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Mit Stulpe für Umgang mit vielen verschiedenen Chemikalien

Chemikalien-Schutzhandschuhe uvex u-chem 3500

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Inhalt: 10 Paar (16,60 € * / 1 Paar)

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Die Chemikalienschutzhandschuhe uvex u-chem 3500 sind ideal für den Umgang mit vielen... mehr
Produktinformationen "Chemikalien-Schutzhandschuhe uvex u-chem 3500"


Die Chemikalienschutzhandschuhe uvex u-chem 3500 sind ideal für den Umgang mit vielen verschiedenen Chemikalien. Dank vollflächiger Chloropren- und NBR-Beschichtung, ergibt sich eine hohe Griffsicherheit und Beständigkeit gegenüber Aceton, Reinigungsmitteln, Klebern und Lösungsmitteln.

  • Chemikalienschutzhandschuh mit Stulpe für Umgang mit vielen verschiedenen Chemikalien
  • Vollflächig beschichtet mit Chloropren und Nitril-Kautschuk (NBR)
  • Obermaterial aus Baumwolle
  • Farbe: orange
  • Erhältlich in den Größen: 7 bis 11
  • AQL 0,65
  • LABS-Konformität VDMA 24364 A1/A2-L/W
  • Sehr guter Tragekomfort, dank nahtlosem Baumwoll-Liner
  • Zertifiziert nach EN 388: 2016 (3 1 2 1 X), EN 374: Type A (A C J K L M N O P S T), EN 407 (X 1 X X X X)
  • Sehr gute Griffsicherheit von warmen und nassen Werkstücken
  • Sehr gute Beständigkeit gegenüber Aceton, Reinigungsmitteln, Klebern und Lösungsmitteln
Einsatzgebiete: Reinigungsmittel, Galvanik (Reinigung, Vorbehandlung für Korrosionsschutz), Bearbeitung Alu-Profile, Umgang mit Universalverdünner, Umgang mit Loctite®-Klebern, Oberflächenbehandlung, Wartungsarbeiten, Lösungsmittel, Lackiererei, Entsorgungsindustrie
Produkttyp Arbeitsschutz: Chemikalienschutzhandschuhe, Schutzhandschuhe
Beschichtung: Chloropren, NBR-Beschichtung (Nitril-Kautschuk)
Branche/Einsatzgebiet: Autoindustrie, Chemieindustrie, Entsorgung, Logistik & Transport, Metallbearbeitung, Reinigung, Wartungsarbeiten
EN-Norm/Zulassung: EN 388, EN ISO 374
Farbe: orange
Größe: 7, 8, 9, 10, 11
Hersteller uvex Produktname uvex u-chem 3500 Produktart... mehr
Hersteller uvex
Produktname uvex u-chem 3500
Produktart Schutzhandschuh
Produkttyp Chemikalienschutzhandschuhe
Produktfamilie uvex u-chem
Verfügbare Größen 7 bis 11
Ausführung mit Stulpe
Norm EN 420:2003 + A1:2009/EN 388:2016/EN ISO 374-1:2016/EN ISO 374-5:2016/EN 407:2004
Schutz mechanische Risiken Schutz vor Abschürfungen
Beschichtung Chloropren, Nitril-Kautschuk (NBR)
Farbe orange
Wiederverwendung Mehrweg
Obermaterial Baumwolle
Beschichtungsfläche vollflächig beschichtet
Beschichtungsstärke 0.40 mm
Beständigkeit gegen Substanzen Lösemittel, Mineralöle, Säuren
Permeationsbeständigkeit Type A
Prüfchemikalien Methanol (A), Ammoniakwasser 25% (O), Acetonitril (C), Schwefelsäure 96% (L),
Flusssäure 40% (S), Formaldehyd 37% (T), Wasserstoffperoxid 30% (P),
Essigsäure 99% (N), Natriumhydroxid 40% (K), Salpetersäure 65% (M), n-Heptan (J)
Schutz chemische Risiken Schutz vor Alkohole, Schutz vor Säuren, Schutz vor Ketone
Chemische Risiken Auswahl des richtigen Handschutzes Chemikalienschutzhandschuhe kommen in... mehr

Chemische Risiken
Auswahl des richtigen Handschutzes

Chemikalienschutzhandschuhe kommen in den unterschiedlichsten Bereichen zum Einsatz und müssen es dem Anwender ermöglichen, seine Tätigkeiten optimal durchführen zu können.
Daher achtet uvex bei der Entwicklung neuer Chemikalienschutzhandschuhe sehr genau auf die Anforderungen, die an das Produkt in den möglichen Einsatzbereichen gestellt werden.

Die dargestellte Tabelle hilft Ihnen bei der Auswahl des geeigneten Materials für Chemieschutzhandschuhe:

Umgang mit
Chemikalien
Beispielbranchen Potentieller
Kontakt/ Spritzer
Unregelmäßiger
Kontakt
Permanenter
Kontakt
Explosionsbereich
aliphatisch
(Fett, Mineralöl)
Reinigungsmittel
Mineralölindustrie
Klebstoffe
Lackherstellung
Nitril Nitril Nitril uvex rubiflex ESD
Polar Reiniger/Universalverdünnung
Loctite/ Industriekleber
Lackindustrie
Druckindustrie
Rohstoffe Chemieindustrie
Zwischenprodukte
Chemieindustrie
Nitril
Chloropren
Nitril
Chloropren
Butyl uvex profabutyl
polar
(Alkohole)
Desinfektion, Rohstoff
Chemieindustrie
Nitril
Chloropren
Nitril
Chloropren
Nitril
Chloropren
Butyl
uvex rubiflex ESD,
uvex profabutyl
aromatisch,
halogeniert
Lösungsmittel für Lacke, Harze,
Öle, ...
Klebstoffe
Druck- u. Lackindustrie
Nitril Nitril Viton  
wässrigen
Lösungen,
verdünnte Säuren/
Basen
Wasseraufbereitung (Klärwerk)
Gebäudereinigung
Nitril
Chloropren
Nitril
Chloropren
Nitril
Chloropren
Chloropren/Nitril
uvex rubiflex ESD
konzentrierten
Säuren/ Basen
Galvanik
Oberflächenbehandlung
von Alu (Eloxieren), Stahl,
Rohstoffe Chemieindustrie,
Düngemittelherstellung,
Lebensmittelindustrie/ Rohstoff
Polymerindustrie
Nitril
Chloropren
Nitril
Chloropren
Nitril
Chloropren
Chloropren/Nitril
Butyl
uvex profabutyl
EN 388:2016+A1:2018 - Norm für Schutzhandschuhe gegen Mechanische Risiken Die EN 388:2016... mehr

EN 388:2016+A1:2018 - Norm für Schutzhandschuhe gegen Mechanische Risiken
Die EN 388:2016 enthält verschiedene Testverfahren, mit denen die mechanische Leistungsfähigkeit von Handschuhen verglichen werden kann. Der Fokus wird hier auf die folgenden 6 Leistungsstufen gelegt.

icon-din-en-388-adesatos

a - Abriebfestigkeit - Zum Prüfen der Abriebfestigkeit des Schutzhandschuhs wird das Material mit Schleifpapier
unter Druck bearbeitet. Die Anzahl der Zyklen, die erforderlich sind, um ein Loch in das Material zu schleifen, dient
als Bezugsgröße. (Höchste Leistungsstufe 4 = 8.000 Zyklen)
b - Schnittfestigkeit mit Hilfe des Coupe-Tests - Zum Prüfen der Schnittfestigkeit eines Schutzhandscuhs wird ein
rotierendes Kreismesser eingesetzt, welches bei konstanter Geschwindigkeit und konstanter Krafteinwirkung durch
das Handschuhmaterial schneidet. Als Bezugsgröße dient der Vergleich mit einem Referenzmaterial und ein sich
daraus ergebender Index. (Höchste Leistungsstufe 5 = Index 20
c - Reißfestigkeit - Zum Prüfen der Reißfestigkeit wird das Material des Schutzhandschuhs zunächst eingeschnitten.
Als Bezugsgröße gilt die Kraft, die erforderlich ist, um das Material zu zerreißen. (Höchste Leistungsstufe 4 = 75 Newton)
d - Durchstichfestigkeit - Zum Prüfen der Durchstichfestigkeit wird das zu prüfende Material mit einem Nagel
(festgelegtes Maß) durchstochen. Die dafür aufgewendete Kraft dient als Bezugsgröße.
e - Schnittfestigkeit nach TDM - Die Anwendung das Prüfverfahrens nach ISO 13997 ist für Materialien relevant, die das
rotierende Kreismesser im Rahmen des Coupe Tests (s.o.) abstumpfen lassen Es wird die notwendige Kraft zum
Durchschneiden eines Materials auf einer definierten Distanz (20 mm) gemessen (Höchste Leistungsstufe F= 30 Newton)
f - Zusätzlicher Schutz gegen Stöße - Handschuhe mit der Leistungsstufe „P“ am Ende bieten eine spezifische Aufpralldämpfung.


Lebensmitteltauglichkeit
Schutzhandschuhe für den Lebensmittelkontakt müssen so beschaffen sein, dass sie unter normalen oder vorhersehbaren Bedingungen keine Bestandteile auf die Lebensmittel übertragen (Migration), die die menschliche Gesundheit gefährden.

Anwendungsgebiet Wässrig pH > 4,5 Sauer pH < 4,5 Alkoholisch Fettig Trocken nicht fettend
Beispiele nichtalkoholische
Getränke
Früchte
Eier
Gemüse
Krustentiere
Essig
Hefe
Milch
Joghurt
Wein
Spirituosen
Likör
R1 = Olivenöl
R2 = Butter, Margarine
R3 = Fisch, Käse,
Backwaren
R4 = Fleisch, Geflügel
R5 = Sandwiches,
Fettgebackenes
Brot
Nudeln
Reis
Tee
Gewürze
Hülsenfrüchte
uvex Bamboo TwinFlex® D xg JA JA JA JA (R1 – R5) JA
uvex phynomic airlite A ESD JA JA JA JA (R1 – R5) JA
uvex profi ergo / uvex contact ergo JA JA JA JA (R1 – R5) JA
uvex phynomic C3/ uvex phynomic C5 JA JA JA JA (R1 – R5) JA
uvex rubiflex und uvex rubiflex S JA JA JA JA (R1 – R5) JA
uvex profastrong NF 33 JA JA JA JA (R2 – R5) JA
uvex u-fit JA JA JA JA (R3 – R5) JA
uvex phynomic foam JA JA JA JA (R5) JA
uvex phynomic lite (w) JA JA JA JA (R1 – R5) JA
uvex unilite thermo JA JA JA NEIN JA
uvex u-fit strong N2000 JA NEIN JA JA (R3 – R5) JA
uvex u-fit lite JA NEIN JA JA (R3 – R5) JA
uvex u-chem 3300 JA JA JA JA (R2 – R5) JA


EN ISO 374-1:2018 -
Norm für Schutzhandschuhe gegen Chemische Risiken
Chemikalienschutzhandschuhe müssen die Anforderungen der europäischen Norm EN ISO 374-1 erfüllen.

Prüfchemikalien: Aus der Liste von 18 Prüfchemikalien muss das Handschuhmaterial im Rahmen des Zertifizierungsprozesses je nach Typenklasse bei 6, 3 oder 1 Chemikalie auf Permeation getestet werden.

Kennung Prüfchemikalie Gruppe Klasse
A Methanol polare* Primärer Alkohol
B Aceton Keton
V Acetonitril Nitril
G Diethylamin Amin
H Tetrahydrofuran Heterozyklische, Ätherverbind.
I Ethylacetat Ester
T Formaldehyd 37% Aldehyd
E Kohlenstoffdisulfid   Schwefelhaltige
organische Verbindung
J N-Heptan aliphatische*  
F Toluol aromatische*  
D Dichloromethan halogenierte* Chloriert
L Schwefelsäure 96% Säuren Anorganische Säure, oxidierend
M Salpetersäure 65% Anorganische Säure, oxidierend
N Essigsäure 99% Organische Säure
S Flusssäure 40% Anorganische Säure
K Natriumhydroxid 40% Basen (Laugen) Anorganische Base
O Ammoniakwasser 25% Organische Base
P Wasserstoffperoxid 30% Peroxid (Bleichmittel Peroxid

* Lösungsmittel (Kohlenwasserstoffe (KWS))

Kennzeichnung der Schutzhandschuhe

icon-din-en-374-1-typ-a-adesatos icon-din-en-374-1-typ-b-adesatos icon-din-en-374-1-typ-c-adesatos
Permeationsbeständigkeit
von Typ A:
bei mind. 6 Prüfchemikalien
mind. jeweils 30 Minuten.
Permeationsbeständigkeit
von Typ B:
bei mind. 3 Prüfchemikalien
mind. jeweils 30 Minuten.
Permeationsbeständigkeit
von Typ C:
bei mind. 1 Prüfchemikalie
mind. jeweils 10 Minuten.

 

DIN EN 374-5: 2016 - Norm für Schutzhandschuhe gegen gefährliche Chemikalien und Mikroorganismen
Zum Schutz gegen Mikroorganismen wie Bakterien, Pilzen und Viren, müssen für Schutzhandschuhe spezielle Penetrationstests nach ISO 16604:2004 (Verfahren B) durchgeführt und bestanden werden.
Erst dann dürfen sie mit dem Piktogramm für die EN ISO 374-5 gekennzeichnet werden.

Kennzeichnung der Schutzhandschuhe

icon-din-en-374-5-virus-adesatos icon-din-en-374-5-adesatos
Variante 1:
zum Schutz vor Bakterien,
Pilzen und Viren
Variante 2:
zum Schutz vor Bakterien
und Pilzen


Kennzeichnung am Handschuh

icon-din-en-374-5-kennzeichnung-adesatos 1 Name des Herstellers
2 Handschuhbezeichnung
3 Leistungsstufen, mechanisch
4 EU-Konformitätszeichen
5 Nr. des Prüfinstitutes
6 Buchstaben symbolisieren Prüfchemikalien, gegen die der Handschuh
mind. einen Schutz-index Klasse 2 erhalten hat.
7 Piktogramm mit Normenbezeichnung
8 Beiliegende Gebrauchsanweisung beachten
9 Handschuhgröße
10 Verfallsdatum
11 Herstelleradresse 


Permeation

Gemessene Durchbruchzeit Leistungsstufe gegen Permeation
> 10 min Klasse 1
> 30 min Klasse 2
> 60 min Klasse 3
> 120 min Klasse 4
> 240 min Klasse 5
> 480 min Klasse 6

Permeation ist die molekulare Durchdringung durch das Schutzhandschuhmaterial. Die Zeit, die die Chemikalie dazu benötigt, wird in einer Leistungsstufe gemäß EN ISO 374-1 angegeben. Die tatsächliche Dauer des Schutzes am Arbeitsplatz kann beträchtlich von dieser Leistungsstufe abweichen.

DIN EN 407:2020 - Norm für Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken – Hitze
Die Europäische Norm DIN EN 407 regelt die Anforderungen für Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken bei Anwendungen mit Hitze. Schutzhandschuhe, die nach dieser Norm zertifiziert sind, schützen den Träger beispielsweise vor Kontaktwärme, Strahlungswärme und kleinen Spritzern geschmolzenen Metalls.
Dies betriff t jedoch nicht die spezifische Anwendung von Schutzhandschuhen bei der Brandbekämpfung. Hitzeschutzhandschuhe sollen laut DIN EN 407 folgende Merkmale erfüllen:

  • schwere Entflammbarkeit beziehungsweise Flammenausbreitung
  • geringer Wärmedurchgang (Schutzwirkung vor Strahlungs-, Konvektions- und Kontakthitze)
  • hohe Temperaturbeständigkeit

 icon-din-en-407-adesatos

Wichtige Normänderung!
In der neuen DIN EN 407: 2020 wird die erste Leistungsstufe nicht mehr mit Brennverhalten benannt, sondern heißt nun "begrenzte Flammausbildung". Wurde der Handschuh nicht darauf getestet, kommt ein neues Piktogramm zur Anwendung (siehe oben rechts). Änderungen bezüglicher der Leistungsstufen gibt es jedoch keine.

Gemäß der Prüfung nach DIN EN 407 wird der Schutzhandschuhe mit einer Leistungsstufe in Bezug auf jede der einzelnen thermischen Gefahren klassifiziert. Wichtig ist dabei, dass der Handschuh nicht mit offenem Feuer in Kontakt kommen darf, wenn er bei der Prüfung der begrenzten Flammausbildung nicht die Leistungsstufe 3 erfüllt.

DIN EN 511:2006 - Norm für Schutzhandschuhe gegen thermische Risiken – Kälte
Kälteschutzhandschuhe müssen die Anforderungen der europäischen Norm DIN EN 511 erfüllen. Die darunter zertifizierten Handschuhe sollen den Träger sowohl vor durchdringender Umgebungskälte als auch vor Kontaktkälte durch den direkten Kontakt schützen.
Zusätzlich kann der Handschuh auf Wasserundurchlässigkeit nach EN ISO 15383 geprüft werden und die Hände damit vor Nässe und Feuchtigkeit schützen. Diese Prüfung gilt als bestanden, wenn über 30 Minuten lang kein Wasser in den Schutzhandschuh eingedrungen ist.

uvex-din-en-511-adesatos

Wie auch beim Schutz vor mechanischen Risiken, ist der Schutzhandschuh für die einzelnen Aspekte in verschiedene Leistungsstufen klassifiziert. Die Leistungsstufen werden mit einer Ziffer von 0 bis 4 neben dem Piktogramm angegeben, wobei 4 die höchste Leistungsstufe umschreibt.

DIN EN 16350:2014 - Schutzhandschuhe – Elektrostatische Eigenschaften
Was definiert die Norm?
Die Wahl der geeigneten Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) ist insbesondere dort von großer Bedeutung, wo gefährliche oder gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen vorherrschen. Für brand- und explosionsgefährliche Arbeitsbereiche gibt es mit der DIN EN 16350:2014 Schutzhandschuhe – Elektrostatische Eigenschaften erstmals eine Europäische Norm, welche die Prüfbedingungen und Mindestanforderungen für die elektrostatischen Eigenschaften von Schutzhandschuhen festlegt:

  • Der Durchgangswiderstand muss kleiner 1,0 × 108 Ω sein (Rv < 1,0 × 108 Ω).
  • Prüfatmosphäre: Lufttemperatur von 23 ± 1 °C, relative Luftfeuchte von 25 ± 5 %.

Wichtig!
Elektrostatisch ableitfähige Schutzhandschuhe sind nur wirksam, wenn der Träger über einen Widerstand von weniger als 108 Ω geerdet ist.

Was sollte der Anwender beachten?
Die DIN EN 16350:2014 legt für Schutzhandschuhe erstmalig einen Grenzwert für den Durchgangswiderstand fest, welcher bislang in der DIN EN 1149 nicht beinhaltet war.
Daher sollten Anwender zwingend auf die Eignung der Schutzhandschuhe nach DIN EN 16350:2014 achten.
Ein Verweis auf die DIN EN 1149 ist nicht mehr ausreichend, da diese lediglich das Testverfahren beschreibt und keinen Grenzwert vorgibt.

DIN EN 60903:2003 -  Arbeiten unter Spannung – Handschuhe aus isolierendem Material
Bei Schutzhandschuhen nach DIN EN 60903 handelt es sich um PSA der Kategorie 3. Je nach Nennspannung der Anlage wird die Isolationsschutzklasse der isolierenden persönlichen Schutzausrüstung (PSA) bestimmt. Dabei werden die maximal zulässige Nenn-Wechselspannung (AC) und Nenn-Gleichspannung (DC) der Anlage ermittelt.

Kennzeichnung der Schutzhandschuhe
uvex-din-en-60903-adesatos

Isolationsschutzklasse Max. zulässige Nenn-
Wechselspannung (AC)
Max. zulässige Nenn-
Gleichspannung (DC)
00 500 Volt 750
0 1 000 Volt 1 500 Volt
1 7 500 Volt 11 250 Volt
2 17 000 Volt 25 500 Volt
3 26 500 Volt 39 750 Volt
4 36 000 Volt 54 000 Volt


Zusatzkennung

  Kategorie beständig gegen
R A Säure
H Öl
Z Ozon
  C Extrem niedrige Temperaturen


DIN EN 61482-1-2:2015-08
- Arbeiten unter Spannung – Schutzkleidung gegen die thermischen Gefahren eines elektrischen Lichtbogens
Teil 1-2: Prüfverfahren - Verfahren 2:
Bestimmung der Lichtbogen-Schutzklasse des Materials und der Kleidung unter Verwendung eines gerichteten Prüflichtbogens (Box-Test)
Die Hände sind bei Arbeiten an elektrischen Anlagen dem größten Risiko ausgesetzt, Verbrennungen durch Störlichtbögen zu erleiden. Leider gibt es in Deutschland keine anerkannte Norm für Schutzhandschuhe zur Prüfung von potenziellen Gefahren eines Störlichtbogens. Daher werden Schutzhandschuhe zum Schutz vor thermischen Entladungen eines Störlichtbogens im Allgemeinen in Anlehnung an die EN 61482-1-2 geprüft und dementsprechend klassifiziert.

Klasse Prüfstrom [kA] Lichtbogenzeit [ms] Lichtbogenenergie [kJ] Einwirkenergie [kJ/m2]
1 4 500 168 +/- 17 146 +/- 28
2 7 500 320 +/- 22 427 +/- 39
Folgende Infos zum Hersteller sind verfübar...... mehr
uvex

uvex steht für hochwertige persönliche Schutzausrüstung von Kopf bis Fuß – vom Schutzhelm über Schutzbrillen bis zum Sicherheitsschuh. Unsere Produkte schützen Menschen bei der Arbeit - vom Handwerker über Laborangestellte bis hin zu Mitarbeitern in der Industrie.

uvex bedeutet: protecting people.

Als eines der weltweit führenden Unternehmen für Arbeitsschutzprodukte entwickelt, produziert und vertreibt uvex safety innovative und hochwertige Produkte die Menschen in ihrem Arbeitsalltag schützen und unterstützen. Unsere Mission, seit nunmehr 100 Jahren, heisst protecting people: Schutz von Kopf bis Fuß, 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und 365 Tage im Jahr. Stöbern Sie in unserem großen Produktangebot, sicher ist hier auch etwas für Sie dabei.

Die uvex Nachhaltigkeitstransformation
Für uvex ist Nachhaltigkeit ein Schlüsselthema und das seit über einem Jahrzehnt.
Aus der Mission protecting people leitet sich die Verpflichtung zum Schutz der Umwelt ab. Deshalb prüft, bewertet und optimiert uvex alle Schritte entlang der Wertschöpfungskette, um auch in der Disziplin Nachhaltigkeit stets auf dem Siegerpodest zu stehen. uvex integrieret Nachhaltigkeit ganzheitlich in die Prozesse. Dabei haben die vier Fokusbereiche identifiziert und mit messbaren Zielen gruppenweit bis auf Werksebene hinterlegt.

Die vier uvex Fokusfelder

  • Gesellschaftliche Verantwortung
    uvex stiftet gesellschaftlichen Nutzen und führt durch das unternehmerische Denken und Handeln einen positiven Wandel in der Gesellschaft und der Lieferkette herbei.
  • Ökologische Transformation
    uvex strebt Klimaneutralität sowie einen umweltfreundlichen Fußabdruck für die komplette Wertschöpfungskette an.
  • Innovationstreiber Kreislauf
    uvex treibt die Innovation der Produkte und Dienstleistungen durch Ressourceneffizienz, Langlebigkeit und Recyclingfähigkeit voran.
  • Ökologische & gesundheitliche
    Unbedenklichkeit! uvex steht für anspruchsvolles Schadstoffmanagement mit dem Ziel, Gesundheit und Umwelt geringstmöglich zu beeinträchtigen.

CO₂-Produktfußabdruck
uvex sorgt für Transparenz und liefert Ihnen eine Kennziffer für die Auswahl nachhaltigerer PSA
uvex ermittelt für eine steigende Anzahl an Produkten deren CO2-Fußabdruck. Damit wird die Nachhaltigkeit der Produkte messbar, vergleichbar und verbesserbar. Durch die transparente Darstellung des CO2-Produktfußabdrucks, mittels des CO2-Icons an den Produkten, bieten wir unseren Kunden eine verlässliche Kennziffer.

established sustainability
Für uvex sind die langjährigen und breit ausgerollten Nachhaltigkeitsmaßnahmen selbstverständlich

  • 98,4 Prozent erneuerbare Strom quellen seit 2014
  • 97,3 Prozent des Gasverbrauchs werden CO2 kompensiert
  • „Made in uvex“ Produktion an europäischen Standorten (< 1.000 km Umkreis von Fürth)
  • Verpackungen aus überwiegend Altpapier
  • Code of Conduct (Verhaltenskodex)


Die ADESATOS Fachberater freuen, sich Ihr spezielles Anliegen lösen zu dürfen, zögern Sie nicht: 0800 8050900 oder service@adesatos.com