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Schutzhandschuhe Guide 5122 Winter, 12 Paar

Touchscreen-tauglich

Schutzhandschuhe Guide 5122 Winter, 12 Paar

268,20 € *
Inhalt: 12 Paar (22,35 € * / 1 Paar)

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Produktinformationen "Schutzhandschuhe Guide 5122 Winter, 12 Paar"

Schutzhandschuhe Guide 5122 Winter, 12 Paar

Durchgehend gefütterter, wasserdichter Winterhandschuh aus äußerst strapazierfähigem Kunstleder, mit Touch-Funktion. Die vorgeformte Passform des Handschuhs und der stretchige Handrücken sorgen für Schmiegsamkeit und Flexibilität. Hi-Vis-Gelb auf der Oberseite für beste Sichtbarkeit.

  • Mit Acryl-Liner gefüttert (fixiert), Handrücken zusätzlich mit Thinsulate™-Futter ausgestattet
  • Wind- und wasserdichte, ventilierende PU-Membrane auf das Futtermaterial laminiert
  • Handfläche, Zeigefinger, Daumen und Fingerkuppen aus Serino GTX™ Synthetikleder mit Rautenoberfläche; Fingerseiten aus PU-Synthetikleder; Daumenrücken frottiert
  • Handrücken aus Nylon/Spandex® Stretch mit Reflexapplikation und eingesetztem Gummizug
  • Kurze Stulpe
  • Vorgeformte, ergonomische, 3-dimensionale Passform
  • Bester Tragekomfort
  • Flexible Ausführung
  • Touchscreen-Funktion
  • Gutes Tastgefühl trotz Winterfutter
  • Optimale Griffigkeit bei trockenen und nassen Gegenständen
  • Gute mechanische Belastbarkeit und Schutz vor Schmutz, Nässe und geringen Mengen von Öl
  • Hoher Schutz vor Kontaktkälte sowie vor Konvektionskälte
  • REACH-konform
  • EN 21420:2020, EN 388:2016 – 2121X, EN 407:2004 – X1XXXX, EN 511:2006 – 121, Kategorie 2
  • Verfügbare Größen: 7 bis 12
  • UVE: 12 Paar

Einsatzgebiete

  • Bauwesen, Konstruktion Straßenbau
  • Logistik und Handel
  • Gebäudedienstleistung

kontaktkaelteKontaktkälte (EN 511) | Konvektionskälte (EN 511)
wasserdicht-guideWasserdichtheit (EN 511)
touchscreenTouchscreen-tauglich

Produkttyp Arbeitsschutz: Schutzhandschuhe, Winterhandschuhe
Beschichtung: Unbeschichtet
Branche/Einsatzgebiet: Baugewerbe, Gebäudedienstleistung, Lager, Logistik, Straßenbau
EN-Norm/Zulassung: DIN EN 388, DIN EN 407, DIN EN 511, EN ISO 21420
Farbe: gelb/schwarz
Größe: 7, 8, 9, 10, 11, 12
PSA - Kategorie: II: Schutz vor mittleren Risiken
Produktart Schutzhandschuhe Produkt Guide 5122 W Ergonomische... mehr
Produktart Schutzhandschuhe
Produkt Guide 5122 W
Ergonomische Merkmale Normale Passform | Warm gefüttert | Wasserdicht | Offene Stulpe | Gummizug am Handgelenk | Touchscreen-tauglich | Hochsichtbares Material | Guter Trockengriff | Guter Nassgriff | Guter Schnee- und Eisgriff
Schutz vor Schürfwunden | Kratzwunden | Blasen | Risswunden
Schutzfunktionen Verstärkung am Daumengriff | Verstärkte Fingerspitzen | Kontaktkälte (EN 511) | Konvektionskälte (EN 511) | Wasserdichtheit (EN 511) | Kontakthitzefestigkeit Stufe 1 (bis 100 °C, EN 407)
Ausserhalb Rohstoff Nylon | Spandex | Kunstleder
Innenseitiger Rohstoff Polyesterfleece | Gefüttert
Co-Brandig Thinsulate
Normen

EN 420:2003 +A1:2009, EN 388:2016 2121X, EN 511:2006 121, EN 407:2004 X1XXXX, EN 21420:2020

Farbe gelb/schwarz
Größen 6 bis 13
EN ISO 388:2016 / EN ISO 13997 TDM Schnittverfahren Die EN388:2003 war die geltende Norm für... mehr

EN ISO 388:2016 / EN ISO 13997 TDM Schnittverfahren
Die EN388:2003 war die geltende Norm für Schutzhandschuhe in Europa. Mitte 2016 wurde diese Norm überarbeitet um vor allem ein realistischeres Bild des jeweiligen Schnittschutzes bereit zu stellen. Diese Überarbeitung der EN 388 bringt folgende Veränderungen mit sich:

Schnittschutz EN 388:2016:
Enthalten die Handschuhe ein Material das beim Schnitttest zum Abstumpfen der Klinge führt (Hochleistungs-Schnittschutzmaterialien wie z.B. Glas- und Stahlfasern), muss die EN 388 durch die ISO 13997-TDM 100 ergänzt werden.
Dies wird in den Prüfverfahren der EN 388 festgelegt und hängt von der Anzahl der Zyklen ab, die das Material braucht, bis die Klinge stumpf wird. Ist der Schnittschutz so hoch, dass die ISO 13997 anzuwenden ist, wird diese Methode für den Schnittschutz der Handschuhe ausschlaggebend. Dazu bewegt sich eine lange, gerade Klinge einmalig über den Prüfling. Dabei wird die minimale Kraft zum Durchschnitt des Prüflings nach 20 mm bestimmt. Das Prüfergebnis wird in Newton angegeben. Die Leistungsstufe wird mithilfe eines Buchstabens und eines Piktogramms für die EN 388 dargestellt. Zum Beispiel 3X43C (der Buchstabe gibt die Schnittschutzklasse gemäß ISO 13997 an). Die Schnittfestigkeit nach Coupe-Test kann mit 0-5 angegeben werden oder mit X (= nicht getestet). Der Test kann auch bei Handschuhen durchgeführt werden deren Klingen nicht abstumpfen.

Abrieb/Verschleiß:
Die Neuregelung der EN 388 wirkt sich zudem auf den Abrieb/Verschleiß der Handschuhe (1. Zahl im Piktogramm) aus. Die Änderung betrifft nur Handschuhe mit mehrschichtig konstruierter Handfläche.
Die Klassifizierung basiert auf der Anzahl der Zyklen des stärksten Materials, d.h. nicht unbedingt des Außenmaterials. Jetzt werden alle Materialien addiert. Der Abriebtest wurde verbessert durch die Verwendung eines anderen Schleifpapieres.

Stoßeinwirkungen EN 13594:2015, 5 Joule Prüfenergie:
Handschuhe mit bestandener Schlagschutzprüfung sind mit dem Buchstaben P gekennzeichnet.

EN 407 Handschuhe zum Schutz vor thermischen Gefahren (Wärme und Hitze)

Der Standard betrifft die Prüfung von Schutzhandschuhen gegen thermische Gefahren.
Diese Gefahren bestehen vor allen Dingen aus Kontakt mit großer Hitze, verursacht durch Entflammen, Strahlung oder auf andere Weise. Die Handschuhe sollen auch gegen Spritzer von geschmolzenem Metall schützen.
Handschuhe, die mit diesem Piktogramm gekennzeichnet sind, schützen gegen thermische Gefahren. Wogegen der Handschuh schützt und bis zu welcher Leistungsstufe (1-4), steht neben dem Piktogramm. Die Handschuhe sollen mindestens die Leistungsstufe 1 für Abriebfestigkeit und Weiterreißfestigkeit gemäß EN 388 erreichen. 

Die Prüfung beinhaltet:
1. Zahl – Schutz vor Entzündung (Brennverhalten)
Hier wird die Zeit gemessen, die das Handschuhmaterial braucht bis es aufhört zu brennen und zu glühen, nachdem es 15 Sekunden lang einer Gasflamme ausgesetzt war. Die höchste Leistungsstufe ist 4, was eine Nachbrennzeit von höchstens 2 Sekunden oder eine Nachglühzeit von höchstens 5 Sekunden bedeutet. Wenn die Gefahr besteht, dass der Handschuh in Kontakt mit offenem Feuer kommt, muss er die Leistungsstufe 3 erfüllen. Die Naht darf sich nach einer Beflammungszeit von 15 Sekunden im beflammten Bereich nicht öffnen.
2. Zahl – Schutz vor Kontaktwärme
Man misst die Temperatur (100–500°C), gegen die der Handschuh 15 Sekunden lang schützt, ohne dass die Innenseite mehr als 10°C wärmer wird. Die höchste Leistungsstufe ist 4, was bedeutet, dass der Handschuh 500°C aushält.
3. Zahl – Schutz vor Konvektionswärme (= allmählich durchdringende Wärme)
Der Schutz beinhaltet, wie lange der Handschuh das Eindringen von Wärme von offenem Feuer verzögern kann, bis die Temperatur auf der Innenseite um 24°C steigt. Die höchste Leistungsstufe ist 4.
4. Zahl – Schutz vor Strahlungswärme
Der Handschuh wird Wärmestrahlung ausgesetzt. Man misst die Zeit die vergeht, bis eine gewisse Wärmemenge eingedrungen ist. Die höchste Leistungsstufe ist 4 was bedeutet, dass der Handschuh mindestens 150 Sekunden lang schützt.
5. Zahl- Schutz vor Tropfen von geschmolzenem Metall
Hier misst man wie viele Tropfen geschmolzenen Metalls erforderlich sind, um die Temperatur zwischen Handschuhmaterial und Haut um 40°C zu erhöhen. Höchste Leistungsstufe ist 4, was für 35 Tropfen oder mehr steht.
6. Zahl – Schutz vor geschmolzenem Metall
Die Prüfung zeigt, wieviel Gramm geschmolzenen Eisens erforderlich ist um eine künstliche Haut aus PVC zu beschädigen, die auf der Innenseite des Handschuhmaterials befestigt wurde. Die höchste Leistungsstufe ist 4, was gleichbedeutend ist mit 200 Gramm flüssigen Metalls.

Leistungsstufen:1, 2, 3 und 4 (1 ist die niedrigste Leistungsstufe)

EN 511 Schutzhandschuhe gegen Kälte

Konvektive Kälte
wird getestet durch Messung der benötigten Leistung, um an einem aufgeheizten Handmodell eine konstante Temperatur aufrecht zu erhalten. Getestet wird unter gleichmäßigen Bedingungen in der Atmosphäre eines klimatisierten Raumes. Das Handschuhmodell wird in der Regel zwischen 30°C und 35°C aufgeheizt. Die resultierende Wärmedämmung (ITR) wird ermittelt unter Verwendung der Temperatur des Handmodells, der klimatischen Raumtemperatur und dem Stromverbrauch des erwärmten Handmodells, um die konstante Temperatur aufrecht zu erhalten.

Kontaktkälte
wird gemäß ISO 5085-1:1989 getestet. Der thermische Widerstand (R) wird ermittelt, in dem ein Handschuhmuster in einem Gehäuse mit Ventilator auf eine erhitzte Platte gelegt wird. Eine weitere abgekühlte Metallplatte wird auf dem Handschuhmuster platziert. Der Ventilator bläst Luft hinter die Konstruktion, was einen kühlenden Effekt an der kalten Platte zur Folge hat. Der Temperaturgradient jeder Seite des Handschuhmodells wird mit dem Temperaturgradienten eines Referenzmodells gemessen und verglichen, was weder erhitzt, noch gekühlt wird. Die thermische Isolierung wird errechnet, aus dem bekannten thermischen Widerstand des Referenzmodells und den gemessenen Temperaturgradienten.

Wasserundurchlässigkeit
wird gemäß EN ISO 15383 getestet. Innerhalb der ersten 30 Minuten nach Testbeginn darf kein Wasser eindringen, was ein wesentlicher Grund für ein Scheitern wäre. Die Norm hat Gültigkeit für einen Schutz der Hand gegen Konvektions- und Kontaktkälte bis –50°C.

Definition des Piktogramms mit 3 Zahlen

1 Zahl

Konvektionskälte

thermische Isolationseigenschaft, die durch eine Konvektionsübertragung von Kälte gemessen wird Leistungsstufe 0 - 4

2. Zahl

Kontaktkälte

thermische Festigkeit in direktem Kontakt mit einem kalten Gegenstand – Leistungsstufe 0 – 4

3. Zahl

Durchdringung von Wasser in 30 Minuten

0 = Wasserpenetration nach 30 Belastungsminuten

1 = keine Wasserpenetration

EN ISO 21420:2020 SCHUTZHANDSCHUHE – ALLGEMEINE ANFORDERUNGEN UND PRÜFVERFAHREN

EN ISO 21420:2020 Schutzhandschuhe — Allgemeine Anforderungen und Prüfverfahren ist die neue allgemeine Anforderungsnorm für Schutzhandschuhe und wird ab Herbst 2020 anstelle der EN420 für neu entwickelte GUIDE-Handschuhe verwendet.
Einige der wichtigsten Anforderungen, die in dieser Norm aufgeführt sind, sind das Design und die Konstruktion der Handschuhe, die chemische Unbedenklichkeit, die Größe, die Fingerfertigkeit und die vom Hersteller bereitgestellten Informationen. Die chemische Unbedenklichkeit wird berücksichtigt, um sicherzustellen, dass die Schutzhandschuhe die Gesundheit oder Hygiene des Trägers nicht beeinträchtigen. Die in den Handschuhen enthaltenen Materialien dürfen unter vorhersehbaren Bedingungen bei normalem Gebrauch keine Stoffe freisetzen, die allgemein als giftig, fortpflanzungsgefährdend, krebserregend, erbgutverändernd, allergen, ätzend, sensibilisierend oder reizend bekannt sind. Die Anforderungen umfassen:

  • Azo-Farbstoffe - anwendbar auf alle gefärbten Leder und Textilien
  • Chrom VI - anwendbar auf Leder
  • Nickelabgabe - anwendbar auf metallische Komponenten
  • DMF - anwendbar auf Handschuhe und Materialien aus PU (Polyurethan)
  • PAK - für Kunststoff- und Gummihandschuhe und Materialien mit Hautkontakt
  • pH-Wert - alle Materialien und alle Handschuhe

Wenn elektrostatische Eigenschaften für Schutzhandschuhe beansprucht werden, die in explosions- oder feuergefährdeten Bereichen getragen werden sollen, müssen sie gemäß EN 16530:2014 geprüft werden. Es wird Handschuhe im Sortiment von GUIDE geben, die sich sowohl auf die alte als auch auf die neue Version beziehen.