Was macht FFP2 Atemschutzmasken aus?
FFP2 Atemschutzmasken sind partikelfiltrierende Halbmasken, die Mund und Nase vollständig abdecken und den Träger vor festen und flüssigen Partikeln schützen. Sie gehören zur mittleren Schutzstufe der EN 149 und bieten im Vergleich zu FFP1 Masken eine deutlich höhere Filterleistung. FFP2 Masken sind für Arbeitsbereiche vorgesehen, in denen gesundheitsgefährdende Stäube, Rauch oder Aerosole auftreten können.
Nach EN 149 müssen FFP2 Masken mindestens etwa 94 % der Prüfpartikel aus der Luft filtern und eine maximale Gesamtleckage von 8 % einhalten. In der Praxis können FFP2 Masken – abhängig von nationalen Regelwerken – bei Kontaminationen bis etwa zum Zehnfachen des Arbeitsplatzgrenzwertes verwendet werden, wenn keine höheren Schutzstufen gefordert sind.
Norm EN 149 und FFP-Schutzklassen im Überblick
Die europäische Norm EN 149 legt die Anforderungen an partikelfiltrierende Halbmasken fest. Sie beschreibt die Prüfbedingungen für Filterdurchlass, Gesamtleckage, Atemwiderstand, mechanische Belastung, Temperaturwechsel und eine optionale Dolomitstaubprüfung („D“-Kennzeichnung). Innerhalb der Norm werden drei Schutzklassen unterschieden:
- FFP1 – Basisschutz, mindestens ca. 80 % Filterleistung, für ungiftige, nicht-fibrogene Stäube.
- FFP2 – mittlere Schutzstufe, mindestens ca. 94 % Filterleistung, für gesundheitsschädliche Stäube, Rauch und Aerosole.
- FFP3 – höchste Schutzstufe, mindestens ca. 99 % Filterleistung, für stark toxische oder krebserzeugende Stäube.
Jede Maske trägt eine Markierung wie z. B. „EN 149:2001+A1:2009 FFP2 NR D“. Daraus lassen sich Schutzklasse, Wiederverwendbarkeit (NR = nicht wiederverwendbar, R = wiederverwendbar) und das Bestehen der Dolomitstaubprüfung (D) ablesen.
Typische Einsatzbereiche für FFP2 Atemschutzmasken
FFP2 Atemschutzmasken sind überall dort im Einsatz, wo gesundheitsschädliche Stäube oder Nebel auftreten können und der Basisschutz von FFP1 nicht mehr ausreicht. Typische Einsatzgebiete sind:
- Baugewerbe: Schleifen, Bohren, Fräsen und Sägen von Beton, Stein, Mörtel, Betonwerkstein oder Putzen.
- Metallbearbeitung: Schneiden, Schleifen und thermische Trennverfahren mit Metallstaub und Schweißrauch.
- Holzbearbeitung: Umgang mit Hartholzstäuben, Holzfaserplatten und beschichteten Materialien.
- Industrie & Handwerk: Verarbeitung von Pulverstoffen, Zuschlagstoffen, mineralischen Füllstoffen, Zement und chemischen Pulvern.
- Entsorgung & Reinigung: Arbeiten mit erhöhte Staubbelastung in der Entsorgung, bei Abriss- und Demontagearbeiten.
- Medizin/Pflege: Tätigkeiten, bei denen partikelförmige Aerosole eine Rolle spielen können, sofern der Einsatz von FFP2 Masken vorgesehen ist.
In der Kategorie werden die Einsatzfelder häufig bereits direkt in den Filteroptionen abgebildet – von Baugewerbe, Abriss- und Demontagearbeit über Holzbearbeitung und Metallbearbeitung bis zu Medizin/Pflege/Gesundheit.
FFP2, FFP1 oder FFP3 – welche Schutzstufe passt zu Ihrer Gefährdungsbeurteilung?
Welche Schutzklasse erforderlich ist, ergibt sich immer aus der Gefährdungsbeurteilung. Grundsätzlich gilt:
- FFP1 Masken eignen sich für ungiftige, nicht-fibrogene Stäube und niedrigere Belastungen.
- FFP2 Masken schützen vor gesundheitsschädlichen Stäuben und Aerosolen und sind für viele industrielle Anwendungen Standard.
- FFP3 Masken werden empfohlen, wenn krebserzeugende, radioaktive oder besonders feine Stäube auftreten oder sehr hohe Konzentrationen vorliegen.
Für abgestufte Atemschutzkonzepte finden Sie bei ADESATOS separate Kategorien für alle drei Schutzstufen:
- FFP1 Atemschutzmasken – Basisschutz für einfache Staubanwendungen.
- FFP2 Atemschutzmasken – diese Kategorie, für erhöhte Staub- und Aerosolbelastungen.
- FFP3 Atemschutzmasken – höchste Schutzstufe für besonders kritische Stäube.
Auf diese Weise können Sie je nach Tätigkeit, Stoffgruppe und Arbeitsplatzgrenzwert genau die Schutzstufe auswählen, die Ihre Gefährdungsbeurteilung verlangt – und das in einem einheitlichen Sortiment mit aufeinander abgestimmten Maskenserien.
Bauformen: Formmaske, Faltmaske, Ventil oder ohne Ventil
Innerhalb der Schutzstufe FFP2 gibt es verschiedene Bauformen und Ausstattungsvarianten, die Einfluss auf Tragekomfort und Einsatztauglichkeit haben:
- Formmasken – besitzen eine stabile Maskenschale, die ihre Form behält. Sie sind schnell aufgesetzt und bieten einen zuverlässigen Dichtsitz, z. B. Modelle der uvex silv-Air c Serie.
- Faltmasken – lassen sich flach zusammenlegen, sind platzsparend in der Aufbewahrung und passen sich unterschiedlichen Gesichtsformen gut an. Beispiele sind uvex silv-Air premium Faltmasken oder die Moldex Smart Pocket FFP2 NR D, die gefaltet und hygienisch verpackt geliefert wird.
- Mit Ausatemventil – Ventilmasken verringern Hitze- und Feuchtigkeitsstau unter der Maske und verbessern den Tragekomfort, vor allem bei körperlich anstrengenden Arbeiten oder längeren Tragezeiten.
- Ohne Ventil – werden eingesetzt, wenn neben dem Eigenschutz auch der Ausatemluft oder organisatorische Vorgaben eine Rolle spielen. Sie sind häufig dort sinnvoll, wo auch der Schutz der Umgebung wichtig ist.
Je nach Hersteller kommen weitere Komfortmerkmale hinzu, etwa 3D-Formen für besseren Sitz, weiche Dichtlippen im Nasenbereich, verstellbare Kopfbänder oder spezielle Filtermedien für geringeren Atemwiderstand.
FFP2 Atemschutzmasken im ADESATOS Sortiment
In dieser Kategorie finden Sie eine große Auswahl an FFP2 Masken von uvex und Moldex – darunter Premiumserien mit hohem Tragekomfort, wiederverwendbare Modelle mit R-Kennzeichnung und Masken mit bestandener Dolomitstaubprüfung.
- Atemschutzmaske uvex silv-Air e 7233 FFP2 – partikelfiltrierende Formmaske mit Ausatemventil und Einatemventilen für anspruchsvollere Einsätze in Industrie und Handwerk. (zum Produkt)
- Atemschutzmaske uvex silv-Air premium 5210 FFP2 – Faltmaske mit Ausatemventil für kleine bis mittlere Gesichtsformen, ideal bei längeren Tragezeiten und hoher Staubbelastung. (zum Produkt)
- Atemschutzmaske uvex silv-Air c 3220 FFP2 – FFP2 Maske aus der silv-Air c Serie für industrielle Anwendungen, nach EN 149 zertifiziert. (zum Produkt)
- Moldex Smart Pocket Atemschutzmaske FFP2 NR D 247501 – Faltmaske mit Klimaventil, einzeln hygienisch verpackt, mit D-Kennzeichnung für hohe Staubbelastung. (zum Produkt)
Ergänzend finden Sie weitere uvex silv-Air Modelle wie die Serien 3200/3210/3220 oder 5200/5220+ sowie Moldex Air FFP2 Masken mit Longlife-Faltfilter. Über die Filterfunktionen auf der linken Seite können Sie gezielt nach Merkmalen wie mit/ohne Ventil, NR/R-Kennzeichnung, Dolomitstaubprüfung D und Branche/Einsatzgebiet filtern.
Auswahlkriterien: So finden Sie die passende FFP2 Maske
Für die Auswahl der richtigen FFP2 Atemschutzmaske sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:
- Art der Partikel: Staub, Rauch, Nebel oder Aerosole – und deren Einstufung (gesundheitsschädlich, sensibilisierend, krebserzeugend).
- Konzentration am Arbeitsplatz: Verhältnis zur Arbeitsplatzgrenze (AGW/MAK/TRK) und Dauer der Exposition.
- Tragezeiten: Länge der Einsatzdauer, Notwendigkeit von Atemschutzpausen und organisatorische Vorgaben.
- Bautechnik: Falt- oder Formmaske, mit oder ohne Ventil, Bauform passend zu Schutzbrille oder Helm.
- Gesichtsform: Hersteller bieten oft Varianten für kleinere und größere Gesichtsformen an.
- Wiederverwendbarkeit: NR-Masken für eine Schicht, R-Masken für wiederverwendbaren Einsatz im Rahmen der Herstellervorgaben.
In vielen Fällen lohnt es sich, innerhalb einer Serie verschiedene Größen oder Bauformen zu testen, um Tragekomfort und Dichtsitz für die Beschäftigten zu optimieren.
FFP2 Atemschutzmasken richtig anwenden
Die Schutzwirkung einer FFP2 Maske hängt nicht nur von der Normkonformität, sondern wesentlich von der richtigen Anwendung ab. Folgende Praxisempfehlungen haben sich bewährt:
- Maske nur mit sauberen Händen anfassen und die Dichtsitzanweisung des Herstellers beachten.
- Nasenbügel sorgfältig anformen, Kopfbänder korrekt positionieren und die Maske gleichmäßig anliegen lassen.
- Dichtsitzprüfung (Fit-Check) durchführen, indem bei bedecktem Ausatemventil leicht ausgeatmet wird – es sollten keine Lecks spürbar sein.
- Bartwuchs im Dichtbereich vermeiden, da dieser die Leckage erhöht und die Schutzwirkung deutlich reduziert.
- NR-Masken nach der Arbeitsschicht bzw. bei Durchfeuchtung, Beschädigung oder starkem Verschmutzungsgrad konsequent entsorgen.
Beschäftigte sollten regelmäßig unterwiesen und in die richtige Anwendung, Lagerung und Entsorgung der Masken eingewiesen werden. Ergänzend kann im Rahmen der betrieblichen Regelungen eine individuelle Auswahl und Anpassung erfolgen.
FFP2 Masken im Atemschutzsystem – Kombination mit weiterem Atemschutz
FFP2 Masken sind ein wichtiger Baustein des Atemschutzkonzepts, ersetzen aber nicht in jedem Fall andere Systeme. Bei sehr hohen Belastungen, langen Tragezeiten oder zusätzlichen Gas-/Dampfbelastungen kann der Einsatz von wiederverwendbaren Halb- oder Vollmasken mit Partikelfiltern oder Gebläsesystemen sinnvoll sein.
Im Bereich Atemschutz finden Sie daher ein breites Gesamtprogramm:
- FFP1 Masken für einfache Staubanwendungen,
- FFP2 Masken für typische industrielle Belastungen,
- FFP3 Masken für kritische und hochgefährliche Stäube,
- Filter für Halb- und Vollmasken,
- Gebläse-Atemschutzsysteme mit Partikel- und Kombinationsfiltern,
- Atemschutz-Halbmasken und Vollmasken für wiederverwendbare Systemlösungen.
Fachberatung zu FFP2 Atemschutzmasken durch ADESATOS
Die Auswahl der richtigen FFP2 Atemschutzmasken ist ein zentraler Bestandteil Ihres betrieblichen Arbeitsschutzes. Als spezialisierter Fachhändler für Arbeitsschutz und Gefahrstoffmanagement unterstützt ADESATOS Sie bei der Auswertung Ihrer Gefährdungsbeurteilung und der Auswahl passender Maskenserien und Schutzstufen.
Sie möchten FFP2 Masken für unterschiedliche Bereiche – etwa Baugewerbe, Metallbearbeitung, Entsorgung oder Medizin/Pflege – einheitlich beschaffen? Oder bestehende Produkte durch komfortablere oder wiederverwendbare Modelle ersetzen? Unsere Fachberater helfen Ihnen, die richtige Kombination aus Maskentyp, Schutzklasse und Systemlösung zu finden. Kontaktieren Sie uns telefonisch, per E-Mail oder direkt über den Shop – wir unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung eines praxisgerechten und rechtskonformen Atemschutzkonzepts.
Was macht FFP2 Atemschutzmasken aus?
FFP2 Atemschutzmasken sind partikelfiltrierende Halbmasken, die Mund und Nase vollständig abdecken und den Träger vor festen und flüssigen Partikeln schützen. Sie gehören zur mittleren Schutzstufe der EN 149 und bieten im Vergleich zu FFP1 Masken eine deutlich höhere Filterleistung. FFP2 Masken sind für Arbeitsbereiche vorgesehen, in denen gesundheitsgefährdende Stäube, Rauch oder Aerosole auftreten können.
Nach EN 149 müssen FFP2 Masken mindestens etwa 94 % der Prüfpartikel aus der Luft filtern und eine maximale Gesamtleckage von 8 % einhalten. In der Praxis können FFP2 Masken – abhängig von nationalen Regelwerken – bei Kontaminationen bis etwa zum Zehnfachen des Arbeitsplatzgrenzwertes verwendet werden, wenn keine höheren Schutzstufen gefordert sind.
Norm EN 149 und FFP-Schutzklassen im Überblick
Die europäische Norm EN 149 legt die Anforderungen an partikelfiltrierende Halbmasken fest. Sie beschreibt die Prüfbedingungen für Filterdurchlass, Gesamtleckage, Atemwiderstand, mechanische Belastung, Temperaturwechsel und eine optionale Dolomitstaubprüfung („D“-Kennzeichnung). Innerhalb der Norm werden drei Schutzklassen unterschieden:
- FFP1 – Basisschutz, mindestens ca. 80 % Filterleistung, für ungiftige, nicht-fibrogene Stäube.
- FFP2 – mittlere Schutzstufe, mindestens ca. 94 % Filterleistung, für gesundheitsschädliche Stäube, Rauch und Aerosole.
- FFP3 – höchste Schutzstufe, mindestens ca. 99 % Filterleistung, für stark toxische oder krebserzeugende Stäube.
Jede Maske trägt eine Markierung wie z. B. „EN 149:2001+A1:2009 FFP2 NR D“. Daraus lassen sich Schutzklasse, Wiederverwendbarkeit (NR = nicht wiederverwendbar, R = wiederverwendbar) und das Bestehen der Dolomitstaubprüfung (D) ablesen.
Typische Einsatzbereiche für FFP2 Atemschutzmasken
FFP2 Atemschutzmasken sind überall dort im Einsatz, wo gesundheitsschädliche Stäube oder Nebel auftreten können und der Basisschutz von FFP1 nicht mehr ausreicht. Typische Einsatzgebiete sind:
- Baugewerbe: Schleifen, Bohren, Fräsen und Sägen von Beton, Stein, Mörtel, Betonwerkstein oder Putzen.
- Metallbearbeitung: Schneiden, Schleifen und thermische Trennverfahren mit Metallstaub und Schweißrauch.
- Holzbearbeitung: Umgang mit Hartholzstäuben, Holzfaserplatten und beschichteten Materialien.
- Industrie & Handwerk: Verarbeitung von Pulverstoffen, Zuschlagstoffen, mineralischen Füllstoffen, Zement und chemischen Pulvern.
- Entsorgung & Reinigung: Arbeiten mit erhöhte Staubbelastung in der Entsorgung, bei Abriss- und Demontagearbeiten.
- Medizin/Pflege: Tätigkeiten, bei denen partikelförmige Aerosole eine Rolle spielen können, sofern der Einsatz von FFP2 Masken vorgesehen ist.
In der Kategorie werden die Einsatzfelder häufig bereits direkt in den Filteroptionen abgebildet – von Baugewerbe, Abriss- und Demontagearbeit über Holzbearbeitung und Metallbearbeitung bis zu Medizin/Pflege/Gesundheit.
FFP2, FFP1 oder FFP3 – welche Schutzstufe passt zu Ihrer Gefährdungsbeurteilung?
Welche Schutzklasse erforderlich ist, ergibt sich immer aus der Gefährdungsbeurteilung. Grundsätzlich gilt:
- FFP1 Masken eignen sich für ungiftige, nicht-fibrogene Stäube und niedrigere Belastungen.
- FFP2 Masken schützen vor gesundheitsschädlichen Stäuben und Aerosolen und sind für viele industrielle Anwendungen Standard.
- FFP3 Masken werden empfohlen, wenn krebserzeugende, radioaktive oder besonders feine Stäube auftreten oder sehr hohe Konzentrationen vorliegen.
Für abgestufte Atemschutzkonzepte finden Sie bei ADESATOS separate Kategorien für alle drei Schutzstufen:
- FFP1 Atemschutzmasken – Basisschutz für einfache Staubanwendungen.
- FFP2 Atemschutzmasken – diese Kategorie, für erhöhte Staub- und Aerosolbelastungen.
- FFP3 Atemschutzmasken – höchste Schutzstufe für besonders kritische Stäube.
Auf diese Weise können Sie je nach Tätigkeit, Stoffgruppe und Arbeitsplatzgrenzwert genau die Schutzstufe auswählen, die Ihre Gefährdungsbeurteilung verlangt – und das in einem einheitlichen Sortiment mit aufeinander abgestimmten Maskenserien.
Bauformen: Formmaske, Faltmaske, Ventil oder ohne Ventil
Innerhalb der Schutzstufe FFP2 gibt es verschiedene Bauformen und Ausstattungsvarianten, die Einfluss auf Tragekomfort und Einsatztauglichkeit haben:
- Formmasken – besitzen eine stabile Maskenschale, die ihre Form behält. Sie sind schnell aufgesetzt und bieten einen zuverlässigen Dichtsitz, z. B. Modelle der uvex silv-Air c Serie.
- Faltmasken – lassen sich flach zusammenlegen, sind platzsparend in der Aufbewahrung und passen sich unterschiedlichen Gesichtsformen gut an. Beispiele sind uvex silv-Air premium Faltmasken oder die Moldex Smart Pocket FFP2 NR D, die gefaltet und hygienisch verpackt geliefert wird.
- Mit Ausatemventil – Ventilmasken verringern Hitze- und Feuchtigkeitsstau unter der Maske und verbessern den Tragekomfort, vor allem bei körperlich anstrengenden Arbeiten oder längeren Tragezeiten.
- Ohne Ventil – werden eingesetzt, wenn neben dem Eigenschutz auch der Ausatemluft oder organisatorische Vorgaben eine Rolle spielen. Sie sind häufig dort sinnvoll, wo auch der Schutz der Umgebung wichtig ist.
Je nach Hersteller kommen weitere Komfortmerkmale hinzu, etwa 3D-Formen für besseren Sitz, weiche Dichtlippen im Nasenbereich, verstellbare Kopfbänder oder spezielle Filtermedien für geringeren Atemwiderstand.
FFP2 Atemschutzmasken im ADESATOS Sortiment
In dieser Kategorie finden Sie eine große Auswahl an FFP2 Masken von uvex und Moldex – darunter Premiumserien mit hohem Tragekomfort, wiederverwendbare Modelle mit R-Kennzeichnung und Masken mit bestandener Dolomitstaubprüfung.
- Atemschutzmaske uvex silv-Air e 7233 FFP2 – partikelfiltrierende Formmaske mit Ausatemventil und Einatemventilen für anspruchsvollere Einsätze in Industrie und Handwerk. (zum Produkt)
- Atemschutzmaske uvex silv-Air premium 5210 FFP2 – Faltmaske mit Ausatemventil für kleine bis mittlere Gesichtsformen, ideal bei längeren Tragezeiten und hoher Staubbelastung. (zum Produkt)
- Atemschutzmaske uvex silv-Air c 3220 FFP2 – FFP2 Maske aus der silv-Air c Serie für industrielle Anwendungen, nach EN 149 zertifiziert. (zum Produkt)
- Moldex Smart Pocket Atemschutzmaske FFP2 NR D 247501 – Faltmaske mit Klimaventil, einzeln hygienisch verpackt, mit D-Kennzeichnung für hohe Staubbelastung. (zum Produkt)
Ergänzend finden Sie weitere uvex silv-Air Modelle wie die Serien 3200/3210/3220 oder 5200/5220+ sowie Moldex Air FFP2 Masken mit Longlife-Faltfilter. Über die Filterfunktionen auf der linken Seite können Sie gezielt nach Merkmalen wie mit/ohne Ventil, NR/R-Kennzeichnung, Dolomitstaubprüfung D und Branche/Einsatzgebiet filtern.
Auswahlkriterien: So finden Sie die passende FFP2 Maske
Für die Auswahl der richtigen FFP2 Atemschutzmaske sollten Sie folgende Punkte berücksichtigen:
- Art der Partikel: Staub, Rauch, Nebel oder Aerosole – und deren Einstufung (gesundheitsschädlich, sensibilisierend, krebserzeugend).
- Konzentration am Arbeitsplatz: Verhältnis zur Arbeitsplatzgrenze (AGW/MAK/TRK) und Dauer der Exposition.
- Tragezeiten: Länge der Einsatzdauer, Notwendigkeit von Atemschutzpausen und organisatorische Vorgaben.
- Bautechnik: Falt- oder Formmaske, mit oder ohne Ventil, Bauform passend zu Schutzbrille oder Helm.
- Gesichtsform: Hersteller bieten oft Varianten für kleinere und größere Gesichtsformen an.
- Wiederverwendbarkeit: NR-Masken für eine Schicht, R-Masken für wiederverwendbaren Einsatz im Rahmen der Herstellervorgaben.
In vielen Fällen lohnt es sich, innerhalb einer Serie verschiedene Größen oder Bauformen zu testen, um Tragekomfort und Dichtsitz für die Beschäftigten zu optimieren.
FFP2 Atemschutzmasken richtig anwenden
Die Schutzwirkung einer FFP2 Maske hängt nicht nur von der Normkonformität, sondern wesentlich von der richtigen Anwendung ab. Folgende Praxisempfehlungen haben sich bewährt:
- Maske nur mit sauberen Händen anfassen und die Dichtsitzanweisung des Herstellers beachten.
- Nasenbügel sorgfältig anformen, Kopfbänder korrekt positionieren und die Maske gleichmäßig anliegen lassen.
- Dichtsitzprüfung (Fit-Check) durchführen, indem bei bedecktem Ausatemventil leicht ausgeatmet wird – es sollten keine Lecks spürbar sein.
- Bartwuchs im Dichtbereich vermeiden, da dieser die Leckage erhöht und die Schutzwirkung deutlich reduziert.
- NR-Masken nach der Arbeitsschicht bzw. bei Durchfeuchtung, Beschädigung oder starkem Verschmutzungsgrad konsequent entsorgen.
Beschäftigte sollten regelmäßig unterwiesen und in die richtige Anwendung, Lagerung und Entsorgung der Masken eingewiesen werden. Ergänzend kann im Rahmen der betrieblichen Regelungen eine individuelle Auswahl und Anpassung erfolgen.
FFP2 Masken im Atemschutzsystem – Kombination mit weiterem Atemschutz
FFP2 Masken sind ein wichtiger Baustein des Atemschutzkonzepts, ersetzen aber nicht in jedem Fall andere Systeme. Bei sehr hohen Belastungen, langen Tragezeiten oder zusätzlichen Gas-/Dampfbelastungen kann der Einsatz von wiederverwendbaren Halb- oder Vollmasken mit Partikelfiltern oder Gebläsesystemen sinnvoll sein.
Im Bereich Atemschutz finden Sie daher ein breites Gesamtprogramm:
- FFP1 Masken für einfache Staubanwendungen,
- FFP2 Masken für typische industrielle Belastungen,
- FFP3 Masken für kritische und hochgefährliche Stäube,
- Filter für Halb- und Vollmasken,
- Gebläse-Atemschutzsysteme mit Partikel- und Kombinationsfiltern,
- Atemschutz-Halbmasken und Vollmasken für wiederverwendbare Systemlösungen.
Fachberatung zu FFP2 Atemschutzmasken durch ADESATOS
Die Auswahl der richtigen FFP2 Atemschutzmasken ist ein zentraler Bestandteil Ihres betrieblichen Arbeitsschutzes. Als spezialisierter Fachhändler für Arbeitsschutz und Gefahrstoffmanagement unterstützt ADESATOS Sie bei der Auswertung Ihrer Gefährdungsbeurteilung und der Auswahl passender Maskenserien und Schutzstufen.
Sie möchten FFP2 Masken für unterschiedliche Bereiche – etwa Baugewerbe, Metallbearbeitung, Entsorgung oder Medizin/Pflege – einheitlich beschaffen? Oder bestehende Produkte durch komfortablere oder wiederverwendbare Modelle ersetzen? Unsere Fachberater helfen Ihnen, die richtige Kombination aus Maskentyp, Schutzklasse und Systemlösung zu finden. Kontaktieren Sie uns telefonisch, per E-Mail oder direkt über den Shop – wir unterstützen Sie gerne bei der Umsetzung eines praxisgerechten und rechtskonformen Atemschutzkonzepts.