Tests und Unterweisungen sorgen dafür, dass die Masken in der Praxis korrekt getragen werden. 
 Unterschied zu OP-Masken und Community-Masken 
 FFP-Masken sind nicht mit chirurgischen Masken (Mund-Nasen-Schutz nach EN 14683) oder einfachen Stoffmasken zu verwechseln. Während FFP-Masken als PSA primär den Träger vor Partikeln schützen, dienen medizinische Masken vor allem dem Schutz der Umgebung (Fremdschutz) im medizinischen Bereich. Stoffmasken unterliegen dagegen meist keiner geprüften Norm und dürfen deshalb nicht mit zertifizierten FFP-Masken gleichgesetzt werden. 
 FFP-Masken bei ADESATOS kaufen 
 In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl an FFP1-, FFP2- und FFP3-Masken namhafter Hersteller wie uvex, Moldex, CleanAIR und weitere. Alle Modelle sind nach EN 149 zertifiziert und auf professionelle Anwendungen im Arbeitsschutz ausgelegt. 
 Entdecken Sie unser gesamtes Programm im Bereich   Atemschutz im ADESATOS Onlineshop   oder nutzen Sie direkt unsere Fachinformation   „Die Bedeutung der FFP-Schutzklassen“   für vertiefende technische Details. 
 Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl der passenden FFP-Maske für Ihren Anwendungsfall – telefonisch über unsere kostenfreie Fachberatung oder per E-Mail. 
 FAQ: Häufige Fragen zur Bedeutung von FFP 
 Was bedeutet FFP bei Atemschutzmasken? 
 FFP steht für  „Filtering Face Piece“  und bezeichnet partikelfiltrierende Halbmasken, die nach EN 149 in die Schutzklassen FFP1, FFP2 und FFP3 eingeteilt werden. Je höher die Zahl, desto höher ist die minimale Filterleistung der Maske. 
 Worin unterscheiden sich FFP1, FFP2 und FFP3? 
 Der wichtigste Unterschied liegt in der Filterleistung: FFP1-Masken filtern mindestens 80&amp;nbsp;%, FFP2-Masken mindestens 94&amp;nbsp;% und FFP3-Masken mindestens 99&amp;nbsp;% der Partikel in der Atemluft. FFP1 ist für geringere Staubbelastungen vorgesehen, FFP2 für gesundheitsschädliche Stäube und Aerosole und FFP3 für hochtoxische, krebserzeugende oder radioaktive Partikel. 
 Was bedeuten die Kürzel NR, R und D auf einer FFP-Maske? 
  NR  steht für „non reusable“ – diese Maske ist maximal für eine Arbeitsschicht vorgesehen.  R  bedeutet „reusable“, also wiederverwendbar gemäß Herstellerangaben. Das Zusatzkennzeichen  D  zeigt an, dass die Maske die Dolomitstaubprüfung bestanden hat und auch bei hoher Staubbelastung einen niedrigen Atemwiderstand und eine definierte Schutzleistung aufweist. 
 
 
  
 
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                            <updated>2025-12-27T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Welchen Luftwechsel sollen Sicherheitsschränke pro Stunde haben?</title>
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                <![CDATA[
                
                                            Für Sicherheitsschränke nach DIN EN 14470-1 fordert die Norm (bei geschlossenen Türen) einen mindestens 10-fachen Luftwechsel pro Stunde, bezogen auf das Volumen des leeren Schranks.
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                 Diese Frage taucht in der Praxis ständig auf – vor allem, wenn ein Sicherheitsschrank nach DIN EN 14470-1 am Arbeitsplatz steht und an eine technische Abluft angeschlossen werden soll. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen den normativen Richtwert, die einfache Berechnung (m³/h) und worauf es bei Ventilator, Anschluss und wiederkehrender Prüfung ankommt. 
  Wie viel Luftwechsel braucht ein Sicherheitsschrank pro Stunde?  
 Die kurze Antwort: Einen  universell vorgeschriebenen  Luftwechsel (z. B. „immer 10-fach pro Stunde“) gibt es in der Praxis selten als pauschale Zahl – entscheidend sind  Gefährdungsbeurteilung , das  gelagerte Medium , die  Schrankbauart  (z. B. Typ 90 nach DIN EN 14470-1) und das  Lüftungskonzept  (technische Abluft vs. Umluftfilter). In vielen Anwendungen mit entzündbaren Flüssigkeiten ist ein  10-facher Luftwechsel  im Schrank ein bewährter Richtwert – und wird von Herstellern oft als Bezugsgröße für die Auslegung angegeben. 
 
 1) Was bedeutet „Luftwechsel pro Stunde“ im Sicherheitsschrank? 
 Die Luftwechselzahl  n  (1/h) beschreibt, wie oft das Luftvolumen im Schrank pro Stunde theoretisch ausgetauscht wird. Daraus ergibt sich die erforderliche Abluftmenge  Q  (m³/h). 
 
  Formel:   Q min  (m³/h) = 10 × V Schrank  (m³)  
 
 Beispiel: Hat ein Schrank ein Innenvolumen von&amp;nbsp;  0,80 m³  und Sie planen den&amp;nbsp;  10-fachen Luftwechsel/h , dann benötigen Sie  Q = 10 × 0,80 = 8,0 m³/h . 
 
 2) Richtwerte in der Praxis: Wann sind 10 Luftwechsel/h sinnvoll? 
 Bei  Typ-90-Sicherheitsschränken für entzündbare Flüssigkeiten  (DIN EN 14470-1) wird die technische Entlüftung häufig so ausgelegt, dass im Schrankinneren ein  definierter Luftwechsel  erreicht wird. Hintergrund ist, Dampfkonzentrationen zu reduzieren und die Bedingungen im Schrank kontrollierbar zu halten (z. B. auch im Kontext von Zündquellenvermeidung und Ex-Betrachtung). 
  Wichtig:  Die „richtige“ Luftwechselzahl hängt vom Szenario ab – z. B. von der Stoffeigenschaft (Dampfdruck), Öffnungsfrequenz, Temperatur, Gebindeart und ob lokale Emissionen beim Umfüllen auftreten. Für manche Spezialanwendungen (z. B. Gasflaschenschränke oder Säure-Laugen-Schränke) können deutlich höhere Luftwechsel gefordert/üblich sein als bei diesen hier behandelten Gefahrstoffschränken. 
 
 3) firecab Sicherheitsschränke – typische Abluftmengen bei 10-fachen Luftwechsel 
 
  Praxiswerte (firecab Typ 90, EN 14470-1):  Herstellerseitig sind Schrankinnenvolumen und daraus abgeleitete Abluftmengen für  10-fachen Luftwechsel  angegeben. Damit können Sie Ihre Auslegung sehr schnell plausibilisieren. 
 
 
  Modell  Artikel  Schrankinnenvolumen  Abluftmenge bei 10-fach  
 
 
 
  FireCab 600 mm (Typ 90)  
 Art.-Nr. 22285006 
 0,40 m³ 
 4,0 m³/h 
 
 
  FireCab 900 mm (Typ 90)  
 Art.-Nr. 22285002 
 0,79 m³ 
 7,9 m³/h 
 
 
  FireCab 1200 mm (Typ 90)  
 Art.-Nr. 22285000 
 0,84 m³ 
 9,0 m³/h 
 
 
 
  Merke:  Diese m³/h-Werte sind die  reine Luftmenge im Schrank  für den 10-fachen Austausch. In der Realität müssen Sie zusätzlich  Druckverluste  (Rohrlänge, Bögen, Klappen, Filter, Dachhaube etc.) berücksichtigen. 
 
 
 4) Umsetzung in der Praxis: Abluft richtig auslegen 
 4.1 Abluftmenge berechnen 
 Gehen Sie pragmatisch so vor: 
 
  Schrankvolumen  (V) aus den technischen Daten nehmen. 
  Ziel-Luftwechsel  (n) aus Gefährdungsbeurteilung / Herstellerangabe ableiten (häufig 10/h bei Lösemittellagerung). 
  Q = n × V  berechnen und als Mindestwert verwenden. 
 Dann die  gesamte Anlage  (Rohrnetz) betrachten: Druckverlust, Einbauteile, Austritt ins Freie / zentrale Abluft. 
 
 4.2 Passender Ventilator (DN75) – mit Reserve für Änderungen 
 Für die technische Entlüftung (z. B. Anschluss DN75) eignet sich ein  Kleinradialventilator , der genügend Reserven für Druckverluste mitbringt: 
 
  Warum DN 75 in der Praxis oft gewählt wird:  
 
 Kompakte, robuste Lösung für definierte Volumenströme 
 Gut integrierbar in technische Entlüftungskonzepte (Einzel- oder Sammelabluft) 
 Mit passenden Adaptern sauber an Schrank/Flansch anschließbar 
 
 
 
   Kleinradialventilator FRv 075/2/C/PTC, 40–240 m³/h (DN75)   
 
 Damit können Sie die Abluftmenge praxisnah einstellen – von niedrigen, schrankbezogenen Luftmengen bis zu höheren Volumenströmen, wenn das Rohrnetz oder die Anwendung es erfordert. Geeignet sind hierfür Regelklappen als Formteil aus Wickelfalzrohr oder einem technischen Kunststoff. Lüftungsrohre und Zubehör finden Sie  hier  im ADESATOS Onlineshop. 
 4.3 Adapter/Übergänge nicht vergessen 
 Je nach Schrankmodell und Anschluss (z. B. DN100 am Schrankkopfteil) benötigen Sie ggf. eine Reduzierung auf DN75 (Ventilator): Planen Sie solche Übergänge und das Rohrsystem frühzeitig mit ein, damit die Anlage am Ende wirklich „zieht“. 
 
 5) Betreiberpflicht: Lüftung regelmäßig prüfen (Funktion, Zustand, Wirksamkeit) 
 Ein korrekt geplanter Luftwechsel nützt nur, wenn die Anlage dauerhaft funktioniert: Abluftwege müssen frei sein, Komponenten müssen passen, und Schutzeinrichtungen (z. B. thermische Auslöseelemente am Anschluss) dürfen nicht manipuliert sein. 
 Wenn Sie Ihre Betreiberpflichten sauber abbilden möchten (Dokumentation, Sicht- und Funktionsprüfung), nutzen Sie unseren Service: 
 
   Prüfung &amp;amp; Wartung Gefahrstoffschrank   
 
 
 FAQ 
 Ist ein 10-facher Luftwechsel gesetzlich vorgeschrieben? 
 Meist ist nicht „die eine Zahl“ vorgeschrieben, sondern es muss ein geeignetes Lüftungskonzept aus der Gefährdungsbeurteilung abgeleitet werden. 10-fach/h ist in vielen Anwendungen mit entzündbaren Flüssigkeiten ein gängiger Richtwert und wird häufig als Auslegungsbasis angegeben. Er entstammt der DIN EN 14470-1. 
 Wie berechne ich die Abluftmenge in m³/h? 
 Mit der Formel  Q = n × V . Q ist die Abluftmenge (m³/h), n die Luftwechselzahl (1/h) und V das Schrankinnenvolumen (m³). 
 Was ist wichtiger: Luftwechsel im Schrank oder „irgendein Ventilator“? 
 Beides gehört zusammen: Der Ventilator muss so ausgewählt werden, dass am Ende trotz Rohrnetz und Einbauteilen die benötigte Abluftmenge tatsächlich erreicht wird. 
 Kann ich statt technischer Abluft auch Umluftfilter einsetzen? 
 Das hängt vom Medium, der Anwendung und den Randbedingungen ab. Umluftfilter können in bestimmten Szenarien eine Alternative sein – müssen aber fachlich passend ausgewählt und gewartet werden. ADESATOS hilft gerne bei der Plannung der technischen Abluft und übernimmt auch den jährlichen Filterwechsel.&amp;nbsp; 
 Reicht ein 2-facher Luftwechsel pro Stunde für Sicherheitsschränke aus? 
 Für den  Sicherheitsschrank nach EN 14470-1  ist bei angeschlossener Abluft typischerweise der Richtwert  10-fach  relevant. Siehe hierzu auch die entsprechenden Normen (DIN EN 14470-1 vor Vorherige. Werte wie  0,4-fach, 2-fach oder 5-fach  beziehen sich in der Regel auf  Lagerräume  (Raumluftwechsel) oder  Gefahrstoffcontainer  – nicht auf einen Sicherheitsschrank. 
 Muss jeder Sicherheitsschrank an Abluft angeschlossen werden? 
 Das hängt von Stoffen, Nutzung (z. B. häufiges Öffnen), Aufstellort und Gefährdungsbeurteilung ab. Für entzündbare Flüssigkeiten am Arbeitsplatz wird technische Entlüftung sehr häufig umgesetzt. 
 Was ist wichtiger: m³/h oder Pa? 
 Beides. Sie brauchen den passenden  Volumenstrom  (Luftwechsel/h) und müssen gleichzeitig die  Druckverluste  Ihrer Abluftstrecke berücksichtigen, damit die Anlage im Betrieb auch wirklich „liefert“. 
 Kann ich mehrere Schränke an einen Ventilator anschließen? 
 Ja, mit sauberer Planung (Sammelabluft). Dann werden Volumenströme addiert und die Druckverluste steigen – die Auslegung wird entsprechend wichtiger. 
 Wie finde ich das Schrankvolumen für die Berechnung? 
 Ideal: Herstellerangabe „Volumen des leeren Schranks“. Alternativ kann das Innenvolumen aus Innenmaßen abgeleitet werden (für eine erste Dimensionierung). Mit einem angenommenen Wert von 1m³ sind ist man in der Regal gut aufgestellt für die Berechnung. 
 
 &amp;nbsp; 
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                            <updated>2025-12-23T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">FUMEX Absaugarme &quot;Made in Schweden&quot; - für Labor, Industrie und Werkstatt</title>
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                                            FUMEX aus Schweden ist weltweit führend bei Labor- und Industrie-Absaugarmen. Erfahren Sie, wie FUMEX Punktabsaugungen Mitarbeitende schützen, Energie sparen - und welche Lösungen Sie direkt bei ADESATOS bestellen können.
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                 FUMEX Absaugarme aus Schweden – punktgenaue Quellenabsaugung für Labor &amp;amp; Industrie 
 FUMEX steht wie kaum ein anderer Hersteller für punktgenaue Erfassung von luftgetragenen Gefahrstoffen direkt an der Quelle. Das schwedische Unternehmen mit Sitz in Skellefteå entwickelt seit Jahrzehnten Absaugarme, Ventilatoren und Filterlösungen für Labor-, Industrie- und Fahrzeugumgebungen – mit einem klaren Fokus auf Arbeitsschutz, Ergonomie und Energieeffizienz. 
 Als ADESATOS liefern wir Ihnen das komplette  FUMEX Produktprogramm  – von kompakten Labor-Absaugarmen bis hin zu schweren Industrie-Armen und ATEX-Lösungen. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen FUMEX als Hersteller vor und zeigen, in welchen Einsatzgebieten sich die Labor- und Industrie-Absaugarme besonders bewährt haben. 
 
 FUMEX im Überblick – Umwelttechnologie aus Skellefteå 
 Die Wurzeln von FUMEX reichen bis in die 1940er Jahre zurück. Aus einer lokalen Metallverarbeitung in Skellefteå entwickelte sich im Lauf der Jahrzehnte ein hochspezialisierter Hersteller für Punktabsaugungen, Ventilatoren und Filter. Bereits Anfang der 1970er Jahre brachte das Unternehmen erste Punktabsaugarme für Schweißrauch auf den Markt und konzentriert sich seitdem konsequent auf Lösungen für saubere Luft am Arbeitsplatz. 
 Heute bietet FUMEX eines der breitesten Programme für die Erfassung von Gasen, Stäuben und Aerosolen: Punktabsaugungen für Labore und Industrie, Absaugungen für Fahrzeugabgase, Industrieventilatoren, Filtereinheiten sowie intelligente Steuerungen. Besonders im Bereich Labor-Absaugarme gilt FUMEX als weltweit führend: Die Arme verbinden hohe Positionsstabilität mit einer sehr benutzerfreundlichen Bedienung, dem geringsten Druckabfall auf dem Markt sowie einer leicht zu reinigenden Innengeometrie. 
 FUMEX Lösungen kommen unter anderem in folgenden Segmenten zum Einsatz: 
 
  Laborumgebungen  – Forschung, Qualitätskontrolle, pharmazeutische und chemische Labore 
  Industrieumgebungen  – Schweiß-, Schleif-, Klebe- und Mischprozesse, mechanische Bearbeitung 
  Fahrzeugabgas-Absaugung  – Werkstätten, Prüfstände, Feuerwehr und Einsatzfahrzeuge 
  ATEX-Bereiche  – Arbeitsplätze mit explosiven Gasen oder Stäuben 
 
   Mit starken Wurzeln in Schweden, einer konsequenten Ausrichtung auf Arbeitsschutz und regelmäßigen Innovationen – bis hin zu Auszeichnungen als innovatives Unternehmen und den German Design Award im Jahr 2024 für den FUMEX PSS – hat sich FUMEX als international gefragter Spezialist für saubere Luft am Arbeitsplatz etabliert. 
 
 Warum Quellenabsaugung mit FUMEX? 
 Statt Schadstoffe über große Raumluftvolumen zu verdünnen, setzt FUMEX konsequent auf  Quellenabsaugung : Dämpfe, Gase und Stäube werden direkt dort erfasst, wo sie entstehen – zum Beispiel über eine Haube, eine Kuppel oder eine Absaugspitze unmittelbar am Arbeitsprozess. 
 Die FUMEX Absaugarme bieten dabei eine Kombination aus: 
 
  Hoher Positionsstabilität  – der Arm bleibt genau dort stehen, wo ihn die Anwenderin oder der Anwender positioniert. 
  Niedrigem Druckverlust  – dank glatter Innenflächen und außenliegender Gelenke wird der Luftstrom effizient geführt, was Ventilatorleistung und Energiekosten reduziert. 
  Modularem Aufbau  – verschiedene Durchmesser, Längen, Montagemöglichkeiten (Decke, Wand, Tisch) und Haubenformen lassen sich an die jeweilige Anwendung anpassen. 
  Materialvarianten  – von Standardausführungen bis hin zu Edelstahl-, ATEX- und ESD-Varianten. 
 
  In Kombination mit passenden Ventilatoren, Filtern und Steuerungen können FUMEX Systeme sowohl als Einzelplatzlösung als auch in zentralen Absauganlagen eingesetzt werden. Über ADESATOS erhalten Sie nicht nur die Absaugarme, sondern auch Ventilatoren wie den  Fumex Radialventilator FBE 037-3  sowie Zubehör, bei ADESATOS gibt es Wickelfalzrohre, oder Kunststoffrohre und Formteile aus unterschiedlichen technischen Materialien, für eine komplette Absauglösung. 
 
 Einsatzgebiete der FUMEX Labor-Absaugarme 
 Für Laboranwendungen hat FUMEX ein eigenes Programm entwickelt, beispielsweise die Labor-Absaugarme der Baureihen  ME ,  MiniTEX  oder  MEX AA . Diese Punktabsaugungen sind speziell auf die Anforderungen in Laboren zugeschnitten: präzise Positionierbarkeit, chemikalienbeständige Materialien, glatte Oberflächen und ein ruhiger, leiser Luftstrom. 
 Typische Laboranwendungen 
 
  Chemie- und Pharma-Labore  – Erfassung von Lösemitteldämpfen, Säuredämpfen, Reaktionsgasen oder feinen Stäuben direkt am Arbeitsplatz, beispielsweise beim Umfüllen, Pipettieren oder Erwärmen. 
  Qualitätskontrolle &amp;amp; Analytik  – Absaugung an Messplätzen, Waagen oder Geräten; die FUMEX MEX AA Punktabsaugung ist zum Beispiel für heiße Abgase aus Atomabsorptionsgeräten ausgelegt. 
  Ausbildungs- und Schullabore  – robuste, einfach zu bedienende Arme für Experimente in Schulen, Hochschulen und Ausbildungslaboren. 
  Elektronik &amp;amp; Feinmechanik im Labor  – Absaugung von Lötdämpfen, Klebestoffdämpfen oder Reinigungsmedien im Labormaßstab. 
 
  Für kompakte Laborarbeitsplätze eignen sich Arm-Varianten mit kleinen Durchmessern und mehreren Gelenken besonders gut, da sich der Erfassungsbereich fein einstellen lässt. Ein Beispiel ist der  Fumex Absaugarm MEB Ø 50 mm STD, 3 Gelenke , der sich ideal für Laborbänke, Prüfplätze oder kleine Arbeitsflächen eignet. 
 Wo etwas mehr Luftleistung oder Reichweite erforderlich ist, kommen größere Durchmesser und längere Arme zum Einsatz – etwa der  Fumex Absaugarm MET Ø 75 mm STD . In Verbindung mit passenden Kuppelhauben und Decken- oder Wandkonsolen lässt sich die Absaugung exakt an den Laborprozess anpassen. 
 Weitere FUMEX Laborlösungen finden Sie in unserer Kategorie  Absaugarme für Labore . Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl der passenden Kombination aus Arm, Konsole, Haube und Ventilator. 
   
 
 Einsatzgebiete der FUMEX Industrie-Absaugarme 
 Für Industrie- und Werkstattanwendungen bietet FUMEX ein breites Spektrum an Punktabsaugungen, etwa die Baureihen  PR ,  PRX ,  PTEX  oder die speziellen ATEX-Varianten  PR EXC/EXD  und  PSR . Diese Absaugarme sind für höhere Luftmengen, härtere Umgebungsbedingungen und größere Erfassungsbereiche ausgelegt. 
 Typische Industrieanwendungen 
 
  Schweißen &amp;amp; Schleifen  – Erfassung von Schweißrauch, Schleifstaub oder Brennschneid-Emissionen direkt am Arbeitsplatz; FUMEX bietet hierfür robuste Punktabsaugungen und Absaugtische (TW/TWG) mit integrierter Erfassung. 
  Klebe-, Gieß- und Mischprozesse  – Absaugung von Lösemittel- und Reaktionsdämpfen bei der Verarbeitung von Klebstoffen, Harzen und Lacken. 
  Mechanische Bearbeitung  – Erfassung von Stäuben und Kühlmittelnebeln beispielsweise in Werkstätten, bei Montage- und Nacharbeitsplätzen. 
  Eng begrenzte Arbeitsbereiche  – teleskopische Arme wie PTEX eignen sich ideal für Arbeitsplätze mit wenig Platz, etwa im Maschineninnenraum oder an beengten Stationen. 
 
  Für explosive Atmosphären – zum Beispiel bei brennbaren Stäuben oder Gasen – bietet FUMEX spezielle ATEX-Ausführungen. Ein Beispiel ist der  Fumex ATEX Absaugarm PSR 4000 EXD , der aus Edelstahl gefertigt ist und für ATEX-klassifizierte Bereiche mit Staub als Hauptrisikofaktor ausgelegt ist. 
 In der Kategorie  Quellenabsaugungen Industrie  finden Sie ein breites Sortiment an FUMEX Industrie-Absaugarmen, die sich an Wand, Decke oder Boden montieren lassen und mit unterschiedlichsten Hauben und Zubehörteilen kombiniert werden können. 
   
 
 Übersicht: Einsatzgebiete &amp;amp; FUMEX Lösungen 
 
 
  Einsatzbereich  Typische Anwendungen  Geeignete FUMEX-Lösungen  Beispiel bei ADESATOS  
 
 
 
 Labor – Chemie &amp;amp; Pharma 
 Umfüllen, Dosieren, Erwärmen von Lösemitteln, Reagenzien, Säuren; feine Stäube und Aerosole 
 ME- und MEB-Absaugarme, MiniTEX; Kuppelhauben und Tischkonsolen 
  Fumex MEB Ø 75 mm STD  
 
 
 Labor – Analytik &amp;amp; Messgeräte 
 Abgase und heiße Luft aus Messgeräten, z. B. Atomabsorptions-Spektrometrie 
 MEX AA teleskopische Punktabsaugungen; MiniTEX für geringe Druckverluste 
  Quellenabsaugungen Labor  
 
 
 Ausbildungs- &amp;amp; Schullabore 
 Experimente in Schule, Hochschule, Ausbildungszentren 
 Laborarme mit kleineren Durchmessern und großer Beweglichkeit, z. B. ME-/MEB-Serie 
  Fumex MET Ø 50 mm STD  
 
 
 Industrie – Schweißen &amp;amp; Schleifen 
 Schweißrauch, Schleifstaub, Brennschneid-Emissionen 
 PR und PRX Punktabsaugungen; TW/TWG-Absaugtische 
  Quellenabsaugungen Industrie  
 
 
 Industrie – Kleben &amp;amp; Beschichten 
 Lösemitteldämpfe beim Kleben, Lackieren, Beschichten 
 PR und PTEX Punktabsaugungen mit passenden Hauben und Kuppeln 
  FUMEX Gesamtsortiment  (Marken-Seite) 
 
 
 ATEX-Bereiche (Gas &amp;amp; Staub) 
 Absaugung in explosionsgefährdeten Zonen mit brennbaren Stäuben oder Gasen 
 PR EXC / EXD, PSR (Edelstahl, ATEX-klassifiziert) 
  Fumex PSR 4000 EXD  
 
 
 Hygienische/korrosive Umgebungen 
 Anlagen mit hohen Hygiene- oder Korrosionsanforderungen, z. B. Lebensmittel-, Pharma- oder Chemieproduktion 
 PSS und PSR Punktabsaugungen komplett oder teilweise aus Edelstahl 
  FUMEX Produkte bei ADESATOS  
 
 
 
 
 FUMEX &amp;amp; ADESATOS – von der Planung bis zur Lieferung 
 Eine Punktabsaugung entfaltet ihre volle Wirkung nur dann, wenn Arm, Haube, Schlauchführung, Ventilator und Filter aufeinander abgestimmt sind. Als Fachhändler mit langjähriger Erfahrung im Gefahrstoffhandling und in der Absaugtechnik unterstützen wir Sie bei: 
 
 der Auswahl des passenden FUMEX-Absaugarms (Durchmesser, Länge, Gelenkausführung) 
 der Auslegung des benötigten Luftvolumenstroms und der passenden Ventilatoren 
 der Auswahl von Filtern (Partikel- oder Gasfilter) und Steuerungen 
 Fragen zu ATEX, ESD sowie zur Integration in Ihre bestehende Abluftanlage 
 
  Über unsere FUMEX Marken-Seite  adesatos.com/fumex  finden Sie eine große Produktauswahl, viele kurzfristig lieferbar – inklusive Zubehör wie Wandkonsolen, Kuppelhauben, Drosselklappen und Radialventilatoren. Viele Artikel sind konfigurierbar, sodass Sie Durchmesser, Ausführung (z. B. Standard, ESD oder ATEX) und Montagevariante (Wand, Decke oder Tisch) passend zu Ihrem Anwendungsfall wählen können. 
 Sie planen ein neues Labor, möchten bestehende Arbeitsplätze nachrüsten oder eine zentrale Absauganlage mit FUMEX Komponenten auslegen? Kontaktieren Sie uns unter der kostenlosen Hotline  0800 80 50 900  oder über unser Kontaktformular – gemeinsam finden wir die passende FUMEX Lösung für Ihre Arbeitsplätze. 
 
  
 
 Ihr Ansprechpartner für Gefahrstofflagerung &amp;amp; Arbeitsschutz 
 ADESATOS ist Ihr Fachhändler für Gefahrstofflagerung, betrieblichen Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die sichere Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien. Wir unterstützen Unternehmen, Behörden und Labore mit geprüften Produkten, praxisnaher Beratung und Lösungen, die zu Ihren betrieblichen Anforderungen passen. 
 
 
 
 Beratung &amp;amp; Kontakt 
 Sie haben Fragen zu diesem Thema oder benötigen Unterstützung bei der Auswahl der passenden Produkte? 
 
  Telefon:   +49 (0)6042 978168-0  
  E-Mail:   info@adesatos.com  
  Kontaktformular:   Jetzt Kontakt aufnehmen  
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   Unverbindliche Beratung anfragen   
 
 
 
  Hinweis:  Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen wurden mit größter Sorgfalt erstellt, ersetzen jedoch keine individuelle Gefährdungsbeurteilung oder Beratung vor Ort. Für verbindliche Aussagen zu Vorschriften und Normen beachten Sie bitte die jeweils aktuellen gesetzlichen Grundlagen und Regelwerke (z.&amp;nbsp;B. TRGS, DGUV, DIN/EN). 
 Ihr Team von  ADESATOS  
 
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            <title type="text">Augenduschen &amp; Notduschen von Hughes und B-Safety: Einsatzgebiete &amp; Zielgruppen</title>
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                                            Wenn Sekunden zählen, entscheiden gut geplante Augenduschen und Notduschen über die Schwere eines Unfalls. Im neuen Ratgeber zeigen wir, welche Lösungen von Hughes und B-Safety sich für Labor, Industrie, Außenbereiche und kommunale Betriebe eignen – inklusive Praxis-Checkliste...
                                        ]]>
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 Augenduschen und Notduschen: Wie Hughes und B-Safety für Sicherheit im Ernstfall sorgen 
 Chemikalien, Stäube oder heiße Medien – ein Unfall ist schneller passiert, als man denkt. Augenduschen und Notduschen gehören deshalb zur unverzichtbaren Erste-Hilfe-Ausstattung in Laboren, Produktion, Lagern und vielen weiteren Bereichen. Sie ermöglichen die sofortige Spülung von Augen und Körper und können schwere Verätzungen oder dauerhafte Schäden deutlich reduzieren. 
 In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, welche Arten von Augenduschen und Notduschen es gibt, für welche  Zielgruppen  die Systeme besonders geeignet sind, welche Vor- und Nachteile sie haben und wie Sie passende Lösungen der Hersteller  Hughes  und  B-Safety  bei  ADESATOS  finden. Eine Übersicht aller Produkte finden Sie außerdem in der Kategorie   Augenduschen und Notduschen   innerhalb unseres Bereichs  Arbeitsschutz . 
 Normen und Grundlagen: Wann sind Augenduschen und Notduschen erforderlich? 
 In Europa regelt insbesondere die Normenreihe  EN&amp;nbsp;15154  die Ausführung von Sicherheitsduschen und Augenduschen. Sie definiert unter anderem Anforderungen an Volumenstrom, Spüldauer, Wasserqualität und Kennzeichnung von: 
 
  Körper-Notduschen  (Ganzkörperduschen), leitungsgebunden in Laboren und Industrieanlagen 
  Augenduschen , leitungsgebunden direkt am Trinkwassernetz 
  nicht leitungsgebundene Systeme  wie Tank- oder mobile Augenduschen und Notduschen 
 
 Ergänzend spielt die amerikanische Norm  ANSI&amp;nbsp;Z358.1  eine wichtige Rolle. Viele Augen- und Notduschen von Hughes und B-Safety sind sowohl nach EN&amp;nbsp;15154 als auch nach ANSI ausgelegt. Damit erhalten Sie eine technisch und rechtlich belastbare Grundlage für Ihre Gefährdungsbeurteilung und den betrieblichen Arbeitsschutz. 
 Weitere Hintergründe und Planungs-Hilfen finden Sie auch in unseren  Fachinformationen  sowie in der   ADESATOS Checkliste Notduschen-Planung (PDF)  . 
 Einsatzgebiete und Zielgruppen der wichtigsten Produktgruppen 
 1. Hand-Augenduschen 
  Hand-Augenduschen  kommen überall dort zum Einsatz, wo eine flexible, punktgenaue Augenspülung benötigt wird, zum Beispiel: 
 
 an Laborarbeitsplätzen und Abzügen 
 in Schulen am Lehrerpult oder im Vorbereitungsraum / Sammlung 
 in chemischen und pharmazeutischen Laboren 
 in Fertigungsbereichen mit wechselnden Arbeitsplätzen 
 
 Typisch sind Modelle mit 1 oder 2 Brauseköpfen, die in einer Halterung als „Mini-Festinstallation“ betrieben werden können und für die Versorgung liegender Personen aus der Halterung entnommen werden: 
 
   B-Safety ClassicLine Hand-Augendusche BR&amp;nbsp;712&amp;nbsp;035   – Hand-Augendusche mit 45°-Wanddurchführung, DVGW-geprüft. 
   B-Safety PremiumLine Hand-Augendusche BR&amp;nbsp;719&amp;nbsp;020   – Edelstahl-Variante mit zwei Hochleistungsbrauseköpfen, ideal für Labore und Reinräume. 
 
 Eine Übersicht aller Hand-Augenduschen finden Sie in unserer Unterkategorie   Hand-Augenduschen  . 
  Typische Zielgruppen:  Laborbetreiber, Forschungseinrichtungen, Schulen, Hochschulen und Universitäten, pharmazeutische Industrie, Qualitätslabore in Produktion und Logistik. 
  Vorteile:  sehr flexibel, auch zur Versorgung liegender Personen, einfache Nachrüstung.    Zu beachten:  Leitungsanschluss und Positionierung müssen so gewählt werden, dass eine schnelle Erreichbarkeit gewährleistet ist. 
 2. Fest installierte Augenduschen (Wand-, Decken- und Tischmontage) 
 Fest installierte Augenduschen sind die Standardlösung für viele Labor- und Produktionsbereiche. Sie werden direkt am gefährdeten Arbeitsplatz an Wand, Decke, Tisch oder im Laborabzug montiert. 
 
   B-Safety ClassicLine Sicherheits-Augendusche BR&amp;nbsp;200&amp;nbsp;085   – Tischmontage mit zwei Brauseköpfen (45°), chemikalienbeständig. 
   B-Safety ClassicLine Sicherheits-Augendusche BR&amp;nbsp;210&amp;nbsp;085   – Wandmontage-Aufputz mit Auffangbecken, gut sichtbar mit langnachleuchtendem PUSH-Hebel. 
   B-Safety PremiumLine Sicherheits-Augendusche BR&amp;nbsp;270&amp;nbsp;095   – Unterputz-Ausführung im Edelstahlgehäuse, ideal für hochwertige Laborbereiche. 
   Hughes Augennotdusche STD-45GS/P   – Augen-/Gesichtsdusche mit DVGW-Zulassung, z. B. für Labor und Industriearbeitsplätze. 
 
  Typische Zielgruppen:  Chemie- und Pharmabetriebe, Analytik- und Qualitätslabore, Lebensmittelindustrie, Automotive-/Metallindustrie, Gefahrstoffarbeitsplätze in  Absaug- und Laborarbeitsplätzen . 
  Vorteile:  jederzeit einsatzbereit, sehr gute Sichtbarkeit, normgerechter Volumenstrom und Strahlform, optional mit Auffangbecken und Staubschutzkappen.    Zu beachten:  erfordert eine feste Installation inkl. Trinkwasseranschluss und fachgerechter Planung (Montagehöhe, Zugänglichkeit). 
 3. Tank- und mobile Augenduschen 
 Wenn kein permanenter Wasseranschluss verfügbar ist – etwa auf Baustellen, in Außenbereichen oder temporären Arbeitsplätzen – kommen  Tank-Augenduschen  oder mobile Lösungen zum Einsatz. 
 
   B-Safety ClassicLine Tank-Augendusche BR&amp;nbsp;955&amp;nbsp;005   – Tank-Augendusche mit 60&amp;nbsp;Liter Tankvolumen für eine durchgehende Spülzeit von ca. 15&amp;nbsp;Minuten. 
   Hughes Mobile Notdusche STD-J-40K   – mobile Notdusche mit Wärmeisolierung, speziell für Bereiche ohne Wasseranschluss. 
 
 Eine Übersicht finden Sie in der Unterkategorie   Tank-Notduschen  . 
  Typische Zielgruppen:  Bau- und Montageunternehmen, Betreiber von Außenlagern, Entsorgungsbetriebe, Recyclinghöfe, kommunale Betriebe und Bauhöfe, Petrochemie, Häfen mit Umschlagsflächen, Betreiber von Gefahrstoff-Containern oder mobilen Gefahrstoffarbeitsplätzen. 
  Vorteile:  unabhängig vom Leitungsnetz, mobil einsetzbar, erfüllt bei richtigem Volumen Tank- und Spüldauervorgaben.    Zu beachten:  Befüllung, Haltbarkeit und Wechselintervalle der Spülflüssigkeit müssen organisatorisch sichergestellt werden. 
 4. Körper-Notduschen (Ganzkörperduschen) 
  Körper-Notduschen  dienen der schnellen Spülung großer Körperoberflächen, z.&amp;nbsp;B. bei Verschütten von Chemikalien, heißem Wasser oder anderen gefährlichen Medien. Sie kommen vor allem zum Einsatz: 
 
 in chemischen und pharmazeutischen Betrieben 
 in Galvanik, Oberflächenbehandlung, Lackierbereichen 
 in Lagerbereichen mit Gefahrstoffgebinden und Abfüllstellen 
 
 
   B-Safety PremiumLine Körper-Notdusche BR&amp;nbsp;083&amp;nbsp;095/V   – Edelstahl-Körperdusche für Labor und Industrie, moderne Optik für Reinräume. 
   Hughes Körper-Notdusche EXP-23GS/V   – Deckenmontage, ideal bei beengten Platzverhältnissen. 
 
  Typische Zielgruppen:  Chemie- und Petrochemieunternehmen, Lackierereien, Metallveredelung/Galvanik, Gefahrstofflager nach  TRGS-konformer Gefahrstofflagerung , Labor- und Technikumseinrichtungen mit hohem Risiko großflächiger Kontaminationen. 
  Vorteile:  sehr hohe Wasserleistung für Ganzkörper-Dekontamination, je nach Ausführung auch beheizt, selbstentleerend oder frostsicher für Außenbereiche.    Zu beachten:  ausreichend Platz, freier Zugang, geeignete Entwässerung sowie ggf. Temperaturregelung (Thermostatmischventil) sind zu berücksichtigen. 
 5. Notduschkombinationen &amp;amp; Notduschen-Stationen 
  Notduschkombinationen  verbinden Körper-Notdusche und Augendusche in einer Einheit. Sie sind ideal, wenn sowohl eine großflächige Körperdusche als auch eine gezielte Augenspülung am gleichen Ort verfügbar sein müssen. 
 
   B-Safety PremiumLine Notduschkombination BR&amp;nbsp;861&amp;nbsp;095   – Kombination aus Edelstahl-Körperdusche und Premium-Augendusche, DVGW-geprüft. 
   B-Safety PremiumLine Augen-Notduschen-Station BR&amp;nbsp;886&amp;nbsp;095   – Station mit Schutzkorb und Fußbetätigung, selbstentleerend. 
   Hughes Kombinationsnotdusche STD-TC-100KS/45G   – beheizte Tank-Kombinationsnotdusche für die Außenaufstellung mit Augen-/Gesichtsdusche. 
 
  Typische Zielgruppen:  Betreiber von Misch- und Reaktoranlagen, Bulk-Abfüllstationen, Gefahrstoffumschlagplätze, Chemielogistik, Großlabore und Technika mit kombinierten Gefährdungen (Spritzer auf Körper und Augen). 
  Vorteile:  alle Funktionen an einem Platz, klare Kennzeichnung, effizient bei komplexen Gefährdungen (z.&amp;nbsp;B. Spritzer auf Körper und Augen).    Zu beachten:  Planen Sie ausreichend Platz und ungehinderte Zugänglichkeit sowie eine geeignete Entwässerung ein. 
 6. Zubehör &amp;amp; Sicherheitstechnik 
 Für einen normgerechten und praxisgerechten Betrieb sind Zubehör und sicherheitstechnische Komponenten entscheidend: 
 
   B-Safety Thermostatmischventil-Set BR&amp;nbsp;710&amp;nbsp;960   – sorgt für eine angenehme Wassertemperatur, verhindert zu kaltes oder zu heißes Wasser. 
   B-Safety Strömungswächter BR&amp;nbsp;710&amp;nbsp;800&amp;nbsp;EX   – für EX-Zonen 1 und 2, überwacht den Durchfluss und kann Alarmanlagen ansteuern. 
   B-Safety Hinweisschild BR&amp;nbsp;870&amp;nbsp;100   – Rettungszeichen für Augenduschen/Notduschen nach DIN EN ISO 7010. 
   B-Safety Service-Absperrung BR&amp;nbsp;710&amp;nbsp;100   – Absperrung für Wartungsarbeiten an Hand-Augenduschen. 
 
  Typische Zielgruppen:  Arbeitsschutz- und Sicherheitsfachkräfte, Facility Management, Verantwortliche für Instandhaltung und Betreiberpflichten, die ihre Anlagen normgerecht kennzeichnen und überwachen müssen. 
 So erhöhen Sie die Sichtbarkeit, Betriebssicherheit und den Bedienkomfort Ihrer Dusche und schaffen gleichzeitig die Grundlage für eine rechtssichere Dokumentation. 
 Vergleich der Systeme: Vor- und Nachteile im Überblick 
 
 
  Produktgruppe  Typische Einsatzorte  Vorteile  Grenzen / Zu beachten  Beispiel-Produkte (ADESATOS)  
 
 
 
 Hand-Augendusche 
 Labor, Abzug, mobile Arbeitsplätze, Ergänzung zu fest installierten Duschen 
 Sehr flexibel, auch für liegende Personen, einfache Nachrüstung, geringe Platzanforderung 
 Nur für Augen/Gesicht, keine Ganzkörperdekontamination; organisatorische Sicherstellung von Erreichbarkeit und Funktionskontrolle 
  B-Safety BR&amp;nbsp;712&amp;nbsp;035    B-Safety BR&amp;nbsp;719&amp;nbsp;020  
 
 
 Fest installierte Augendusche 
 Labor, Lager, Produktion, direkt am Gefahrstoffarbeitsplatz 
 Jederzeit verfügbar, gut sichtbar, normgerechte Strahlform und Volumenströme, oft mit Auffangbecken 
 Fester Installationsort, Planung von Wasseranschluss und Abfluss erforderlich 
  B-Safety BR&amp;nbsp;210&amp;nbsp;085    Hughes STD-45GS/P  
 
 
 Tank-/mobile Augendusche 
 Außenbereiche ohne Wasseranschluss, Baustellen, temporäre Arbeitsplätze, Container 
 Unabhängig vom Leitungsnetz, mobil einsetzbar, erfüllt bei richtigem Volumen Tank- und Spüldauervorgaben 
 Regelmäßige Befüllung und Wartung der Spülflüssigkeit nötig; begrenztes Tankvolumen 
  B-Safety BR&amp;nbsp;955&amp;nbsp;005    Hughes STD-J-40K  
 
 
 Körper-Notdusche 
 Chemie- und Pharmaproduktion, Galvanik, Lackierung, Gefahrstofflager mit hohem Risiko 
 Ganzkörperdekontamination, hohe Volumenströme, optional beheizt, frostgeschützt oder selbstentleerend 
 Platzbedarf, Entwässerung und Wasserbereitstellung (Volumenstrom) müssen sorgfältig geplant werden 
  B-Safety BR&amp;nbsp;083&amp;nbsp;095/V    Hughes EXP-23GS/V  
 
 
 Notdusch-kombination / Station 
 Bereiche mit hoher Exposition, z.&amp;nbsp;B. Abfüllstationen, Mischanlagen, Reaktornähe 
 Körper- und Augendusche an einem Ort, hohe Sicherheit bei komplexen Gefährdungen 
 Höherer Investitions- und Planungsaufwand, Platzbedarf, ggf. zusätzliche Anforderungen an Wasser- und Abwassertechnik 
  B-Safety BR&amp;nbsp;861&amp;nbsp;095    Hughes STD-TC-100KS/45G  
 
 
 
 Hughes oder B-Safety? – Stärken der Hersteller im Überblick 
  Hughes  
  Hughes  ist ein international etablierter Hersteller von Notduschen und Augenduschen mit Schwerpunkt auf robusten Lösungen für Industrie, Logistik und Außenbereiche. Das Portfolio umfasst: 
 
 Innen- und Außen-Notduschen (unbeheizt, beheizt, frostsicher) 
 Augen-/Gesichtsduschen und Kombinationseinheiten 
 Tank- und mobile Notduschen für Standorte ohne Wasseranschluss 
 Dekontaminationsduschen für Spezialanwendungen 
 
  Typische Zielgruppen:  Chemie- und Petrochemieparks, Raffinerien, Logistikzentren, Entsorgungs- und Recyclingbetriebe, kommunale und industrielle Kläranlagen, Betreiber von Außenanlagen mit Frost- oder  ATEX-Anforderungen . 
 Viele Hughes-Produkte sind auf hohe Durchflussmengen und extreme Umgebungsbedingungen ausgelegt. In Verbindung mit der breiten Zubehörpalette erhalten Sie Lösungen, die sich besonders gut für große Industrieanlagen, Außenbereiche und internationale Projekte eignen. 
  B-Safety  
  B-Safety  fokussiert sich mit den Linien ClassicLine und PremiumLine auf hochwertige Lösungen „Made in Germany“ für Labor, Forschung und Industrie. Wichtige Merkmale: 
 
 ClassicLine: chemikalienbeständige, pulverbeschichtete Messing-Armaturen mit Hochleistungsbrauseköpfen 
 PremiumLine: nahezu vollständig aus Edelstahl 1.4401 (V4A) gefertigt, ideal für aggressive Medien und Reinräume 
 umfassendes Zubehör (Strömungswächter, Thermostatmischer, Plattform- und Fußbetätigungen, Zugstangen) 
 Konformität mit EN&amp;nbsp;15154 und ANSI&amp;nbsp;Z358.1, DVGW-geprüfte Armaturen 
 
  Typische Zielgruppen:  Labor- und Forschungsbetriebe, Universitäten, Krankenhäuser und Kliniklaboratorien, Reinraum- und Pharmaproduktion, hochwertige Laborneubauten mit Fokus auf Design, Hygiene und Langlebigkeit. 
 B-Safety eignet sich besonders, wenn eine optisch hochwertige, langlebige und normkonforme Lösung für Laborbereiche, Reinräume und industrielle Anwendungen im Fokus steht. 
 Planungs-Checkliste: Wie Sie die richtige Dusche auswählen 
 
  Gefährdungsbeurteilung:  Welche Stoffe (ätzend, reizend, heiß), welche Mengen und an welchen Arbeitsplätzen? Muss der Körper, das Gesicht oder „nur“ die Augen gespült werden? 
  Standort und Erreichbarkeit:  Kurze Wege, freie Zugänge, keine Hindernisse. Duschen müssen klar gekennzeichnet sein (Hinweisschilder, ggf. Positionsleuchten). 
  Wasseranschluss und Temperatur:  Steht Trinkwasser zur Verfügung? Ist eine Mischung auf eine angenehme Temperatur mittels Thermostatmischventil sinnvoll? 
  Innen- oder Außenaufstellung:  Benötigen Sie frostsichere, beheizte oder selbstentleerende Ausführungen (z.&amp;nbsp;B. für Außenbereiche)? 
  Normen und Zulassungen:  Prüfen Sie die Relevanz von EN&amp;nbsp;15154, ANSI&amp;nbsp;Z358.1, DVGW-Zulassungen sowie ggf. branchenspezifischen Regeln (z.&amp;nbsp;B. DGUV). 
  Wartung und Funktionsprüfungen:  Legen Sie interne Intervalle für Sichtprüfungen und Funktionsproben fest und dokumentieren Sie diese. Informationen zur   Prüfung von Notduschen und Augenduschen   finden Sie ebenfalls bei uns. 
 
 Fazit: Mit Hughes und B-Safety sicher ausgestattet 
 Ob kleines Labor, Chemieproduktion, kommunaler Bauhof oder großflächige Industrieanlage – mit den Augenduschen, Notduschen und Notduschkombinationen von Hughes und B-Safety sind Sie für den Ernstfall technisch gut gerüstet. Entscheidend ist, dass die ausgewählten Produkte zu Ihrem Gefährdungsprofil, den örtlichen Gegebenheiten und den einschlägigen Normen passen. 
 Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl und Planung: Rufen Sie uns an unter  0800&amp;nbsp;80&amp;nbsp;50&amp;nbsp;900  oder nutzen Sie unser  Kontaktformular . Eine Übersicht über alle Produkte finden Sie in der Kategorie   Augenduschen und Notduschen   sowie über die Markenübersichten  Hughes  und  B-Safety . 
 
 
  
 
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 ADESATOS ist Ihr Fachhändler für Gefahrstofflagerung, betrieblichen Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die sichere Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien. Wir unterstützen Unternehmen, Behörden und Labore mit geprüften Produkten, praxisnaher Beratung und Lösungen, die zu Ihren betrieblichen Anforderungen passen. 
 
 
 
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  Hinweis:  Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen wurden mit größter Sorgfalt erstellt, ersetzen jedoch keine individuelle Gefährdungsbeurteilung oder Beratung vor Ort. Für verbindliche Aussagen zu Vorschriften und Normen beachten Sie bitte die jeweils aktuellen gesetzlichen Grundlagen und Regelwerke (z.&amp;nbsp;B. TRGS, DGUV, DIN/EN). 
 Ihr Team von  ADESATOS  
 
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                            <updated>2025-12-19T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">DIN EN 14470-1:2023 - Änderungen für Sicherheitsschränke im Überblick</title>
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                                            Was ändert sich mit DIN EN 14470-1:2023 für Sicherheitsschränke? Überblick zu Feuerwiderstand, technischer Lüftung, Kennzeichnung und passenden Typ-90-Schränken von ADESATOS.
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                 DIN EN 14470-1:2023 – was sich für Sicherheitsschränke geändert hat 
 Mit der  EN 14470-1:2023  wurde die zentrale Norm für Sicherheitsschränke für brennbare Flüssigkeiten in Europa grundlegend überarbeitet. Für Betreiber stellt sich die Frage:  Sind bestehende Schränke noch normgerecht und worauf muss ich bei Neuanschaffungen achten?  
 Die europäische  EN 14470-1:2023  legt als Produktspezifikation die Leistungsanforderungen an feuerwiderstandsfähige Lagerschränke fest, die zur Lagerung brennbarer Flüssigkeiten in geschlossenen Behältern im Arbeitsraum eingesetzt werden. Sie gilt für Schränke mit einem Gesamtinnenvolumen von bis zu  2&amp;nbsp;m³  und beschreibt sowohl Konstruktion als auch Brandprüfung (Typprüfung). In Deutschland wird sie als  DIN EN 14470-1  national umgesetzt. 
 In diesem Beitrag erhalten Sie einen praxisorientierten Überblick über die wichtigsten Änderungen der Fassung 2023, deren Auswirkungen auf Betreiber und konkrete Beispiele,  welche Sicherheitsschränke aus dem ADESATOS Programm die Anforderungen erfüllen . 
 
 1. Wofür steht DIN EN 14470-1 überhaupt? 
 Die EN 14470-1 verfolgt im Kern drei Schutzziele für die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten in Sicherheitsschränken: 
 
  Brandschutz:  &amp;nbsp;Schutz der Personen um Umfeld des Schrankes und der Rettungskräfte bei Tätigkeiten im Umfeld im Brandfall für eine definierte, geprüfte Mindestzeit (Feuerwiderstandsklasse). 
  Emissionsminderung:  Begrenzung der Freisetzung brennbarer Dämpfe in den Arbeitsraum (z.&amp;nbsp;B. über technische Lüftung). 
  Auffangvolumen:  Sichere Aufnahme von Leckagen und Verschüttungen im Schrankinneren. 
 
 Die Norm definiert dazu u.&amp;nbsp;a.: 
 
 Klassifizierung der Schränke nach Feuerwiderstand ( Typ 30 / Typ 60 / Typ 90 ). 
 Konstruktive Anforderungen an Korpus, Türen, Lüftungsöffnungen, Auffangwannen und Lagerböden. 
 Prüfverfahren im Brandofen (Typprüfung) zur Bestimmung der Feuerwiderstandsfähigkeit. 
 Vorgaben zur technischen Lüftung sowie zur Kennzeichnung und Dokumentation. 
 
 Wichtig für Betreiber in Deutschland: Die Anforderungen der EN 14470-1 werden insbesondere durch die  TRGS 510  (Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern) aufgegriffen – z.&amp;nbsp;B. bei der uneingeschränkten Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten in Arbeitsräumen. 
 
 2. Die wichtigsten Änderungen der EN 14470-1:2023 im Überblick 
 Die Ausgabe 2023 ersetzt die Vorgängerversion von 2004. Für Planung und Beschaffung von Sicherheitsschränken sind insbesondere folgende Änderungen relevant: 
 
  Erweiterter Geltungsbereich:  Der Standard gilt nun für Schränke mit einem Gesamtinnenvolumen von bis zu 2&amp;nbsp;m³ (zuvor 1&amp;nbsp;m³). 
  Überarbeitete Begriffe:  Der Abschnitt zu Definitionen wurde erweitert und präzisiert, was Missverständnisse in der Praxis reduziert. 
  Wegfall der Klassifizierung „Typ 15“:  Neue Schränke werden nur noch als Typ 30, 60 oder 90 eingestuft. 
  Klarere Konstruktionsvorgaben:  Vorgaben zu Materialien, Oberflächen, zulässigen Belastungen und zu zusätzlichen Öffnungen für Rohre, Schläuche und elektrische Leitungen wurden konkretisiert. 
  Mehr Pflichtangaben des Herstellers:  Die vom Hersteller bereitzustellenden Informationen wurden erweitert (z.&amp;nbsp;B. Belastbarkeiten, zulässige Innenausstattung, Hinweise zu Lüftung und Erdung). 
  Erweiterte Kennzeichnung:  Anforderungen an Typenschilder, Piktogramme, Kennzeichnung der Lüftungsöffnungen und Hinweise zur Potenzialausgleichsverbindung wurden detailliert. 
  Überarbeitete Brandprüfung:  Die Positionierung der Temperaturmesspunkte im Brandversuch wurde angepasst; die Prüfbedingungen sind eindeutiger definiert. 
  Neuer Kleinbrandtest für Umbauten:  Änderungen am Schrankaufbau (z.&amp;nbsp;B. zusätzliche Durchführungen, andere Innenausstattung) werden in einem ergänzenden Prüfverfahren bewertet. 
  Neue mechanische &amp;amp; aerotechnische Tests (Anhang C):  Die Norm enthält jetzt Anforderungen zur mechanischen Stabilität und zur Überprüfung der Lüftungseigenschaften. 
 
 Die folgende Tabelle fasst die wesentlichen Änderungen und ihre Bedeutung für Betreiber zusammen: 
 
 
  Änderung in EN 14470-1:2023  Praktische Auswirkung für Betreiber  
 
 
 
 Geltungsbereich bis 2&amp;nbsp;m³ Innenvolumen erweitert 
 Auch größere Schrankmodelle fallen jetzt eindeutig in den Geltungsbereich der Norm. Das erleichtert die Auswahl, insbesondere bei  Fassschränken  oder Schränken mit umfangreicher Innenausstattung. 
 
 
 Wegfall „Typ 15“ 
 Bei Neuanlagen konzentriert sich die Praxis faktisch auf  Typ 90  (und ggf. Typ 30), insbesondere dort, wo TRGS&amp;nbsp;510 eine uneingeschränkte Lagerung vorsieht. 
 
 
 Präzisere Konstruktionsvorgaben, inkl. Öffnungen für Leitungen 
 Durchführungen für Kabel, Schläuche oder Rohre müssen normkonform ausgeführt und geprüft sein. Nachträgliche Bohrungen „auf eigene Faust“ sind tabu und können die Zulassung gefährden. 
 
 
 Erweiterte Anforderungen an Informations- und Gebrauchsdokumente 
 Bedienungsanleitung und technische Unterlagen enthalten mehr Details zu zulässigen Belastungen, Innenausstattung und Einsatzbereich – wichtig für Gefährdungsbeurteilung und Unterweisungen. 
 
 
 Erweiterte Kennzeichnung (Front, Lüftung, Erdung) 
 Die Front des Schrankes ist klarer gekennzeichnet (u.&amp;nbsp;a. Piktogramme, Klassifizierung, Hinweise zur Erdung). Betreiber können auf einen Blick erkennen, für welche Medien und Bedingungen der Schrank ausgelegt ist. 
 
 
 Neuer Anhang C: mechanische &amp;amp; aerotechnische Prüfungen 
 Hersteller müssen u.&amp;nbsp;a. die Funktion der Lüftung und mechanische Belastungen nachweisen. Für Betreiber ist das ein Plus an Sicherheit in Bezug auf Stabilität und Entlüftungsfunktion. 
 
 
 
 
 3. Technische Lüftung – was die neue Norm konkret betont 
 Ein Schwerpunkt der überarbeiteten EN 14470-1:2023 ist die  technische Lüftung . Ziel ist, die Ausbreitung brennbarer Dämpfe im Arbeitsraum zu minimieren und eine sichere Abführung aus dem Schrank zu gewährleisten. 
 In der Praxis bedeutet das: 
 
 Der Schrank verfügt über definierte Zu- und Abluftöffnungen (i.&amp;nbsp;d.&amp;nbsp;R. DN&amp;nbsp;100) für den Anschluss an eine technische Lüftung oder ein Umluftfiltersystem. 
 Die Lüftungskomponenten müssen im Brandfall zuverlässig schließen bzw. brandschutztechnisch wirksam sein. 
 Die Norm verlangt mechanische und aerotechnische Prüfungen, mit denen der Hersteller die Leistungsfähigkeit der Lüftungseinrichtung nachweist. 
 
 Viele Hersteller weisen in der Kennzeichnung inzwischen explizit darauf hin, dass der Sicherheitsschrank  an eine geeignete technische Lüftung angeschlossen werden sollte . Für Betreiber ist das kein „Nice-to-have“, sondern maßgeblich für: 
 
 die Einstufung von Ex-Zonen rund um den Schrank (TRGS 510 / TRGS 727), 
 den Schutz der Beschäftigten vor Lösemitteldämpfen und 
 den Nachweis gegenüber Aufsichtsbehörden und Auditoren. 
 
 ADESATOS liefert nicht nur die Schränke selbst, sondern auch  Abluftkomponenten und Umluftfilter  sowie die dazugehörige   Prüfung &amp;amp; Wartung von Sicherheitsschränken . 
 
 4. Feuerwiderstandsklassen: Typ 30, 60 und 90 – und warum Typ 90 Standard ist 
 Die EN 14470-1 unterscheidet drei Feuerwiderstandsklassen: 
 
  Typ 30  – mindestens 30 Minuten Feuerwiderstand 
  Typ 60  – mindestens 60 Minuten Feuerwiderstand 
  Typ 90  – mindestens 90 Minuten Feuerwiderstand 
 
 Die frühere Klasse  „Typ 15“  wird in der Fassung 2023 nicht mehr verwendet. Für Betreiber in Deutschland ist das weniger problematisch, da sich die Praxis ohnehin seit Jahren an  Typ 90  orientiert – unter anderem, weil die TRGS&amp;nbsp;510 für die uneingeschränkte Lagerung brennbarer Flüssigkeiten im Arbeitsraum Sicherheitsschränke mit einer Feuerwiderstandsdauer von 90 Minuten vorsieht. 
 Bestehende Schränke, die noch nach EN 14470-1:2004 als Typ 15 klassifiziert wurden, sind nicht automatisch „verboten“. Sie sollten im Rahmen der  Gefährdungsbeurteilung  betrachtet werden. Bei Neuplanungen und Ersatzbeschaffungen empfiehlt sich jedoch klar die Ausrichtung auf  Typ-90-Schränke . In Deutschland war dieser Typ 15 jedoch nicht von Relevanz, hier waren die früheren 20 Minuten Schränke und deren Nachfolger Typ 30 Schränke im Umlauf.&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 5. Spill-Management und Auffangvolumen 
 Die Anforderungen an die  Auffangwanne  im Schrank werden in der aktuellen Norm klarer beschrieben. In der Praxis bedeutet das: 
 
 Die Bodenwanne muss unter der untersten Lagerebene angeordnet sein. 
 Das Auffangvolumen muss ausreichend dimensioniert sein, um eine bestimmte Mindestmenge aufnehmen zu können (z.&amp;nbsp;B. einen festgelegten Anteil der Gesamtmenge bzw. das Volumen des größten Gebindes – Details finden sich in der Norm und den Herstellerunterlagen). 
 Auffangwannen und Lagerebenen müssen so gestaltet sein, dass auslaufende Flüssigkeiten sicher zurückgehalten werden und nicht unkontrolliert in den Arbeitsraum gelangen. 
 
 Für Betreiber heißt das:  Gebindegrößen und tatsächliche Lagermengen  sollten mit den Angaben des Herstellers abgeglichen werden. Bei Veränderungen (größere Gebinde, andere Medien) ist zu prüfen, ob der vorhandene Schrank weiterhin geeignet ist. 
 
 6. Kennzeichnung &amp;amp; Dokumentation – was jetzt genauer gefordert ist 
 Die Abschnitte zu  Informationen des Herstellers  und zur  Markierung / Kennzeichnung  wurden in EN 14470-1:2023 deutlich erweitert. Für Betreiber ist das ein Vorteil, denn Typenschild und Dokumentation liefern mehr Informationen für die Gefährdungsbeurteilung. 
 Typischerweise finden sich auf dem Schrank bzw. in den Unterlagen jetzt u.&amp;nbsp;a.: 
 
 Normbezug (z.&amp;nbsp;B. „EN 14470-1:2023“ bzw. die entsprechende nationale Umsetzung), 
 Feuerwiderstandsklasse (Typ 30 / 60 / 90), 
 Hersteller, Modellbezeichnung, Baujahr / Seriennummer, 
 Hinweise zur Erdung (Potenzialausgleich), 
 Angaben zur zulässigen Beladung und Innenausstattung, 
 Symbole und Piktogramme gemäß EN ISO 7010 (z.&amp;nbsp;B. für Brand- und Gefahrstoffkennzeichnung), 
 Hinweise zur Nutzung der Zu- und Abluftanschlüsse. 
 
 Wichtig:  Eigenmächtige Umbauten  – etwa zusätzliche Öffnungen oder der Austausch von Bauteilen – sind nur im Rahmen der in der Norm beschriebenen und vom Hersteller freigegebenen Änderungen zulässig. Andernfalls kann der Schrank seine Zulassung verlieren. 
 
 7. Praxisbeispiele: Diese ADESATOS-Schränke erfüllen die aktuellen Anforderungen 
 ADESATOS bietet ein breites Portfolio an   Gefahrstoffschränken nach EN 14470-1 , die die aktuellen Anforderungen erfüllen. Nachfolgend einige typische Anwendungsfälle: 
 7.1 Lösemittellagerung im Labor – FireCab Typ 90 
 Für die sichere Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten in Labor und Produktion direkt am Arbeitsplatz eignen sich Klassik-Modelle wie der    Gefahrstoffschrank 90 Minuten, FireCab 900&amp;nbsp;mm, EN 14470-1  . 
 
 Geprüfter  Typ-90-Sicherheitsschrank  mit 90 Minuten Feuerwiderstand. 
 Baumustergeprüft gemäß EN 14470-1, zur gesetzeskonformen Lagerung entzündbarer Medien im Arbeitsraum. 
 Integrierte Auffangwanne, verstellbare Fachböden und Türfeststellanlage mit automatischem Schließen im Brandfall. 
 Zu- und Abluftanschlüsse für die Anbindung an eine technische Lüftung oder ein Umluftfiltersystem. 
 
 Damit erfüllt dieses Modell alle wesentlichen Anforderungen der aktuellen Norm an F90-Gefahrstoffschränke für brennbare Flüssigkeiten. 
 7.2 Unterbauschrank unter Laborabzug – FireCab Unterbau Typ 90 
 Wenn wenig Platz vorhanden ist oder die Lagerung direkt unter einem Laborabzug erfolgen soll, sind    FireCab Unterbau-Sicherheitsschränke Typ 90   ideal: 
 
 Typ 90 nach EN 14470-1 mit 90 Minuten Feuerwiderstand. 
 Kompakte Bauform für die Integration in Laborzeilen und unter Abzügen. 
 Abluftanschlüsse für technische Lüftung, kombinierbar mit Umluftfiltern. 
 Ideal zur Lagerung kleiner und mittlerer Gebinde direkt am Arbeitsplatz. 
 
 7.3 Alternative Hersteller / Bauarten – Lacont SiS Typ 90 
 Neben FireCab bietet ADESATOS auch Schränke anderer Hersteller, die nach EN 14470-1 geprüft sind, z.&amp;nbsp;B. den    Lacont Sicherheits- / Gefahrstoffschrank SiS Typ 90 / 600  . 
 
 Typ-90-Sicherheitsschrank für entzündbare Flüssigkeiten im Arbeitsraum. 
 Baumustergeprüft nach EN 14470-1. 
 Hohe Variabilität bei Innenausstattung und Zubehör (Fachböden, Wannen, Auszüge). 
 
 Solche Modelle eignen sich besonders, wenn bestimmte Ausstattungsdetails (z.&amp;nbsp;B. andere Innengeometrie, spezielle Lackierungen) gewünscht werden. 
 7.4 Großgebinde &amp;amp; 200-Liter-Fässer – F90 Fassschränke Typ 90 
 Für die Lagerung von  200-Liter-Fässern  und anderen Großgebinden im Gebäude kommen    F90 Fassschränke Typ 90   zum Einsatz: 
 
 Für die vorschriftsmäßige Lagerung von Großgebinden und bis zu 2&amp;nbsp;x&amp;nbsp;200-Liter-Fässern im Arbeitsraum. 
 Typ 90 mit 90 Minuten Feuerwiderstand gemäß DIN EN 14470-1. 
 Geeignet für die  uneingeschränkte Lagerung entzündbarer Gefahrstoffe  im Arbeitsraum gemäß TRGS 510. 
 Serienmäßig mit Auffangwanne, Türfeststellanlage, Abluftanschluss und optionalen Lagerebenen. 
 
 7.5 Planung in der Laborzeile – Priorit Priocab Typ 90 
 Wenn Sicherheitsschränke besonders harmonisch in Laborzeilen integriert werden sollen, z.&amp;nbsp;B. unter Arbeitsplatten oder zwischen Laborschränken, sind Systeme wie der    Priorit Sicherheitsschrank Priocab Typ 90   eine Option: 
 
 Typ-90-Sicherheitsschrank nach EN 14470-1. 
 Verschiedene Bauhöhen und -breiten, z.&amp;nbsp;B. als Unterbau- oder Hochschrank. 
 Flexibel bestückbar mit Vollauszügen, Fachböden und Wannen. 
 
 Damit lassen sich Labor- und Technikräume normgerecht und optisch aus einem Guss planen. 
 
 8. Was bedeutet die EN 14470-1:2023 für Ihren Bestand? 
 Für Betreiber stellt sich neben der Neuplanung vor allem die Frage:  Muss ich bestehende Schränke austauschen?  
 Wesentliche Punkte: 
 
  Bestandsanlagen:  Schränke, die nach EN 14470-1:2004 als Typ 30/60/90 gebaut und geprüft wurden und sich in gutem Zustand befinden, bleiben in der Regel weiter nutzbar – vorausgesetzt, sie werden regelmäßig   geprüft und gewartet  und passen zur Gefährdungsbeurteilung. 
  Neue Projekte / Ersatzbeschaffungen:  Hier sollten Sie konsequent auf  nach EN 14470-1:2023 geprüfte Typ-90-Schränke  setzen, insbesondere bei brennbaren Flüssigkeiten, die in relevanten Mengen im Arbeitsraum gelagert werden. 
  Lüftung &amp;amp; Explosionsschutz:  Prüfen Sie, ob Ihre Schränke an eine geeignete Abluftanlage oder ein Umluftfiltersystem angeschlossen sind und ob ggf. ein   Explosionsschutzdokument  erforderlich ist. 
  Dokumentation:  Halten Sie Prüfprotokolle, Bedienungsanleitungen, Zertifikate und die Gefährdungsbeurteilung griffbereit – sie werden bei Audits und Behördenprüfungen regelmäßig angefordert. 
 
 ADESATOS unterstützt Sie bei der  Auswahl passender Schränke nach aktueller Norm  ebenso wie bei   jährlicher Prüfung und Wartung . So stellen Sie sicher, dass Ihre Gefahrstofflagerung sowohl technisch als auch regulatorisch auf dem aktuellen Stand ist. 
 
 
  
 
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                            <updated>2025-12-17T00:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">quick check - Sicherheitsschrank oder Gefahrstoffregal?</title>
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                                            Brauchen Sie einen Sicherheitsschrank nach EN 14470-1 oder reicht ein Gefahrstoffregal mit Auffangwanne? Unser Quick-Check mit Matrix (Stoffart, Menge, Aufstellort) zeigt, welche Lösung zur sicheren und rechtskonformen Gefahrstofflagerung in Ihrem Betrieb passt – inklusive Pro...
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                 Quick-Check: Brauchen wir einen Sicherheitsschrank oder reicht ein Gefahrstoffregal? 
 Viele Betriebe stehen vor derselben Frage: Müssen wir für unsere Gefahrstoffe einen  Sicherheitsschrank nach EN 14470-1  anschaffen – oder genügt ein  Gefahrstoffregal mit Auffangwanne ? Die Antwort hängt von drei Faktoren ab:  Stoffart, Menge und Aufstellort . 
 Mit diesem Quick-Check erhalten Sie eine praxisnahe Entscheidungshilfe inklusive übersichtlicher Matrix. So können Sie die Ergebnisse Ihrer Gefährdungsbeurteilung in eine passende Lagerlösung überführen – vom einfachen  Gefahrstoffregal  bis zum vollwertigen  Sicherheitsschrank Typ 90 . 
 
 1. Sicherheitsschrank vs. Gefahrstoffregal – der Unterschied in der Praxis 
 Beide Lösungen dienen der sicheren Lagerung von Gefahrstoffen, erfüllen aber sehr unterschiedliche Schutzziele: 
 
  Gefahrstoffregal : offen oder teiloffen, meist mit integrierter Auffangwanne. Es schützt vor unkontrollierten Leckagen, ist gut zugänglich und eignet sich besonders für  separate Lagerräume oder Bereiche im Freien  (Überdachung nicht vergessen!). 
  Sicherheitsschrank nach EN 14470-1 : geschlossene, geprüfte Konstruktion mit definierter Feuerwiderstandsdauer (z. B. Typ 90 = 90 Minuten). Im Brandfall bleibt der Schrank innen deutlich länger kühl und schottet die Gefahrstoffe gegenüber dem Gebäude ab. Mehr Zeit für Mitarbeiter den Bereich zu verlassen und für Rettungskräfte sicherer tätig zu werden.&amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 
 Die  TRGS 510 „Lagerung von Gefahrstoffen in ortsbeweglichen Behältern“  und ergänzende DGUV-Informationen konkretisieren, wann eine Lagerung im Arbeitsraum zulässig ist und wann zusätzliche Maßnahmen – etwa ein Sicherheitsschrank – erforderlich werden. 
 Kurz gesagt: Je  brennbahrer, giftiger oder reaktionsfreudiger  ein Stoff ist, je  größer  die Lagermenge und je  näher am Arbeitsplatz  die Lagerung erfolgen soll, desto eher führt der Weg zum Sicherheitsschrank. 
 
 2. Schritt 1: Stoffart bestimmen 
 Sortieren Sie Ihre Medien zunächst grob nach Stoffart. Typische Gruppen sind: 
 
  Entzündbare Flüssigkeiten  (z. B. Lösemittel, Verdünner, Reinigungsbenzin) 
  Ätzende und korrosive Stoffe  (Säuren, Laugen) 
  Gesundheitsgefährdende / giftige Stoffe  (z. B. toxische Chemikalien, CMR-Stoffe) 
  Gase und Aerosole  (Spraydosen mit Gefahrstoffkennzeichnung) 
  Lithium-Ionen-Akkus  (E-Bike-Akkus, Werkzeugakkus, Speichermodule) 
 
 Für jede Stoffgruppe gelten in der Gefährdungsbeurteilung unterschiedliche Schutzziele – insbesondere im Brandfall. Entzündbare Flüssigkeiten und Lithium-Ionen-Akkus erzeugen im Brandfall hohe Energiefreisetzungen, während Säuren und Laugen vor allem Materialschäden und Korrosion verursachen können. 
 
 3. Schritt 2: Menge und Gebindegrößen abschätzen 
 Die  Lagermenge  ist ein zentraler Faktor in TRGS 510 und DGUV-Informationen. Für Kleinmengen gelten Erleichterungen, ab bestimmten Schwellwerten sind zusätzliche Schutzmaßnahmen erforderlich (z. B. spezielle Lagerbereiche, Brandschutzkonzept, technische Lüftung). 
 Für Ihren Quick-Check reicht zunächst eine pragmatische Einteilung: 
 
  Einzelgebinde / Kleinmengen : wenige Dosen oder Kanister, seltene Entnahme 
  Regelmäßige Nutzung : mehrere Gebinde, tägliche Entnahme im Prozess 
  Lagerfunktion : höherer Bestand, Bevorratung für mehrere Wochen/Monate 
 
 Je höher die Gesamtmenge, desto eher wird aus „ein paar Gebinden im Regal“ ein  Gefahrstofflager , für das strengere Anforderungen gelten. 
 
 4. Schritt 3: Aufstellort festlegen 
 Nun betrachten Sie den geplanten oder bestehenden  Aufstellort : 
 
  Direkt im Arbeitsraum  (Labor, Werkstatt, Produktion) 
  Separater Lagerrraum im Gebäude  (z. B. Magazin, Technikraum) 
  Bereich im Freien  (überdachtes Regal, Gefahrstoffcontainer) 
  Flucht- und Rettungswege, Treppenräume  (besonders kritisch) 
 
 Insbesondere bei  Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten im Arbeitsraum  werden in der Praxis häufig Sicherheitsschränke nach EN 14470-1 eingesetzt, um die Anforderungen von TRGS 510 und GefStoffV zu erfüllen. Ebenfalls bei der geplanten Lagerung von entzündbaren oder toxischen Stofffen in Fluren, immer unter der Berücksichtigung der Mindestbreiten etc., ist ein F90 Gefahrstoffschrank obligatorisch.&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; 
 
 5. Entscheidungsmatrix: Regal oder Sicherheitsschrank? 
 Die folgende Matrix ersetzt keine Gefährdungsbeurteilung, bietet Ihnen aber eine  praxisnahe Orientierung , welche Lösung typischerweise geeignet ist. 
 
 
  Stoffart  Menge / Nutzung  Aufstellort  Empfohlene Lösung  
 
 
 
 Entzündbare Flüssigkeiten (Lösemittel, Reiniger) 
 Mehrere Gebinde, regelmäßige Entnahme 
 Direkt im Arbeitsraum / Labor 
  Sicherheitsschrank Typ 90 nach EN 14470-1  (z. B.   FireCab Gefahrstoffschränke   ) 
 
 
 Entzündbare Flüssigkeiten 
 Kleinmengen, seltene Entnahme 
 Separater Lagerraum ohne ständigen Aufenthalt 
 Je nach Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung  Gefahrstoffregal mit Auffangwanne , z. B.   Gefahrstoffregale von SCHULTE / LaCont   
 
 
 Ätzende / korrosive Flüssigkeiten (Säuren, Laugen) 
 Niedrige bis mittlere Mengen 
 Labor oder Chemikalienlager 
  Korrosionsbeständiger PE-Gefahrstoffschrank  wie der   ADESATOS PE-Gefahrstoffschrank SL-9   
 
 
 Gesundheitsgefährdende / giftige Flüssigkeiten 
 Klein- bis mittlere Mengen 
 Arbeitsraum oder Lagerraum 
  Abschließbarer Gefahrstoffschrank , ggf. mit technischer Lüftung – je nach Brandlast ggf. in Typ-90-Ausführung nach EN 14470-1. 
 
 
 Lithium-Ionen-Akkus (Lagern und Laden) 
 Mehrere Akkus, Ladebetrieb 
 Arbeitsraum, Technikraum oder Flurzone 
  Spezial-Sicherheitsschrank für Lithium-Akkus , z. B.   PRIOLION LI92 Lithium-Akkuschrank   
 
 
 Fässer mit Gefahrstoffen 
 1–2 Fässer, Bevorratung 
 Arbeitsraum oder Lagerbereich 
  Fassschrank nach EN 14470-1  für brennbare Medien oder  Fassregal mit Auffangwanne  bei Lagerung im separaten Raum, z. B.   F90 Fassschränke   
 
 
 Gemischte Gefahrstoffe (verschiedene Klassen) 
 Unterschiedliche Gebinde und Mengen 
 Lagerraum oder Außenlager 
 Kombination aus  Gefahrstoffregalen  mit Auffangwannen und ggf. einzelnen  Sicherheitsschränken  für besonders kritische Stoffe gemäß Ihrer Gefährdungsbeurteilung. 
 
 
 
 Wichtig: Die Matrix bietet eine  Orientierung  auf Basis gängiger Praxis und technischer Regeln. Die  verbindliche Entscheidung  muss immer im Rahmen Ihrer Gefährdungsbeurteilung in Zusammenarbeit mit Fachkraft für Arbeitssicherheit&amp;nbsp; getroffen werden. 
 
 6. Praxisbeispiele mit passenden Produkten aus unserem Shop 
 Beispiel 1: Lösemittel direkt am Arbeitsplatz 
 In einem Lackierbereich sollen mehrere Kanister mit entzündbaren Lösemitteln direkt am Arbeitsplatz bevorratet werden. Aufgrund der Brandlast im Raum und der Nähe zum Personal ist ein  Sicherheitsschrank Typ 90  der Stand der Technik. 
 Eine passende Lösung ist z. B. der   Gefahrstoffschrank FireCab 600&amp;nbsp;mm, EN 14470-1  . Mit 90 Minuten Feuerwiderstand und integrierter Auffangwanne schützt er Ihre Mitarbeiter und erfüllt die Anforderungen der TRGS 510 an die Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten in Gebäuden. 
 Beispiel 2: Kleinmengen im separaten Lagerraum 
 In einem separaten Chemikalienlager (kein ständiger Arbeitsplatz) sollen einige Kanister und kleinere Gebinde verschiedener Gefahrstoffe gelagert werden. Hier reicht je nach Gefährdungsbeurteilung oft ein  Gefahrstoffregal mit zugelassenen Auffangwannen  aus. 
 Ein typisches Beispiel ist das   LaCont Kleingebinde-Gefahrstoffregal GR2-5GE   mit verzinkter Konstruktion und integrierter Bodenwanne gemäß StawaR. 
 Beispiel 3: Lagerung von Säuren und Laugen 
 In Labor und Instandhaltung werden Säuren und Laugen häufig in Kunststoffgebinden bevorratet. Hier stehen  Korrosionsbeständigkeit und Rückhaltung bei Leckagen  im Vordergrund, nicht der Brandschutz. 
 Ein   PE-Gefahrstoffschrank SL-9   mit integrierter Kunststoffauffangwanne, oder eine separate PE-Auffangwanne,&amp;nbsp; bietet dafür eine robuste Lösung und reduziert Korrosionsschäden an der Umgebungseinrichtung. 
 Beispiel 4: Lithium-Ionen-Akkus lagern und laden 
 Für E-Bike- oder Werkzeugakkus, die im Gebäude gelagert und geladen werden sollen, sind die Risiken von  thermischem Durchgehen  und Brandübertragung besonders zu beachten. Technische Regeln und Versicherer empfehlen hier spezielle Lagerlösungen mit geprüftem Brandschutz. 
 Mit dem   Sicherheitsschrank Typ PRIOLION LI92   stehen Ihnen ein geprüftes Brandschutzkonzept, selbstschließende Türen und Ausstattungsoptionen für das sichere Lagern und Laden von Lithium-Ionen-Akkus zur Verfügung. Auch hier gilt wieder: Beachten der TRGS 510 und ggf. weiterer Gesetze, Verordnungen und Richtlinien. Gerne sind wir Ihnen bei der Lösung Ihrer speziellen Anforderung behilflich! 
 
 7. So nutzen Sie den Quick-Check in Ihrer Gefährdungsbeurteilung 
 
  Stoffinventur : Welche Gefahrstoffe sind in welchen Mengen vorhanden? 
  Klassifizierung : Welche Gefahrenpiktogramme und H-Sätze liegen vor? 
  Aufstellort bewerten : Arbeitsraum, Lagerraum oder Freigelände? 
  Matrix anwenden : Stoffart, Menge und Ort in der Tabelle wiederfinden. 
  Maßnahmen festlegen : Entscheidung „Regal vs. Sicherheitsschrank“ dokumentieren. 
  Schutzziele prüfen : Sind Brand-, Leckage- und Zugriffschutz erreicht? 
 
 Die Dokumentation dieser Schritte erfüllt gleichzeitig zentrale Anforderungen der TRGS 510 an die Gefährdungsbeurteilung und erleichtert spätere Überprüfungen durch Aufsichtsbehörden oder Versicherungen. 
 
 8. Fazit: Drei Daumenregeln für Ihre Entscheidung 
 
  Daumenregel 1:  Entzündbare Flüssigkeiten im Arbeitsraum → in der Regel  Sicherheitsschrank Typ 90 nach EN 14470-1 . 
  Daumenregel 2:  Kleinmengen im separaten Lager- oder Nebenraum → häufig  Gefahrstoffregal mit Auffangwanne  ausreichend (Gefährdungsbeurteilung beachten). 
  Daumenregel 3:  Besondere Risiken (z. B. Lithium-Ionen-Akkus, toxische Stoffe) →  Spezialschränke  mit definiertem Brandschutz und technischer Ausstattung einplanen. 
 
 Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl der passenden Lösung – vom kompakten Unterbauschrank bis zum großvolumigen Fassschrank. Sie erreichen unsere Fachberater telefonisch unter   0800 80 50 900   oder per E-Mail an  service@adesatos.com . 
 
 
  
 
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 ADESATOS ist Ihr Fachhändler für Gefahrstofflagerung, betrieblichen Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die sichere Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien. Wir unterstützen Unternehmen, Behörden und Labore mit geprüften Produkten, praxisnaher Beratung und Lösungen, die zu Ihren betrieblichen Anforderungen passen. 
 
 
 
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  Hinweis:  Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen wurden mit größter Sorgfalt erstellt, ersetzen jedoch keine individuelle Gefährdungsbeurteilung oder Beratung vor Ort. Für verbindliche Aussagen zu Vorschriften und Normen beachten Sie bitte die jeweils aktuellen gesetzlichen Grundlagen und Regelwerke (z.&amp;nbsp;B. TRGS, DGUV, DIN/EN). 
 Ihr Team von  ADESATOS  
 
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                                            Jahresstart-Checkliste Arbeitsschutz: Was Verantwortliche jetzt prüfen sollten → Wiederkehrende Themen: Unterweisungen, Wartungen, Sichtprüfungen, Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung.
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                 Jahresstart-Checkliste Arbeitsschutz: Was Verantwortliche jetzt prüfen sollten 
 Der Jahresbeginn ist der ideale Zeitpunkt, um den Arbeitsschutz im Unternehmen systematisch auf den Prüfstand zu stellen. Unterweisungen, Wartungen, regelmäßige Sichtprüfungen und die Aktualisierung der Gefährdungsbeurteilung gehören zu den wiederkehrenden Pflichten von Geschäftsführung, Führungskräften und Fachkraft für Arbeitssicherheit. 
 Mit dieser Jahresstart-Checkliste behalten Sie den Überblick und können notwendige Maßnahmen planen, dokumentieren und mit passenden Produkten aus dem ADESATOS Sortiment direkt umsetzen. 
 Warum ein Arbeitsschutz-Check zum Jahresstart sinnvoll ist 
 
  Neue Planungsperiode:  Maßnahmen, Budgets und Unterweisungen lassen sich früh im Jahr sauber einplanen. 
  Rechtssicherheit:  Wiederkehrende Prüfungen und Unterweisungen sind gesetzlich gefordert und müssen nachweisbar sein. 
  Transparenz:  Beschäftigte erhalten klare Informationen zu Gefährdungen, Schutzmaßnahmen und PSA. 
  Effizienz:  Sie vermeiden Doppelarbeit, verpasste Prüftermine und unnötige Stillstände. 
 
 
 1. Unterweisungen im Arbeitsschutz planen und nachholen 
 Unterweisungen sind eine der wichtigsten Pflichten im Arbeitsschutz. Sie stellen sicher, dass Beschäftigte Gefahren kennen, Schutzmaßnahmen korrekt anwenden und ihre persönliche Schutzausrüstung (PSA) richtig nutzen. Die Unterweisung muss regelmäßig – in der Praxis mindestens einmal jährlich und bei besonderen Anlässen (z.&amp;nbsp;B. nach Unfällen, bei neuen Arbeitsmitteln oder Arbeitsverfahren) – durchgeführt und dokumentiert werden. 
 Checkliste Unterweisungen zum Jahresstart 
 
 Liste aller Arbeitsbereiche und Tätigkeiten aktualisieren. 
 Unterweisungsthemen festlegen (z.&amp;nbsp;B. allgemeine Arbeitssicherheit, Erste Hilfe, Brandschutz, Gefahrstoffe, PSA, ergonomisches Arbeiten). 
 Unterweisungspläne für Führungskräfte und Beschäftigte erstellen (Termine, Inhalte, Verantwortliche). 
 Unterweisungsunterlagen (Präsentationen, Betriebsanweisungen, Checklisten) auf Aktualität prüfen. 
 Dokumentation vorbereiten (Teilnehmerlisten, digitale Nachweise, Unterschriftenblätter). 
 
 Nutzen Sie den Jahresstart auch, um die eingesetzte  PSA auf Aktualität und Zustand  zu prüfen. Veraltete oder beschädigte Schutzbrillen, Helme, Handschuhe oder Sicherheitsschuhe sollten Sie konsequent austauschen. Im Bereich  Arbeitsschutz bei ADESATOS  finden 
 
 
 Jahresstart-Checkliste Arbeitsschutz als PDF 
 Starten Sie strukturiert ins neue Jahr: Mit unserer kompakten  Jahresstart-Checkliste Arbeitsschutz  behalten Sie Unterweisungen, Gefährdungsbeurteilungen, Wartungen und Sichtprüfungen im Blick und können alle Maßnahmen übersichtlich dokumentieren. 
 Laden Sie sich die Checkliste als praktisches PDF herunter, drucken Sie sie aus oder nutzen Sie sie digital in Ihrem Arbeitsschutz-Management. 
   Jetzt Jahresstart-Checkliste als PDF herunterladen   
 
  
 
  
 
 Ihr Ansprechpartner für Gefahrstofflagerung &amp;amp; Arbeitsschutz 
 ADESATOS ist Ihr Fachhändler für Gefahrstofflagerung, betrieblichen Umwelt- und Arbeitsschutz sowie die sichere Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien. Wir unterstützen Unternehmen, Behörden und Labore mit geprüften Produkten, praxisnaher Beratung und Lösungen, die zu Ihren betrieblichen Anforderungen passen. 
 
 
 
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 Sie haben Fragen zu diesem Thema oder benötigen Unterstützung bei der Auswahl der passenden Produkte? 
 
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  Hinweis:  Die in diesem Beitrag enthaltenen Informationen wurden mit größter Sorgfalt erstellt, ersetzen jedoch keine individuelle Gefährdungsbeurteilung oder Beratung vor Ort. Für verbindliche Aussagen zu Vorschriften und Normen beachten Sie bitte die jeweils aktuellen gesetzlichen Grundlagen und Regelwerke (z.&amp;nbsp;B. TRGS, DGUV, DIN/EN). 
 Ihr Team von  ADESATOS  
 
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