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Mit zertifiziertem Hitze-, Flamm- und Lichtbogenschutz sowie Schutz gegen leichtere chemische Gefahren

Snickers Workwear 1560 ProtecWork Signal-Schweißerjacke, Flammschutz, antistatisch

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Produktinformationen "Snickers Workwear 1560 ProtecWork Signal-Schweißerjacke, Flammschutz, antistatisch"

Snickers Workwear 1560 ProtecWork Signal-Schweißerjacke, Flammschutz, antistatisch

Signal-Schweißerjacke, antistatisch, mit zertifiziertem Hitze-, Flamm- und Lichtbogenschutz sowie Schutz gegen leichtere chemische Gefahren. Diese Kombi aus strapazierfähigem, angenehmem Material und ergonomischem Design
ermöglicht optimale Leistungsfähigkeit und dauerhaften Tragekomfort. Das flammhemmende Futter an Vorder- sowie Schulterpartien und Ärmeln sorgt zudem für erhöhten Schutz häufig gefährdeter Körperteile. Der ATPV-Wert an Ärmeln und
Frontpartie beträgt 27, 6 cal/cm2, Klasse 2 und HAF 89,9 %.

  • Flammhemmendes Futter an Vorder- und Schulterpartien sowie Ärmeln und die Verlängerungen an Rückenteil und Ärmelabschluss für erhöhten Schutz
  • Reflektierendes, heiß versiegeltes Band um Ärmel und Körper
  • Ergonomisch geschnittene Ärmel und Stretcheinsätze am Rücken sorgen für ideale Passform und erhöhte Beweglichkeit
  • Spezieller Windschutzkragen für echten Tragekomfort
  • Großzügige Brusttasche mit Reißverschluss und abnehmbarem Ausweishalter, große Seitentaschen mit Klappen und Napoleontasche im A4-Format
  • EN ISO 20471:2013 Klasse 1
  • EN ISO 11612:2015 A1, A2, B1, C1, E2, F1
  • EN ISO 11611:2015 Klasse 1 A1+A2
  • EN 1149-5:2018
  • IEC 61482-2:2009 ATPV, 12 cal/cm2, Klasse 1 (4kA). HAF: 81%
  • EN 13034:2005+A1:2009 type PB [6]
  • Material: 49 % Modacryl Fr, 42 % Baumwolle, 5 % Aramid, 3 % Polyamid, 1 % antistatisches Gewebe, 300 g/m2
  • Verfügbare Größen: XS bis 4XL Standard / M bis XXL Lang
  • Verfügbare Farbe: navy/signalgelb

Waschhinweise

  • Max. Waschtemperatur 60º C
  • Nicht bleichen
  • Bei normaler Temperatur im Wäschetrockner trocknen
  • Bei max. 110 °C bügeln
  • Chemische Reinigung
Produkttyp Arbeitsschutz: Jacke
Branche/Einsatzgebiet: Elektroindustrie, Energie, Handwerk, Industrie, Schweißerarbeiten
EN-Norm/Zulassung: DIN EN 1149, DIN EN 13034, EN ISO 11611, EN ISO 11612, EN ISO 20471, IEC 61482
Farbe: navy/signalgelb
Geschlecht: Herren
Größe: 4XL, L, L - long, M, M - long, S, XL, XL - long, XS, XXL, XXL - long, XXXL
Marke snickers workwear Produktart Jacke Bekleidungstyp Schutzbekleidung... mehr
Marke snickers workwear
Produktart Jacke
Bekleidungstyp Schutzbekleidung
Normen EN ISO 11612, EN 1149-5, IEC 61482-2, EN 20471, EN ISO 11611, EN 13034
Größen XS bis 4XL Standard / M bis XXL Lang
Farbe navy/signalgelb
Material 49% Modacryl, 42% Baumwolle, 5% Aramid, 3% Polyamid, 1% antistatisch
Flächengewicht ca. 300 g/m²
EN 1149-5 Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften. EN 1149-5 definiert die... mehr

EN 1149-5
Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften.

EN 1149-5 definiert die Anforderungen an Material und Design für Schutzkleidung mit elektrostatischen Eigenschaften. Diese Schutzkleidung soll die Gefahr der Brandentladung durch Funkenbildung vermeiden, wenn z.B. ein Ellbogen oder ein Knie gegen eine Wand oder ähnliche Oberfläche oder Objekt gestoßen wird. Dies ist wichtig im Umgang mit brennbaren Materialien wie Gas oder Benzin. Die Materialanforderung ist angelehnt an den Oberflächenwiderstand, den elektrischer Widerstand und Ladungsabfall.
Zum vollständigen Schutz, müssen alle nicht konformen Materialien und leitenden Teile wie Reißverschlüsse usw. vollständig abgedeckt sein. Außerdem muss die Person durch Tragen der richtigen Schuhe ordnungsgemäß geerdet sein, damit die statische Elektrizität in den Boden abgeleitet wird.
HINWEIS! Die Zertifizierung nach EN1149-5 reicht nicht aus für Arbeiten mit Feinelektronik und ähnlicher empfindlicher Elektronik (Mikrochips, Leiterplatten, Handymontage usw.).
Diese Arbeit erfordert Schutzkleidung, die gemäß zertifiziert EN 61340 ist.

EN ISO 11612
Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen.

Die EN 11612 definiert die Anforderungen für Kleidung zum Schutz vor Hitze und / oder Flammen, ausgenommen für Feuerwehrleute und Schweißer. Die Norm weist auf Schutz hin gegen Entzündung durch verschiedene Wärmequellen:
(A) begrenzte Flammenausbreitung, A1 Entzündungen an der Oberfläche und A2 Entzündungen an Rändern nach Testmethode ISO15025
(B) konvektive Hitze und offene Flammen, gemäß Testmethode ISO9151
(C) Strahlungswärme gemäß Testmethode ISO6942
(D) geschmolzene Aluminiumspritzer, gemäß Testmethode ISO9185
(E) geschmolzene Eisenspritzer, gemäß Testmethode ISO9185
(F) Kontaktwärme (flach) wie Bügeleisen, Heizplatte usw., gemäß Testmethode ISO12127-1.
Kleidungsstücke die nach EN 11612 zertifiziert sind sollen zusammen mit anderer Schutzkleidung verwendet werden, die ebenfalls den Anforderungen der EN 11612 entsprechen.
Darüber hinaus erfordert die Norm vollen Schutz der Arme und Beine. T-Shirts und Shorts erfüllen die Anforderungen der EN 11612 nicht. Um den Schutz zu erhöhen, kann der Träger nach EN 14116  zertifizierte Kleidung darunter tragen. Um den vollen Schutz zu gewährleisten, müssen Kopf, Hals, Hände und Füße mit weiterer zugelassener Schutzkleidung abgedeckt werden. Als Unterwäsche deklarierte Kleidung muss immer zusammen mit zertifizierter Oberbekleidung gemäß EN 11612 getragen werden. Die Unterwäsche allein bietet kein geeignetes Schutzniveau.

IEC 61482-2
Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines Lichtbogens.

Trotz aller Vorsicht treten jedes Jahr eine große Anzahl von Lichtbogenunfällen auf. IEC 61482-2 definiert die Anforderungen für Kleidung, die vor thermischen Gefahren eines Lichtbogens schützt. Diese Kleidung gehört zum Gefahren-Risiko III. Sie definiert und zertifiziert Kleidung für Umgebungen mit hohem Risiko und zur Verhinderung von Verbrennungen zweiten Grades im Fall eines Lichtbogenblitzes (Überschlag). Beim Lichtbogenschutz geht es um den Schutz vor Energie, gemessen in Kalorien (cal / cm2). Um den Schutzlevel des Produkts zu messen, wird das Kleidungsstück mit zwei verschiedenen Methoden getestet: dem Offenen Lichtbogentest und dem Box Test. Die Testmethoden verwenden unterschiedliche Testaufbauten, Bogenkonfigurationen, Testparameter, Testverfahren und Ergebnisparameter.
Die Ergebnisse der Methoden können weder physikalisch noch mathematisch miteinander verglichen werden. Die Lichtbogenfestigkeit muss getestet und entweder mit der einen oder der anderen Methode bewertet werden. Beim Offenen Lichtbogentest werden die Testergebnisse als ATPV- Wert (Arc Thermal Performance Value) angegeben oder E BT50 (Energie Aufbruchschwelle, das ist der Punkt zu dem sich Löcher im Stoff zu bilden beginnen). Kein Wert ist besser als der andere. Grundsätzlich gilt: Kleidungsstücke und Stoffe, die einen E BT50 -Wert erhalten, sind eher isolierender als stark und ATPV Kleidungsstücke und Stoffe sind eher stärker als isolierend. In einem Boxtest wird das Objekt einem gerichteten Lichtbogen von entweder 4 kA (Klasse 1) oder 7kA (Klasse 2) unterzogen.
HINWEIS! Alle Kleidungsstücke müssen vor Lichtbogen schützen! Einschließlich Unterwäsche, Socken, Handschuhe, Unterhosen und T-Shirts oder Hemden, die unter der äußeren Schicht getragen werden. Als wichtige Ergänzung gilt, je mehr Schichten an Schutzkleidung für den Schutz vor Lichtbogen getragen werden, desto höher ist der Schutz.

EN ISO 20471
Hochsichtbare Warnschutzkleidung.

EN ISO 20471 definiert die Anforderungen an die Sichtbarkeit von Kleidung, um die Anwesenheit des Trägers sichtbar zu machen. Ebenso enthält die Norm Leistungsanforderungen für Farbe und Retroreflexion sowie für Mindestflächen, und Positionierungen von fluoreszenzierenden und reflektierenden Materialien.
Die Norm umfasst drei verschiedene Klassen, wobei Klasse 3 die höchste Sichtbarkeit beschreibt. Je Klasse legt die Norm Fläche und Positionierung der fluoreszierenden und reflektierenden sowie der Kontrastflächen fest. Keines der fluoreszierenden und reflektierenden Materialien kann das andere ersetzen. Für jeden Zweck gibt es berechnete Vorgaben, die eingehalten werden müssen.
Kleidungsstücke können kombiniert werden, um eine bessere Sichtbarkeit zu erreichen Klasse. Es gilt jedoch nicht immer die mathematische Formel 1 + 2 ist 3. Alles hängt von der Fläche des jeweiligen Materials (fluoreszierend und reflektierend) ab.

EN 13034
Schutzkleidung gegen flüssige Chemikalien.

Diese Norm spezifiziert die Anforderungen für Kleidung zum Schutz gegen flüssige Chemikalien. Sie gilt für Berufe und Situationen, in denen der Träger relativ leicht aus dem Risikoumfeld entweichen und schnell das Kleidungsstück entfernen kann. Typische Berufe sind LKW Fahrer für Benzintransporte und Servicetechniker, die eher gelegentlich mit Schmiermitteln, Säuren usw. zu tun haben. Umgebungen mit höheren Risiken erfordern eine höhere Schutzkleidung.
Die Klassifikation des Typ 6 bezieht sich auf einen vollständigen chemischen Overall. Die Klassifikation des Typ PB bezieht sich auf Teilkörperschutz, z.B. Jacken und Hosen. Die Designanforderung der Norm schreibt vor, das Kleidungsstück darf keine Features haben, die flüssige Chemikalien auf der Stoffoberfläche sammeln könnten, wie ungeschützte Taschen.
HINWEIS! Da flüssige Chemikalien oft entflammbar sind, sollte der Benutzer zum optimalen Schutz auch antistatische Kleidung als flammhemmende Kleidung tragen. EN 13034, EN ISO 11612 und EN 1149 sind für diesen Zweck eine gute Kombination.

EN ISO 11611
Schutzkleidung zum Schweißen und für verwandte Prozesse.

EN 11611 definiert Materialleistung und Designanforderungen für Kleidung Schweißerschutz. Sie definiert den Schutz gegen Entzündungen verschiedener Wärmequellen wie offene Flammen, Spritzer von geschmolzenem Eisen und Kontaktwärme. Darüber hinaus schützen Kleidungsstücke, die nach EN 11611 zertifiziert sind, bei Strahlungswärme aus dem Lichtbogen sowie bei einem elektrischen Schlag bei kurzzeitigem, versehentlichem Kontakt mit stromführenden elektrischen Leitern.
EN 11611 umfasst die zwei Klassen 1 und 2, jeweils bezogen auf die Art der verwendeten Schweißtechnik. Klasse 1 beinhaltet die weniger gefährlichen Schweißtechniken wie geringere Spritzer von geschmolzenem Metall und Strahlungswärme, wohingegen Klasse 2 die gefährlicheren Schweißtechniken umfasst wie gefährlichere Spritzer und noch höhere Strahlungswärme.
Die Norm enthält auch mehrere Anforderungen an das Design: z.B. müssen bei Kombinationen Ober- und Unterleib vollständig bedecket sein oder Hals, Arme und Beine müssen abgedeckt sein sowie Außentaschen müssen mit Klappen abgedeckt sein, die mindestens 20 mm breiter sind als die Öffnung der Tasche.

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