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Mit typischen flammhemmenden Eigenschaften von Wolle

Snickers Workwear 1563 ProtecWork Wollfrotte-Arbeitsjacke, schwarz, antistatisch

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Produktinformationen "Snickers Workwear 1563 ProtecWork Wollfrotte-Arbeitsjacke, schwarz, antistatisch"

Snickers Workwear 1563 ProtecWork Wollfrotte-Arbeitsjacke, schwarz, antistatisch

Bequeme Midlayer-Wolljacke mit flammhemmenden Eigenschaften und Karbonfasern für hervorragende Antistatik. Darunter eine flammhemmende Baselayer bzw. ein flammhemmendes T-Shirt (z. B. Modell 2460 oder 2561), um die
Lichtbogenfestigkeit sowie den Hitze- und thermischen Gefahrenschutz zu erhöhen.

  • Hitze-, Flamm- und Lichtbogenschutz, antistatisch
  • Mit typischen flammhemmenden Eigenschaften von Wolle
  • Zusätzlicher Schutz dank hohem Kragen
  • Verlängertes Rückenteil und Innenbündchen mit Daumenloch für zusätzlichen Schutz
  • EN ISO 11612:2015 A1, A2, B1, C2
  • EN 1149-5:2018
  • IEC 61482-2:2009 EBT50, 9,1 cal/cm², Klasse 1 (4kA). HAF: 86,3%
  • Material: 68 % Wolle, 30 % Modacryl FR, 2 % Beltron, 448 g/m2
  • Verfügbare Größen: XS bis XXXL
  • Verfügbare Farbe: schwarz

Waschhinweise

  • Max. Waschtemperatur 60º C
  • Nicht bleichen
  • Bei normaler Temperatur im Wäschetrockner trocknen
  • Bei max. 150 °C bügeln
  • Nicht chemisch reinigen
Branche: Elektroinstallation , Energie, Handwerk, Industrie
Störlichtbogenschutz: EN 61842-2 Klasse 1
Material : Beltron, Modacryl, Wolle
Normen: EN 1149-5, EN ISO 11612, IEC 61482-2
Elektrostatische Ableitfähigkeit (Antistatik): EN 1149-5
Bekleidungstyp: Schutzbekleidung
Geschlecht (Bekleidung): Herren
Farbe: schwarz
Größe: L, M, S, XL, XS, XXL, XXXL
Produktart: Jacke
Hitze- und Flammschutz: EN ISO 11612: A1, A2, B1, C2
Marke snickers workwear Produktart Jacke Bekleidungstyp Schutzbekleidung... mehr
Marke snickers workwear
Produktart Jacke
Bekleidungstyp Schutzbekleidung
Normen EN ISO 11612, EN 1149-5, IEC 61482-2
Größen XS bis XXXL
Farbe schwarz
Material 68% Wolle, 30% Modacryl FR, 2% Beltron
Flächengewicht ca. 448 g/m²
EN ISO 11612 Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen. Die EN 11612 definiert die... mehr

EN ISO 11612
Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen.

Die EN 11612 definiert die Anforderungen für Kleidung zum Schutz vor Hitze und / oder Flammen, ausgenommen für Feuerwehrleute und Schweißer. Die Norm weist auf Schutz hin gegen Entzündung durch verschiedene Wärmequellen:
(A) begrenzte Flammenausbreitung, A1 Entzündungen an der Oberfläche und A2 Entzündungen an Rändern nach Testmethode ISO15025
(B) konvektive Hitze und offene Flammen, gemäß Testmethode ISO9151
(C) Strahlungswärme gemäß Testmethode ISO6942
(D) geschmolzene Aluminiumspritzer, gemäß Testmethode ISO9185
(E) geschmolzene Eisenspritzer, gemäß Testmethode ISO9185
(F) Kontaktwärme (flach) wie Bügeleisen, Heizplatte usw., gemäß Testmethode ISO12127-1.
Kleidungsstücke die nach EN 11612 zertifiziert sind sollen zusammen mit anderer Schutzkleidung verwendet werden, die ebenfalls den Anforderungen der EN 11612 entsprechen.
Darüber hinaus erfordert die Norm vollen Schutz der Arme und Beine. T-Shirts und Shorts erfüllen die Anforderungen der EN 11612 nicht. Um den Schutz zu erhöhen, kann der Träger nach EN 14116  zertifizierte Kleidung darunter tragen. Um den vollen Schutz zu gewährleisten, müssen Kopf, Hals, Hände und Füße mit weiterer zugelassener Schutzkleidung abgedeckt werden. Als Unterwäsche deklarierte Kleidung muss immer zusammen mit zertifizierter Oberbekleidung gemäß EN 11612 getragen werden. Die Unterwäsche allein bietet kein geeignetes Schutzniveau.

EN 1149-5
Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften.

EN 1149-5 definiert die Anforderungen an Material und Design für Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften. Diese Schutzkleidung soll die Gefahr der Brandentladung durch Funkenbildung vermeiden, wenn z.B. ein Ellbogen oder ein Knie gegen eine Wand oder ähnliche Oberfläche oder Objekt gestoßen wird. Dies ist wichtig im Umgang mit brennbaren Materialien wie Gas oder Benzin. Die Materialanforderung ist angelehnt an den Oberflächenwiderstand, den elektrischer Widerstand und Ladungsabfall.
Zum vollständigen Schutz, müssen alle nicht konformen Materialien und leitenden Teile wie Reißverschlüsse usw. vollständig abgedeckt sein. Außerdem muss die Person durch Tragen der richtigen Schuhe ordnungsgemäß geerdet sein, damit die statische Elektrizität in den Boden abgeleitet wird.
HINWEIS! Die Zertifizierung nach EN1149-5 reicht nicht aus für Arbeiten mit Feinelektronik und ähnlicher empfindlicher Elektronik (Mikrochips, Leiterplatten, Handymontage usw.).
Diese Arbeit erfordert Schutzkleidung, die gemäß zertifiziert EN 61340 ist.

IEC 61482-2
Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines Lichtbogens.

Trotz aller Vorsicht treten jedes Jahr eine große Anzahl von Lichtbogenunfällen auf. IEC 61482-2 definiert die Anforderungen für Kleidung, die vor thermischen Gefahren eines Lichtbogens schützt. Diese Kleidung gehört zum Gefahren-Risiko III. Sie definiert und zertifiziert Kleidung für Umgebungen mit hohem Risiko und zur Verhinderung von Verbrennungen zweiten Grades im Fall eines Lichtbogenblitzes (Überschlag). Beim Lichtbogenschutz geht es um den Schutz vor Energie, gemessen in Kalorien (cal / cm2). Um den Schutzlevel des Produkts zu messen, wird das Kleidungsstück mit zwei verschiedenen Methoden getestet: dem Offenen Lichtbogentest und dem Box Test. Die Testmethoden verwenden unterschiedliche Testaufbauten, Bogenkonfigurationen, Testparameter, Testverfahren und Ergebnisparameter.
Die Ergebnisse der Methoden können weder physikalisch noch mathematisch miteinander verglichen werden. Die Lichtbogenfestigkeit muss getestet und entweder mit der einen oder der anderen Methode bewertet werden. Beim Offenen Lichtbogentest werden die Testergebnisse als ATPV- Wert (Arc Thermal Performance Value) angegeben oder E BT50 (Energie Aufbruchschwelle, das ist der Punkt zu dem sich Löcher im Stoff zu bilden beginnen). Kein Wert ist besser als der andere. Grundsätzlich gilt: Kleidungsstücke und Stoffe, die einen E BT50 -Wert erhalten, sind eher isolierender als stark und ATPV Kleidungsstücke und Stoffe sind eher stärker als isolierend. In einem Boxtest wird das Objekt einem gerichteten Lichtbogen von entweder 4 kA (Klasse 1) oder 7kA (Klasse 2) unterzogen.
HINWEIS! Alle Kleidungsstücke müssen vor Lichtbogen schützen! Einschließlich Unterwäsche, Socken, Handschuhe, Unterhosen und T-Shirts oder Hemden, die unter der äußeren Schicht getragen werden. Als wichtige Ergänzung gilt, je mehr Schichten an Schutzkleidung für den Schutz vor Lichtbogen getragen werden, desto höher ist der Schutz.