Gefahrstoffhandling im Betrieb: Praxisnah, sicher, regelkonform
Ob Werkstatt, Produktion, Labor oder Instandhaltung: Beim Umgang mit Gefahrstoffen entstehen Risiken durch Verschütten, Dämpfe, Fehlbedienung oder ungeeignete Materialien. Ein gutes Gefahrstoffhandling reduziert diese Risiken messbar – durch passende Abfülltechnik, sichere Förderung, geeignete Behälter und vorbereitete Notfallmaßnahmen.
Typische Aufgaben im Gefahrstoffhandling
- Abfüllen & Umfüllen: kontrolliertes Dosieren und Entleeren aus Kanistern, Fässern oder IBC – mit passenden Hähnen, Ausgießern und Zubehör.
- Fördern: Fass- und IBC-Pumpen je nach Medium, Viskosität und Prozessanforderung (z. B. manuell, elektrisch oder pneumatisch).
- Sicher lagern, transportieren & sammeln: Sicherheits- und Transportbehälter, Sammel- und Entnahmebehälter.
- Leckage- & Notfallmanagement: Bindemittel und Zubehör, um austretende Flüssigkeiten schnell aufzunehmen.
- Entsorgung & Recycling: Systeme und Zubehör für spezielle Abfallströme (z. B. Aerosoldosen).
Checkliste: In 7 Schritten zur passenden Lösung
- Medium bestimmen: brennbar/korrosiv/wassergefährdend? Sicherheitsdatenblatt als Basis.
- Gebinde klären: Kanister, Fass (200 l), IBC (1000 l) – inkl. Gewinde/Anschluss.
- Prozess definieren: fördern, dosieren, entleeren, sammeln, reinigen, entsorgen.
- Material auswählen: Beständigkeit von Pumpe, Dichtungen, Behälter und Zubehör.
- Arbeitsplatz absichern: saubere Entleerung, Spritzschutz, geeignete Aufstellung und Ordnung.
- Ex-/Antistatik prüfen: falls entzündbare Atmosphäre möglich ist: geeignete Komponenten + Erdungskonzept.
- Notfall vorbereiten: Bindemittel passend zum Medium, schnelle Verfügbarkeit, klare Zuständigkeiten.
Mehr Sicherheit durch passende Kombination
In der Praxis werden Handling-Produkte häufig mit Lagertechnik und Arbeitsschutz kombiniert: Auffanglösungen reduzieren Folgeschäden bei Leckagen, und eine geeignete Erfassung von Dämpfen verbessert den Schutz direkt am Arbeitsplatz. Nutzen Sie dafür die passenden Kategorien und stimmen Sie Ihre Auswahl auf Ihren konkreten Prozess ab.
Beratung: Für die richtige Auswahl (Medium, Ex-Anforderung, Anschlüsse, Förderleistung, Einsatzort) unterstützen wir Sie gerne – auch bei komplexeren Anwendungen.